Freitag, 13. September 2013

Junkie......again?

The life... in front of my eyes


Ein neues Maßnahmenpacket muss her! Denn bevor es in den dm ging und ich wild zuschlug, musste ich mir über einiges Gedanken machen... wie es schon bei der Diskussion bei Jettie hieß: nur 4 Wochen Fasten - in meinem Falle der kalte Entzug - machen nicht automatisch einen anderen Einkäufer aus mir :-D
... ich muss weiterhin überwacht werden *hehe*. 

"Oft ist eine jahrelange Weiterbehandlung notwendig, um den Behandlungserfolg zu stabilisieren." ^.^

--> Dazu habe ich schon interessante Ideen gesammelt, denn: der Frieden muss geplant sein! Überlegungen zu neuem Konsumverhalten und ein neues Maßnahmenpaket sollten möglichst noch VOR der großen Sause am Mittwoch realisiert werden :-)




Interessante Anregungen dazu hattee ich in den Kommtaren unter Jetties Artikel gefunden! Maßnahmen und Ideen von anderen Mädchen: das MUSSTE ich doch einfach nutzen...:-D
(alle Ideen sind verlinkt zu den Originalartikeln, falls es sie gibt)

1. anonym schlägt vor, geplant zu rationieren:

"(...) Meine Variante lautet aber, ein Kosmetikteil pro Monat, dass nichts mit Routine (Wattepads, Reinigungskram etc.) zu tun hat. Ich kaufe seither viel bewusster, recherchiere vorher und freu mich dann wie Bolle, wenn ich DIESES Teil habe. Ich denke, die Gefahr eines akuten Extremkaufs nach der Enthaltung minimiert sich so um ein Vielfaches. 
Mit der Kleidung halte ich es übrigens genauso: ein Teil pro Monat zu benötigten Basics. Erstaunlicherweise hat sich mein Kleiderschrank seither, vor allem was die Qualität angeht, maximiert. Und noch viel erstaunlicher ist, dass es gar nicht so schwer ist (...)"

---> Rationieren und planen: somit würde ich am Ende nur noch bei dem ankommen, was ich am meisten will! Eine Überlegung wert...

2. goodlacknail sagt: Augen zu und durch ^.^

"(...) dass es mir leid tut, tausende Nagellacke zu haben, aber keine Zeit und Möglichkeit, alle zu tragen. Deshalb habe ich alles ausgeräumt, in Kisten gepackt und greife jeden Tag in die Kiste, und was gezogen wird, wird getragen (manchmal etwas abgeschwächt, weil passender Glitzer gesucht werden muss!).
Dass das mit Make-Up nicht so gut geht, ist mir klar, aber ich hatte bei all den Lippenstiften etc, die ich habe, irgendwann ebenso das Gefühl gehabt, dass es mir zu viel ist (...)


--> Ich nutze Lack sowieso schon saisonal und achte drauf, daß jeder mal drankommt. Aber für Lippenstifte wäre das eine gute Aufgabe: ziehen und dann danach schminken!



3. malachite sagt: erst wieder einkaufen, wenn was leer ist:

"(...) bin dann zufällig über diesen Blogeintrag http://kosmetikmord.blogspot.co.at/2013/06/project-n-empty-pan-reloaded.html *klick* gestolpert und hab beschlossen, das für mich zu adaptieren. Im Prinzip funktioniert das so: für fünf geleerte Produkte darf ein neues einziehen, Sachen die ich nur in einfacher Ausführung habe und für sinnvoll erachte dürfen 1:1 ersetzt werden. 

--> das Projekt habe ich noch nicht ganz verstanden.....O.o



4. Fräulein Honig war kreativ: eine Strichliste!


"(...) Schlimm war es auch mit Pflegeprodukten. Also habe ich alle nach Grüppchen sortiert fotografiert, eine Collage gebastelt, auf der alle aufzubrauchenden Produkte zu sehen waren und mir diese Collage in den Kleiderschrank gehängt. Solange bis nicht alle Sachen aus einer Gruppe aufgebraucht waren, durfte ich mir nichts neues kaufen. Immer wenn ein Produkt leer war, durfte man das durchstreichen und da hat man sich dann immer gefreut wie ein Schnitzel :D (...)

--> Basteln ist tooooll! Und so ähnlich hab ich ja auch schon bei meinem "Mach-es-leer!"-Projekt gehandelt... nur ohne bildliche Unterstützung. Für Pflegeprodukte definitiv eine gute Idee!

5. Rose Forestier investiert das Geld in andere, schöne Dinge:

"(...) Man darf nur nicht den Fehler machen und den Finger auf das Geld halten so nach dem Motto "das hab ich jetzt nicht ausgegeben, aber wenn ich wieder darf...
Man hat doch eigentlich immer irgendwas auf der Wunschliste: Kameraobjektive, Klamotten, mal eine teurere Handtasche... das sind auch Dinge, die ich mir von dem eingesparten Geld geleistet habe
Unter anderem schönes Geschirr und anderer Haushaltskram, für den ich sonst immer zu geizig war (...)"

--> Finde ich super <3 Andere Dinge müßen auch mit auf die Einkaufs-und Wunschliste. Die sind mir nämlich oft wichtiger, weil sie mich länger glücklich machen (Essen gehen mit Schatzi, Urlaub oder einfach SUSHI!)


6. Und sonst.. mache ich nochmal die Überlegungskette von Connü
"(...) Wer vielleicht auch gerade mit sich hadert weil ja schon so viel Kosmetik rum liegt, dem kann ich diese Fragen nur ans Herz legen! http://minimalmakeup.blogspot.de/2013/08/tag-warum-in-die-ferne-schweifen.html *klick* (...)"

--> Die kommt nun öfter zum Einsatz! Ich versuche es mit der Planungsmethode für alles aus dem Standardsortiment - aber bei Limited Editions werde ich dreimal hintereinander diese sieben Fragen runterbeten und hoffen, daß ich dann schon wieder aus dem Laden raus bin. 
:-)))




Egal wie es auch kommt: ein schöner Schluss-Satz von
Rea
"(...) Nun, ich sag's mal so: am Ende des Lebens kann man eh nichts mitnehmen. Weder Schminke, noch das Geld, das man dafür ausgibt. :)
Die Frage ist also eher, ob man sich noch wohlfühlt und wenn nicht, dann sollte man etwas ändern. Ich wünsche dir viel Erfolg! (...)"

Ich fühle mich wohl... wieder. Ich bin nicht mehr so überrumpelt von all den Neuheiten, weil ich mal eine Pause hatte. Meine Sachen ankucken durfte und benutzen... und eigentlich wäre es mein Ideal, einfach geplant zu konsumieren. Einkaufslisten. Mit Abstreichen. Und was nicht draufsteht, weil man es beim Blick in die heimische Speisekammer nicht vermisst hat, darf nicht mit. So! :-D


Ich bin dem ganzen Projekt und den Mädels mit ihren Ideen richtig dankbar: es hat mir gut getan! 


Und ihr: wäre was für euch dabei? 
Oder seid ihr schon Sparer vor dem Herrn? ;-)





Kommentare:

  1. Na da bist du doch prima vorbereitet auf die Welt da draußen, die dich Tag für Tag verführen will mit Make-up. ;D

    Ich schließe mich da wie immer etwas aus, da ich ja sowieso auf mein Make-up Täschchen beschränke. Das wäre vielleicht auch noch so eine Idee. Wenn man sich sagt: mehr als 3 Schubladen (oder so ähnlich) dürfen nicht mit Sachen gefüllt werden. Bei mir hilfts und es animiert zum Aussortieren und aufbrauchen. ;)

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    1. Na warte mal ab, was du morgen zum Einkaufs-Rapport sagst :-D

      Ja, ich finde dich sowieso vorbildlich mit deinem Täschchen! Da behält Frau vielleicht auch leichter den Überblick.. ich hab für jede Farbe z.B. ein Lidschattenfach und mir gesagt: Braun ist voll, da darf nix mehr rein. Komischerweise passen dann in die Ecken gequetscht doch immer noch mehr Döschen, als ich dachte...*hehe*
      Anbauen bei den vorhandenen Schubladen will ich aber nicht!

      Mich animiert zum Aufhören immer der Überfluss und die Überforderung: also sollte ich mir regelmäßig die schiere Menge vor Augen halten, den Kopf reinstecken und 10 min nicht rausholen dürfen oder eine Aufgabe wie "wieviele Looks kannst du mit all dem schminken, ohne ein Produkt doppelt benutzen zu müßen?" anleiern.. einfach: keeping busy ;-)

      P.S. Danke für den Zuspruch, ersetzt die Selbsthilfegruppe ^.^

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  2. Oh man, ich freue mich so sehr für die Mädels, die es schaffen, strukturiert zu shoppen. Ich bin da ganz schlimm (also was die Mengen angeht). Vor allem, wenn die Objekte der Begierde limitiert sind. Und wenn sie mich dann auch noch gleich überzeugt haben, da wird gehamstert was das Zeug hält...
    LG

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    1. Oh ja, ich weiß wovon du redest. Aber ich hoffe einfach, daß meine Maßnahmen mir helfen, wenigstens etwas weniger leicht zu beeinflussen zu sein!

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