Mittwoch, 18. Juni 2014

Verkaufe ich für 35 € meine Seele??

The life... in front of my eyes



Sicher nicht. 

Vor kurzem habe ich in meinem selten genutzten Blog-Postfach eine interessante E-mail gefunden, die dort wohl schon etwas länger herumlag. Mir wurde eine Anfrage geschickt, ob ich an einer Link/Artikel-Kooperation interessiert sei. 
Oho, ICH sollte in den Fokus von irgendwelchen Werbetreibenden geraten sein - mit Schmink-Palme und "die Meerjungfrau empfiehlt"??

"(...) mein Name ist Frau Z von xyz.com (*)
Ich bin aktuell auf der Suche nach starken Portalen mit einer hohen Reichweite, bei denen die Möglichkeit besteht, Fachartikel für unsere Kunden zu kaufen. Bei meiner Recherche nach thematisch gut passenden und hochwertigen Websites habe ich Ihre Seite thelifeinfrontofmyeyes.blogspot.com gefunden.

Mich würde nun interessieren, ob es möglich ist, dort Gastartikel zu veröffentlichen? Falls dies für Sie infrage kommt, würden wir Sie selbstverständlich dafür bezahlen (...)"


Die erste E-Mail klang seeeeehr allgemein gehalten, wie eine Rundmail, die ein Computer verfasst und selbsttätig an unzählige Blog-Adressen verschickt hatte. Doch schon wenige Tage später kam eine zweite Nachricht hinterher, die diesmal nach einer echten Person klang: ob ich denn interessiert sei? Man würde ja so gern mit mir zusammenarbeiten..

"Hallo,
vor einigen Tagen hatte ich Ihnen eine Anfrage für eine Link/Artikel-Kooperation mit thelifeinfrontofmyeyes.blogspot.com zukommen lassen und bisher noch keine Antwort erhalten.

Daher wollte ich nochmal nachfragen, ob denn eine Möglichkeit besteht, Fachartikel mit einem Link auf Ihrer Seite zu veröffentlichen. Gern können Sie mir Ihre Preisvorstellungen nennen. Ich kann Ihnen aber auch ein Angebot machen, falls gewünscht.

Ich würde mich wirklich sehr über eine Rückmeldung von Ihnen freuen, auch wenn kein Interesse an einer Zusammenarbeit bestehen sollte (...)" 

Ich witterte von Anfang an einen möglichen Beigeschmack des Unredlichen! Aaaaaber: ich war auch neugierig!! Waren das etwa die halbseidenen Angebote, die andere Bloggerinnen bekommen hatten? 
Ich schrieb also eine offen-gehaltene Antwort mit Bitte um Aufklärung und gab mich dabei seeeehr freundlich-interessiert: mit Speck fängt man Mause, nicht wahr? Lächeln und nicken also :-D

Die Antwort kam prompt, blieb aber was konkrete "Kunden", "Themen", "Produkte" und überhaupt alles anging, seeeeehr vage und schwammig: der Inhalt der Mail war in etwa so gut zu greifen wie ein Fisch, der einem zwischen den Fingern wegflutscht.

Was aber glasklar wurde:
  • der Auftrag (300-350 Wörter), 
  • die Vergütung (35€ pro Artikel) und 
  • die Ansage, den gesetzten Link NICHT als solchen zu markieren. 
UOH! Ich habe ja nicht viel Ahnung, aber sogar ich habe mal gehört, daß das in Deutschland nicht rechtens ist. Wie heißt das auf gut deutsch, Schleichwerbung??

"(...) Wir möchten einen Artikel mit Themen, die zu Ihrer Seite passen, veröffentlichen. In diesen Artikeln würden wir jeweils einen passenden Link setzen wollen. Gerne würden wir diese Artikel von Ihnen verfassen lassen, um einen gleichbleibenden Schreibstil und die Natürlichkeit sicherzustellen. Zudem können Sie so für den Mehrwert der Texte sorgen.

Die Artikel sollten ca. 300-350 Wörter enthalten und am besten dauerhaft online bleiben (solange, wie der Blog von Ihnen betrieben wird) und wenn möglich nicht gekennzeichnet werden (keine Deklarierung des Artikels als Werbung oder ähnliches).

Alle weiteren Details zum Thema und zum Link-Ziel würden Sie dann in einem konkreten Auftrag erhalten. Diesen können wir Ihnen aber erst zuschicken, wenn wir vorab die Konditionen geklärt haben (...)

Wenn ich Ihre Seite mit anderen Blogs aus dem selben Umfeld in unserer Datenbank vergleiche, würde ich Ihnen gerne 35€ pro Artikel anbieten. Wäre das Interessant für Sie?(...)"

Klar, auch wenn ich das Adjektiv interessant selbst immer klein schreibe ^.^, ist das alles MEGA-interessant für mich, denn:

Die Macher hätten sich meinen Blog mal in echt genauer ansehen können:
dann hätten sie entdeckt
a) daß ich NIEMALS nur 300 Wörter schreibe ^.^ und allein daran für jeden Leser klar zu erkennen wäre "heute ist sie irgendwie anders...O.o"
b) meine Beiträge zur Reihe "knallhart nachjefracht!"

Und das hier wird der nächste :-D



***


Zur Rechtslage habe ich auf die Schnelle folgende Worte gefunden: *klick* für den Artikel


Auszug Pressegesetz:
Hat die Verlegerin oder der Verleger eines periodischen Druckwerks für eine Veröffentlichung ein Entgelt erhalten, gefordert oder sich versprechen lassen, so hat sie oder er diese Veröffentlichung deutlich mit dem Wort „Anzeige“ zu bezeichnen, soweit sie nicht schon durch Anordnung und Gestaltung allgemein als Anzeige zu erkennen ist.

Und genauer:

3. Sponsored Blog Posts
(...) Mehr oder weniger seriöse Marketingagenturen, oft aus dem Ausland, bieten an, für einen Blogartikel über dieses oder jenes Unternehmen eine, wenn auch sehr schmale, Vergütung zu zahlen.
(...) Dabei steht hinter dem Angebot natürlich derselbe Gedanke wie bei ungekennzeichneten, bezahlten Veröffentlichungen in klassischen Medien: „Die Leute“ vertrauen einem Produkt  oder Unternehmen, das Ihnen eine vertrauenswürdige Person empfiehlt, selbstverständlich mehr und eher als wenn dasselbe Unternehmen sich in einer als solche erkennbaren Werbeanzeige präsentiert.

Selbstverständlich sind derartige bezahlte Veröffentlichungen nach den oben genannten Vorschriften – §§ 58 Abs. 1 Nr.  RStV, 4 Abs. 3 UWG rechtswidrig. Es drohen hier die oben genannten aufsichtsbehördliche Maßnahmen und vor allem: wettbewerbsrechtliche Abmahnungen.




Dann habe ich mich schön blöd gestellt und nochmal geantwortet: blauäugig nachgefragt, ob das denn keine rechtlichen Probleme gäbe, weil ich mich da nicht so gut auskennen würde...


Die Antwort:
"Hallo,

thematisch würden wir darauf achten Ihnen ausschließlich Anfragen zu Kunden aus dem Beauty, Mode & Accessoires Bereich zukommen zu lassen.
(...)
Bezüglich der "rechtlichen Probleme": Da Sie den Artikel selbst verfassen und darin Ihre Meinung frei äußern wie auch in jedem anderen Blogpost stellt dies keine Probleme dar. Wenn Sie z.B. über ein Produkt schreiben und im Text erwähnen das man es hier (da drauf könnte der Link liegen) bestellen kann ist dies ja keine zwingende Werbung sondern einfach ein Tipp für Ihre Leser wo es das Produkt eben zu kaufen gibt (...)"

Ich muss dazu sagen: ich habe wirklich keine Ahnung was die Rechtslage, die Bestimmungen und all das angeht. Ich habe mich damit nie beschäftigt, weil ich mich auf etwas Einfaches verlasse: ich sage ehrlich, was ich tue und was nicht, wie Dinge vor sich gehen und ablaufen und ich offenbare auch die Hintergrundmuschel :) Damit fühle ich mich auf der sicheren Seite und erspare mir vorerst das Wälzen von Gesetzestexten...
vielleicht ist das aber alles rechtens? Muss das so, machen das Blogger so??



Ich überlasse hier jedem selbst die Einschätzung dieses mir unterbreiteten Angebots und sage für mich: einen Link setzen, aber nicht erzählen, daß ich sogar (coolerweise) dafür bezahlt worden bin? Sorry, das kann ich nicht und mache ich nicht. Ich bin einfach nicht gut darin, überzeugend zu lügen *.* Ich bin nur gut darin, alles zu erzählen :-D

Und deshalb:

Liebe xy.com, hiermit lehne ich dankend ab. Ach ja, unter anderen Umständen hätte ich euch auch verlinkt - und das sogar gratis :-D


Und an alle Bloggerinnen:
Wie macht ihr das, wenn ihr solche Angebote bekommt?
Überhaupt schon mal solche Mails gesehen...
Spannend oder gääähn??



P.S. Ach ja, falls wirklich noch jemand möchte, daß ich eine Heizdecke oder sowas bewerbe, dann schickt Sie mir doch zu: vielleicht finde ich sie ja sooooo toll, daß ich allen Lesern davon erzählen möchte, eine lustige Geschichte über den Erhalt des Päckchens schreibe und wie mein Freund und ich uns nun immer wie rüstige Rentner mit Rheumadecken und Wärmekissen fühlen und das soooo kuschelig ist beim Fernsehen.... es wäre einen Versuch wert. :-D

P.P.S. Ich bin nur etwas traurig, nie herauszufinden, WAS ich denn nun hätte verhökern sollen? Wirklich Heizdecken (meine erste Assoziation)? Hühneraugenpflaster? Creme gegen Krähenfüße? Wie hätte ich DAS nur unmerklich hier unterbringen sollen??? So kreativ bin nicht mal ich *hahahahahahahahahahah*



Zum zweiten Teil der Link-Affäre - ja, es geht weiter! - bitte hier entlang!! *klick*


Weiterlesen?



*Name und Firma sind dem Autor des Artikels bekannt




Kommentare:

  1. Diese "Anfragen" (für mich zählt das eig nicht mal zu Anfragen^^) sind lustig :D

    Eigentlich ignoriere ich so was immer :D Ein Mal klang einer ganz nett, da dachte ich: Dem sagst du immerhin mal nett ab^^

    Lustig ist auch, dass ich zB mit dem Blog ja gar kein Geld verdienen darf :D Das ist denen ja aber egal :D

    Traurig, dass es vermutlich Leute gibt, die so was annehmen ;D


    Also wie gesagt: EINMAL wollte ich aus Nettigkeit absagen, aber generell ignoriere ich so was. Eigentlich ist es nicht die feine englische, aber generell antworte ich auf "so was" gar nicht.

    //Vor allem nett, wenn sie einem anbieten, dass man die Artikel ja auch selbst schreiben "darf", weil das ja dafür sorgt, dass es natürlicher wirkt und die Glaubwürdigkeit nicht beeinträchtigt würde :D :D

    Liebe Grüße! =D

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Siehst du, ich wusste nicht mal, daß man mit dem Blog kein Geld verdienen darf.. ich hab das nie abgecheckt weil ich das nie als Ziel verfolgt habe, mich hat die implizierte Lüge sofort abgeschreckt.
      Ok, dann kann ich also guten Gewissens alle folgenden Anfragen in den Spam schicken.. denen hier habe ich nicht so freundlich geantwortet :-D

      Löschen
    2. Naja du darfst schon..als Gewerbe mit Steuern und allem, aber das lohnt vmtl kaum,wenn man nicht wirklich “viel“ verdient.

      Manche Firmen wissen es echt nicht besser und sind dankbar für Hilfe, aber diese Firmen wissen genau, was sie tun :D

      Löschen
    3. Steuernummer hat Heli auch schon erwähnt: ich hatte nie das Ziel, mit dem Blog Geld zu verdienen, deswegen hab ich das gar nicht auf dem Schirm..O.o

      Ich denke aber auch: wenn man auf dem Gebiet hauptberuflich Geld verdient, dann MUSS man sich dahingehend auskennen und kennt die Grenzen ;-)

      Löschen
  2. Oh, ich glaube darüber habe ich kürzlich auf Blog-Zug gelesen. Ist natürlich juristisch nicht einwandfrei, wie Du ja selbst herausgefunden hast, scheint aber Methode zu haben. Klingt ja auch recht nett; man setzt sich ja ohnehin hin und schreibt Artikel - warum nicht für die investierte Zeit & Arbeit auch noch ein bisschen Geld bekommen. Abgesehen davon, dass jeder leidenschaftliche Beautyblogger seine gesponsorte Beiträge entsprechend markieren würde (hoffe ich zumindest), wird ja auch erwartet, dass ich etwas Positives schreibe. Ich könnte, wie Du, für Geld (und auch ohne) nicht lügen. Und bei der Bezahlung lässt sich natürlich fragen, ob nicht eine Gewinnerzielungsabsicht unterstellen ließe; also müsste man ein Gewerbe anmelden...

    Ich finde sowas aber generell spannend; ich habe bisher nur eine komische Einladung zu einem Beautyevent bekommen (Massenmail), kürzlich aber auch die Frage, ob ich gern eine neue Linie testen möchte. Da hat tatsächlich jemand meinen Blog gelesen (Produkte passen) und mich persönlich angeschrieben (also auch ins Impressum geguckt^^).

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Die Linie zu testen hört sich ja so an, wie es viele Blogger machen: Produkte bekommen, ausprobieren und dann kucken, ob man drüber schreiben will oder nicht ;-) Ist doch super: hast du Lust, das in deinem Fall zu machen??

      Mich hat auch irrittiert, daß ich bis nach Vertragsabschluss sozusagen nicht wissen sollte, über was ich denn nun zu schreiben hätte: eben die befürchteten Rheumadecken??

      Das mit dem Gewerbe wusste ich nicht mal!! Danke für die Info!

      Löschen
  3. Haha, gerade heute habe ich wieder eine Mail mit "unsere Kunden wünschen keine Kennzeichnung" bekommen. Nun ja, dann wünsche ich auch die Kunden nicht.

    Mal davon abgesehen ist der Preis natürlich ein Witz.
    Ich habe seit einer Weile eine Steuernummer für solche Kooperationen. Das heißt, ich kümmere mich echt, alles korrekt zu machen. Und dann muss man von den 35 Euro also noch was versteuern. Was bleibt dann?
    Naja, ich reg mich nur unnütz auf, aber das kann einem echte die Lust am Bloggen verhageln.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Krass---- sowas kennst du also schon länger??
      Und das ist doch wohl ein Witz mit der Ansage: da könnten sie gleich schreiben "unsere Kunden sind Mafiosis die Betrug und illegales Vorgehen wünschen..." das MÜSSEN doch Leute sein, die sonst auch auf Kaffeefahrten wehrlosen Omis diese Heizecken für 1000€ aufschwatzen *bitte sagt mit iwer, das ich mit den Rheumadecken recht hatte?! XD*

      Für Kooperationen also eigene Steuernummer: danke, hab ich notiert. Mann mann was es nicht alles zu wissen gibt: danke für dein feedback :-D

      Löschen
    2. ... für Kleingewerbe unter einer bestimmten Grenze fallen doch aber keine Steuern an, oder? Ansonsten ist das eben bei den Honorarverhandlungen mit einzuberechnen und in der Rechnung aufzulisten - sprich netto 35€, dazu dann MwST etc. (in dem Fall). Allerdings weiß ich das auch nicht sicher!

      Löschen
  4. Das ist ja schräg! Aber auch nicht wirklich unerwartet, oder?
    Ich hatte solche Anfragen (noch) nicht.
    Vermutlich ist mein Blog nicht bekannt/ "groß" genug...

    Ich hatte bisher nur ein einzige Anfrage, da ging es um die Zusendung eines Produktes.
    Ich habe in meiner Antwort kein Blatt vor den Mund genommen, dass ich eine kritische Bloggerin bin und meine reale Meinung zu dem Produkt schreiben würde und dies auch nur nach einer Testphase von mehreren Wochen. Zu meiner Überraschung, war mein "Gegenüber" trotzdem einverstanden...

    Lieben Gruß,
    ulli ks

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Komm schon, du hast anscheinend mehr Beauty-Blogger-Standing als ich, denn du hast eine ECHTE Anfrage bekommen und nicht nur so Massenversand von Betrügern die hoffen, daß eine blauäugig drauf reinfällt... hast du das mit dem Test denn gemacht? Klingt spannend :-D

      Ich glaube eher, daß deine Anforderungen nicht sehr hoch waren: die Firma bezahlt den Produktionswert des Produkts und den Versand, was zusammen viel weniger ist als der Verkaufswert: dafür bekommen sie aber Werbung, die auch nachhaltiger ist als jede große Printkampagne, weil.. naja weil ein echter, einem bekannter Mensch das Produkt im besten Falle überzeugend bewirbt. Das du dir dafür dann ein paar Wochen Zeit läßt, macht für sie auch keinen Unterschied zu einer Platzierung durch eine Werbeagentur (die braucht auch Zeit)... hmm; doch. Nämlich jede Menge € :-D
      Also immer schön anspruchsvoll bleiben!!

      LG

      Löschen
  5. Ich bin ich Sachen "Anfragen" noch (fast) jungfräulich und wäre auch erstmal skeptisch gewesen. Kann man vielleicht grundsätzlich vermuten, dass es halbseiden ist, wenn sämtliche Bedinungen nicht in der ERSTEN Anfrage stehen? Ich mein, warum die Geheimniskrämerei? Das erinnert mich an die Jobangebote, die man manchmal an Ampelständern liest: "Super Job zu vergeben. Abolut seriös!" Aber WAS da gemacht werden soll, steht nicht dabei ~_^
    Auf jeden Fall gut reagiert von dir und danke für den Tipp!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Du kriegst bestimmt auch noch sowas, warte ab..
      die Antwort von ihnen ist noch besser! Wollen aufklärend rüberkommen und lassen den strittigen Punkt wieder im Dunkeln XD Man kann sich argumentativ aber auch wirklich selbst ins Knie schießen :-D Teil 2 ist in der Mache...

      Geheimniskrämerei finde ich auch immer seltsam und nie berechtigt (außer es geht um Geburtstagsgeschenke): wer nichts zu verbergen hat, kann auch alles sagen, oder??

      Danke für dein Lob und ich hoffe, daß nun mehr mal gesehen habe, wie so eine nicht ganz koschere Anfrage aussehen kann.. *.*

      Löschen
  6. Liebe Sunnivah,

    herzlichen Dank für Deine Posts. Ich habe sehr geschmunzelt. Deine rechtlichen Annahmen sind richtig, auch wenn Du hier das Pressegesetz zitierst, dass für Dich als Blog nicht gilt. Macht aber nichts, denn der für Dich einschlägige § 6 TMG sagt das Gleiche in Grün: "Kommerzielle Kommunikation muss klar als solche erkennbar sein". Dein Rechtsgefühl hat Dich also nicht getrogen. :-)

    Vielen Dank übrigens auch für die Verlinkung, das freut uns natürlich.

    Liebe Grüße von
    Nina Diercks (Social Media Recht Blog)

    PS: Das Geld überweisen wir noch.
    PPS: Für alle, die es mit Ironie nicht so haben: Das PS war ironisch.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Vielen Dank für das Kompliment, ich freue mich immer sehr, wenn jemand die humorvolle Komponente des Ganzen in meinen Beiträgen sieht :-D

      Ich habe die Informationen gleich mal in meinen Artikel eingepflegt, damit alle was davon haben: danke vielmals für die Rückmeldung, das ist sehr hilfreich!!

      Übrigens.. nichts zu danken für die Verlinkung, das ist ja wichtig (ich kann ja nicht einfach fremdes Gedankengut übernehmen ohne Kennzeichnung - was ein Plagiat ist weiß sogar ich ganz sicher) und auch für alle von Nutzen, wenn sie weiterlesen wollen.... und wir haben uns ja eh schon unter der Hand geeinigt, ne (ZWINKER ZWINKER) *hehehehehehehe*
      -----> IRONIE, everbody :-D

      Löschen
  7. Nein, Du bist nicht allein, hier z.B. Romy Mlinzk mit ihrem Kommentar zum Thema: http://www.lead-digital.de/aktuell/social_media/wie_man_sich_als_blogger_gegen_unsittliche_avancen_wehrt

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke für den Hinweis Annette, ich habe den Post gleich in meinem Beitrag nachträglich verlinkt, damit ihn alle sehen können. Wirklich spannend, was da so alles getrieben wird... ich kann wohl von Glück reden, daß ich bis jetzt nur eine "Spam-Mail" im Postfach hatte. Aber auch schön, was für Anregungen es gibt, damit umzugehen :-D

      Löschen

ACHTUNG: Blogger schluckt gern mal Kommentare, deswegen möchte ich euch bitten, nach dem Schreiben einmal alles zu markieren + (in euren Zwischenspeicher) zu kopieren, bevor ihr auf Absenden klickt: nur zur Sicherheit, damit euer mühevoll getippter Kommentar nicht am Ende weg ist 💗 😊 zur Kommentarpolitik :)

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...