Freitag, 15. Mai 2015

Frisuren: Französischer Zopf

The life... in my hair



Nach 'Nachtzopf' (Schwierigkeitsstufe 1) und Ährenzopf (Schwierigkeitsstufe 2) folgt nun Schwierigkeitsstufe 3 der Flechtfrisuren: der französische Zopf.  Wer bei Stufe 1 und 2 brav gelernt hat, mit 3 Strähnen zu hantieren und von außen Haare dazu zu nehmen, der wird nun für seine Mühen belohnt - beide Fertigkeiten kommen bei der bisher schwierigsten von allen gezeigten Techniken voll zum Einsatz!



Schwierig ist beim französischen Zopf, mit den neu hinzugenommen Haaren klarzukommen, ohne total durcheinanderzukommen.. 
Bei mir lag die Tücke in diesem Video vor allem in den monsterdicken Haaren meines Haarmodels *ähem* Hier ist dann mal gleich zu sehen, wie es im schwierigsten aller Fälle (krause, sehr dicke, gestufte Haare) aussehen kann :-D






Zuerst:

Alle Haare ordentlich durchkämmen, so daß keine Zieper mehr im Haar sind. Am Oberkopf von der Stirn aus eine Partie abteilen und nochmals in 3 Strähnen aufteilen; diese zunächst einmal ganz normal flechten, dabei schön fest anziehen.
  1. Nun eine der äußeren Strähnen in der Hand halten, aber bevor sie über die mittlere gelegt wird, etwas Haar vom Oberkopf zu ihr dazu nehmen → die Strähne wird so dicker,
  2. diese dickere Haarsträhne wie gewohnt über die mittlere legen.
  3. Jetzt geht es wieder vom Anfang los; zur anderen, äußeren Strähne etwas Haar vom Oberkopf (diesmal von der anderen Seite) hinzunehmen, bevor sie über die Mitte gelegt wird.
  4. Auf diese Weise werden alle Haare von der Stirn und Schläfe bis hinunter zum Nacken eingeflochten: der Zopf wird somit immer dicker.
  5. Wenn alle Haare vom Oberkopf eingebunden sind, die drei Strähnen normal bis zum Zopfende hinunter flechten.

Die Regel ist: eine äußere Strähne wird über die Mitte gelegt; dabei wird immer etwas Haar jeweils von links und rechts hinzugenommen.


Es gelten die gleichen Hinweise wie beim normalen Zopf, um das Problem des "Hilfe, mir fallen alle Haare aus der Hand!" und "Mein Zopf ist viel zu locker!" zu umgehen.
  1. alle Strähnen gut festhalten (mit der bereits "besetzten" Hand)
  2. strammziehen (alle Strähnen → sorgt für straffe Zöpfe)
  3. Daumen draufhalten (→ so verhindert man, daß alles durcheinandergerät)




Warum es sich lohnt, diese etwas schwierigere Technik zu lernen? 
Weil einem danach die weite Welt der Flechtfrisuren offensteht: zwei Zöpfe, Kränzchen, holländischer Zopf, geflochtener Haarreif, gefakter Undercut.. all das basiert auf dem Französischen Zopf. Außerdem gibt es kaum eine Technik, die alle Haare fester einflicht und somit für bombensichere Frisuren sorgt als der französisch geflochtene: wenn ich alle Haare aus dem Gesicht habe will, ohne daß irgendwas rumfliegt oder ich sie sicher weggesteckt wissen will für einen ganzen Tag (sei es nun beim Schnorcheln oder beim Reiten), dann flechte ich mir mein Haar französisch ein. 






Ich habe außerdem festgestellt, daß in fast jedem youtube-Tutorial zu Frisuren diese Technik vorkommt bzw. vorausgesetzt wird.. sie gibt weit mehr her als eine altmodische Gouvernanten-Frisur


Der französische
ist für mich echt kein alter Zopf



Kommentare:

  1. Gerade erst vorhin saß ich in einer Plauerrunde, in der wir auch auf das Thema Frisuren gekommen sind... u.a. auch auf das Flechten. Es gibt wirklich nicht gerade wenig Mädels, die die Technik (noch) nicht drauf haben. Ich bin froh, diese Technik schon als Kind gelernt zu haben! So ist es dermaßen in Fleisch und Blut übergegangen, dass ich den französischen Zopf wirklich im Schlaf flechten könnte :D

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    1. Und ich übe seit Wochen, mir selbst endlich mal einen zu flechten.. es wird besser, es wird besser (Arm-Schmerzen mal weggelassen): mühsam nährt sich das Eichhörnchen! ;-)

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    2. Bei deiner Mähne ist das natürlich eine ganz andere Art der Herausforderung! Man könnte es als... wie würde Cassey sagen?... Hidden arm workout bezeichnen ^.^

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    3. ".... and it is fun, real fun!!"
      Hahahaaaaaaa... nicht! XD

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