Montag, 10. August 2015

Sicher geschützt gegen UV-Strahlen: chemische Lichtschutzfilter vs. mineralische Lichtschutzfilter


The life... in my bathroom


 ...oder auch: nichts ist perfekt im Leben (einer Sonnencreme).



🌞


Aber von Anfang an: meine Name ist Sunnivah, ich habe empfindliche, helle Haut und möchte gern jeden Tag einen Sonnenschutz tragen, der speziell

  1. meine sensible Gesichtshaut nicht reizt
  2. deren Trockenheit nicht verstärkt
  3. einen hohen UVA-Schutz aufweist
  4. und möglichst photostabil ist.

In Konkurrenz traten dann eine Menge Cremes verschiedener Hersteller und unterschiedlichster Provenienz: von USA bis Fernost war alles vertreten! In der letzten Runde trafen Bioderma & alba botanica aufeinander - und die Ergebnisse des Endkampfes lassen sich gut als kleiner Fotoroman (in der Reihe: KNALLHART AUSPROBIERT ^.^) mit dem Titel
"Was ist eigentlich der Unterschied... zwischen einem chemischen und einem mineralischen Sonnenschutz? "
 verwursten :)








Der mineralische Sonnenschutz.. 
(auch bekannt als: pyhsikalisch/anorganisch)


Für empfindliche Haut wird stets pyhsikalischer Sonnenschutz empfohlen, da dieser (anders als chemische Lichtschutzfilter *klick*) auf der Haut oben aufliegt und die anorganischen Filter (aus Zinkoxid & Titandioxid) das einfallende UV-Licht reflektieren und streuen wie winzige Spiegel. Somit hat diese Art von Sonnenschutz weniger das Potential, die Haut zu reizen. 
 
Lichtschutzfilter können auf unterschiedliche Weise wirken. Mineralische Filter streuen und reflektieren das Licht. Dies trifft auch für Make-up-Pigmente zu, die allerdings nur einen geringen Lichtschutzfaktor aufweisen. Mineralische Filter wie Zinkoxid und Titandioxid verbleiben auf der Hautoberfläche. Sie eignen sich insbesondere für Kleinkinder und kranke (durchlässige) Haut (...) Während mineralische Nanopartikel nicht in die Haut eindringen, ergeben sich bei chemischen Filtern, die aus organischen Stoffen bestehen, je nach Struktur beachtliche Penetrationsraten, die auch zu Reizungen oder allergischen Nebenwirkungen führen können. Daher werden für Kleinkinder mineralische Filter empfohlen. [1]


Dank der Tabelle von skinacea [2] wird schnell klar: es gibt viel mehr chemische Lichtschutzfilter als mineralische - bei letzteren eignen sich als Deckpigmente vor allem Titandioxid und Zinkoxid.

What is zincoxide /titanium dioxide? [3] [4]
Inert earth mineral used as (...)  sunscreen ingredient in cosmetics. It protects skin from UVA and UVB radiation and is, along with titanium dioxide, considered to have no risk of skin irritation. It can also be an anti-irritant and potentially an antioxidant *klick*  Because of its gentleness (...) is an excellent sunscreen active for use on sensitive or rosacea-affected skin. It is also great for use around the eyes, as it is highly unlikely to cause stinging in this area.



1. Dermaviduals.de: Was UV-Filter leisten
2. Skinacea.com: Physical vs. Chemical Sunscreen

3. Paula's Choice: Ingredient Dictionary Zink Oxide
4. Paula's Choice: Ingredient Dictionary Titanium dioxide






Und der chemische?
(auch bekannt als: synthetisch/organisch)


Beim chemischen Lichtschutz wird die Haut dadurch geschützt, dass in dem Sonnenschutzprodukt organische Verbindungen gelöst sind, die als Filter fungieren. Das bedeutet, die Filtersubstanzen sind in der Lage, UV-Strahlung einer bestimmten Wellenlänge aufzunehmen und in andere Energieformen (z. B. Wärme) umzuwandeln. Je nachdem, welcher Wellenbereich umgewandelt wird, unterscheidet man UVA-, UVB- oder Breitbandfilter. Damit das Sonnenschutzmittel über das gesamte Spektrum der UV-B- und UV-A-Strahlung schützt, werden oft verschiedene Substanzen miteinander kombiniert [5].

Die Verwirrung über die Vielzahl von chemischen Lichtschutzfiltern wird dadurch noch vergrößert, daß nicht alle der vorhandenen auch in jedem Land dieser Erde zugelassen wären. So haben die USA ein ganz anderes Angebot an Sonnenschutz als die Länder in Europa, Asien und Australien.[6]



 ***


Beide Filterarten haben ihre Vor- und Nachteile: für eine Gegenüberstellung aller Punkte wie zur Photostabilität [7] etc. bitte *HIER* klicken

Für mich als Konsument mit laienhaftem, halben Dreiviertelwissen nehmen sich beide Produktarten am Ende aber nicht viel, was die Nachteile angehen :-)
  • Es ist für mich erstmal leichter, einen physikalischen, photostabilen Breitband-UV-Schutz mit ausreichender Abdeckung des UVA-Spektrum zu finden, da ich mich einfach nur nach einem Wert orientiere (~14,5% Zinkoxid; siehe Tabelle 5). Dafür muss ich dann allerdings mit dicken, weißelnden Pasten oder öligen Lotionen kämpfen, die mein Gesicht in einen Schmalzpfannkuchen verwandeln.. einen weiß glasierten, wohlbemerkt ^.^
  • Eine angenehme, leichtere Konsistenz und ein besseres 'Auftragsgefühl' bieten mir Cremes mit chemischem Filtermix: da muss man aber so ein Chemie-Fuchs werden, um durch all die verschiedenen Filterarten durchzusteigen, damit UVA-Schutz und was weiß ich nicht noch alles abgesegnet sind [8]... es ist ein Elend! Außerdem weiß ich nie im Vorhinein, ob ich das spezielle Produkt am Ende vielleicht doch nicht vertrage (Brennen, Stechen, Jucken in den Augen) - es ist für mich mit sensibler Haut ein einziges 'trial & error' :-/




5. dha-sonnenschutz.de: Sonnenschutzmittel
6. www.derma.de: Beim Sonnenschutz sehen die USA blass aus 
7. Skinacea.com Question: How can I tell if my sunscreen is stable?
8. magi-mania.de: Sonnenschutz richtig kaufen 

Interview mit einer Hautärztin zum Thema: Mineralische vs. chemische UV-Filter
Sonnenschutz für die Haut: eine Übersicht






🌞







1. Rein mineralische Lichtschutzfilter



So sieht das aus, wenn ich die erforderliche Fingerlänge Creme aufs Gesicht auftrage.. *o* Die hohe Konzentration an Zinkoxid (14,5%) macht sich deutlich bemerkbar.

Es hilft, zuerst eine Schicht zu verteilen, kurz zu warten und dann eine zweite darüberzugeben; alles auf einmal draufzuklatschen ist nicht so ratsam und das habe ich auch nur fürs Foto gemacht :)
Ein paar Minuten später sieht meine Gesichtshaut dann so (rechtes Bild) aus: leicht gespenstisch und glänzend. Der fettige Aspekt macht mir bei meiner trockenen Haut aber nichts aus, ich empfinde ihn eher als pflegend und schützend.


Die korrekte Auftagsmenge *klick* zu erreichen ist aufgrund der festeren Konsistenz sehr leicht, der Fingerstreifen voll an Creme rutscht mir nicht herunter, wenn ich ihn dosieren will. Die Creme kommt sehr dick aus der Tube - dafür schmilzt die pastige Masse auf dem Gesicht allerdings ziemlich schnell, so daß sie sich doch verteilen läßt und das vorher intensive Weißeln sich nach einiger Zeit etwas verliert. Trotzdem muss ich meinen Teint vorm Rausgehen mit etwas Concealer abtönen.

Wenn ich an dem Tag nicht schwimmen gehen will, vermische ich die Creme manchmal auch mit einem anderem, dünnflüssigeren Produkt (nicht wasserfest), dann wird der Auftrag viel einfacher.

Wichtig: nicht stark rubbeln oder sich nachträglich ins Gesicht fassen - der Schutz ist nur bei einer 'geschlossenen Schicht' aus Deckpigmenten gegeben. Ich lege mineralischen Sonnenschutz also mehr auf, als daß ich ihn einreiben würde.



alba botanica: very emollient mineral sunscreen fragrance free SPF 30 *klick*


☀☁

Textur: dicklich-fettige, weiche Paste
Geruch: unauffällig
Farbe: reinweiß
Weißel-Faktor: hoch, verliert sich aber nach dem Einreiben etwas
UVA: nach australischer Norm (= UVA-Strahlen-Transmission <10%)


Der wasserfeste Sonnenschutz mit rein mineralischen Filtern von alba botanica wurde von beautypedia für trockene, empfindliche Haut ausgelobt *klick*.

Leider sind  sind die Inhaltsstoffe *hier* mal wieder komplett anders, als auf meiner Flasche angegeben.. darauf bin ich aber erst gestern gestoßen. Niemand kann doch diese Winzschrift auf dem Produktrücken in echt lesen (und ich kontrolliere sonst auch nicht ob tatsächlich stimmt, was mir da verkauft wurde wurde).. aber da steht hinter dem Vitamin E doch tatsächlich ALKOHOL!! *argh* In niedriger Konzentration, also.. aber doch :(
Ich habe gleich den Kundenservice angeschrieben: wirkliche Aufklärung, welche der drei (ja, bei beautypedia steht nochmal eine andere) Formulierungen denn nun aktuell in ihrem Produkt zu finden ist, gab es aber auch von der Seite nicht -.- Das irritiert mich mindestens genauso wie der plötzlich aufgetauchte Fusel!

Ingredients (Produktrücken)

Active Ingredients: 1. Zinc Oxide 14.5 %, 2. Titanium Dioxide 2.0 % 

Other: Water, Caprylic / Capric Triglyceride, Dimethicone, Ethylhexyl Palmitate, Sorbitan Sesquioleate, Glycerin, Butyrospermum Parkii (Shea Butter), Polyglyceryl-3 Ricinoleate, Helianthus Annuus (Sunflower) Seed Oil, Simmondsia Chinensis (Jojoba) Seed Oil, Vitis Vinifera (Grape) Seed Oil, Aloe Barbadensis Leaf Juice, Calendula Officinalis Flower Extract, Chamomilla Recutita (Matricaria) Flower Extract, Tocopheryl Acetate, Alcohol, Magnesium Sulfate, Polyhydroxystearic Acid, Silica, Sodium Chloride,  Benzyl Alcohol, Phenoxyethanol.

1. Photostable; Less likely to cause irritation; Responsible for a sunscreen’s “white cast*
2. Photostable; Less likely to cause irritation but may cause breakouts for some people; Responsible for a sunscreen’s “white cast”*



Was die Sonnenschutzfilter selbst angeht, ist da nicht viel Raum für Irritation ^.^ Das ist auch der Grund, warum ich im Zweifelsfalle immer zu (aktuell diesem) mineralischem Sonnenschutz greife, wenn ich mir wünsche, daß meine Haut einfach nur ihre Ruhe hat, von früh bis spät :)





2. Chemische Lichtschutzfilter


Die Menge, die ich vom Bioderma-Sonnenschutz in meinem Gesicht verteilen muss, ist sichtlich geringer: die dünnflüssigere Lotionskonsistenz spielt also schon bei der Auftragsmenge (1 Mittelfingerlänge fürs Gesicht ohne Ohren, Hals und Nacken) ihre Vorteile aus. 
Das ich danach nicht glänzen würde, ist aber nicht der Fall. Trotz schlechter Lichtverhältnisse (wer hätte gedacht, daß es sich im Sommer schlechter fotografieren läßt als im Winter?) habe ich die speckige Seite der Photoderm Max Crème mal abgelichtet!



Anders als beim mineralischen Sonnenschutz muß die Creme mit chemischem Filtermix gut in die Haut einziehen können; ich lasse also alle vorherige Pflege komplett einziehen, bis nichts mehr von ihr auf der Haut zu spüren ist, bevor ich die Sonnencreme auftrage. Menschen mit öliger Haut müßten sie aber idealerweise direkt auf die gereinigte, nackte Haut geben (vielleicht maximal mit etwas Gesichtswasser oder wässerigem Serum drunter). 
Dafür darf dann aber auch ordentlich einmassiert werden, bis sie komplett verteilt ist. Und auch später ist es nicht nötig, die gleiche Vorsicht beim Berühren des Gesichts walten zu lassen wie beim physikalischen Lichtschutz - nach dem Baden oder Abtrocknen mit einem Handtuch müßte aber auch der chemische Schutz natürlich erneuert werden.



Bioderma: Photoderm Max SPF 50+ Crème *klick*




☀☁

Textur: reichhaltige Lotion, die sich leicht flüssig verreiben läßt
Geruch: medizinisch (Desinfektionsmittel/Fenistil-Gel)
Farbe: weiß
Weißel-Faktor: nicht vorhanden; beim Schwitzen weißelt es aber stark!
UVA: 42


Diese Creme wird, wie auch viele andere Bioderma-Produkte, auf beautypedia zerrissen; dem bitte keinen Glauben schenken. Irgendwann zwischen dem Verfassen der Berichte und heute muss die Firma die Formulierungen der Produkte nämlich verändert haben: die Photoderm Max SPF 50+ Crème ist von den Inhaltsstoffen her in Ordnung, enthält aber einen chemischen Filtermix, der per se nicht für sehr sensible Haut empfohlen wird.


Ingredients:
AQUA/WATER/EAU, DICAPRYLYL CARBONATE, 1. OCTOCRYLENE (Uvinul N), 2. METHYLENE BIS-BENZOTRIAZOLYL TETRAMETHYLBUTYLPHENOL [NANO] (Tinosorb M), 3. BUTYL METHOXYDIBENZOYLMETHANE (Avobenzone), 4. BIS-ETHYLHEXYLOXYPHENOL METHOXYPHENYL TRIAZINE (Tinosorb S), CYCLOPENTASILOXANE, C20-22 ALKYL PHOSPHATE, GLYCERYL STEARATE, PEG-100 STEARATE, ECTOIN, MANNITOL, XYLITOL, RHAMNOSE, FRUCTOOLIGOSACCHARIDES, LAMINARIA OCHROLEUCA EXTRACT, C20-22 ALCOHOLS, DECYL GLUCOSIDE, CYCLOHEXASILOXANE, HYDROXYETHYL ACRYLATE/ SODIUM ACRYLOYLDIMETHYL TAURATE COPOLYMER, PENTYLENE GLYCOL, XANTHAN GUM, PROPYLENE GLYCOL, CITRIC ACID, CAPRYLIC/CAPRIC TRIGLYCERIDE, SODIUM HYDROXIDE, DISODIUM EDTA, PHENOXYETHANOL, CHLORPHENESIN. [BI543]


1. Photostable; Helps stabilize other UV filters; Oil-soluble; Absorbed by skin; In 2006, a study found that octocrylene can increase skin’s photosensitivity to the sun, increasing free radicals. To what extent is unknown, so its use in sunscreen is questionable at the most. More information is needed*
2. Shows little photodegradation, so it's pretty photostable; Dissolves poorly in both oil and water; Minimally absorbed by skin; Tends to be non-irritating to skin; Produced as microfine particles, similar to nanoparticles in sunscreen *
3. Very photounstable; Degrades in light; Oil-soluble; Tends to be unstable when there is octinoxate; Can be stabilized by octocrylene, 4-MBC, Tinosorb, Meroxyl SX, and other UV filters or photo-stabilizers; Not irritating to skin;  Micro-encapsulated avobenzone could minimize its degradation in sunlight *
4. Very photostable; Oil-soluble; Minimal skin penetration *


An erster Stelle der Lichschutzfilter kommt Octocrylene: ich weiß nicht, ob es genau dieser Filter ist, den meine Haut nicht so gut leiden kann, aber ich habe ihn stark in Verdacht (wenn ich davon ausgehe, daß der Rest der Inhaltsstoffe gut verträglich ist), für Brennen rund um die Augen zu sorgen; kurioserweise erst einige Zeit nach dem Auftrag und/oder im Laufe des Tages, wenn ich anfange, zu schwitzen. Meine Haut spannt auch  jedesmal leicht (wie unter einer Plastikfolie), direkt nachdem ich die Crème aufgetragen habe..


Außerdem stört mich:
  • das Brennen/Jucken in den Augen, wenn ich sie zu nah an diesen aufgetragen habe
  • das Brennen/Jucken in den Augen, wenn sie mir beim Schwitzen in diese hineinläuft *arghhhh*
  • der bittere Geschmack im Mund *o* - obwohl ich ihn mir nicht auf die Lippen streiche..


Bei korrekter Auftragsmenge hinterläßt die Crème auf meiner Haut eine leicht klebrige Schicht: sie glänzt aber nicht übermäßig, da sie keine stark nährende Textur hat, doch dieses Kleben verschwindet auch nicht!
Übrigens kann ich den Mythos der nicht-weißelnden, chemischen Sonnencreme NICHT bestätigen: allein bei der Menge an Produkt, die ich mir ins Gesicht schmiere, muss ja irgendwo was übrig bleiben oder sich absetzen (siehe Fotos: Kinnlinie, Nasenflügel, Lippenränder). Und wehe, ich komme ins Schwitzen oder gehe ins Wasser, dann heißt es auch mit diesen chemischen Filtern auf der Stelle: Kalk-Leiche *lach*




Langfristig ist dieser Sonnenschutz wohl nichts für mich: er setzt sich im Laufe des Tages an den Wangen ab und sorgt nach einigen Tagen der Benutzung an diesen Stellen bei mir für feine, trockene Schüppchenbildung.. da fehlt meiner Haut wohl die gewohnte, fettige Cremebombe von alba botanica :)





Daylong extreme Sonnenschutz Stick SPF 50+




☀☁

Textur: feste Labello-Konsistenz, die sich leicht ölig-schmierig verstreichen läßt
Geruch: zart nach Vanillezucker
Farbe: transparent
Weißel-Faktor: nicht vorhanden
UVA: 1/3 des LSF


Der Sonnencreme-Stift ist meine Nummer 1 für den Bereich unter den Augen *klick*, auf Lippen usw. Besonders rund um die Augen brennt er nie, selbst wenn meine tägliche Pflege Retinol und chemisches Peeling beeinhaltet. Ich habe nur dank ihm das Experiment 'chemische Filter' gewagt, da ich seine enthaltenen schon seit Wochen ausgezeichnet vertrage. 

Achtung: laut Website und Kundendienst unterscheiden sich die Produkte in Deutschland und der Schweiz erheblich! Der Daylong Extreme SPF 50+ Stick hat bei uns die PZN 9544167.
Inhaltsstoffe:
Simmondsia Chinensis Seed Oil, Hydrogenated Coco-Glycerides, 1. Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine (Tinosorb S), Synthetic Wax, Prunus Amygdalus Dulcis Oil, Prunus Armeniaca Kernel Oil, Ricinus Communis Seed Oil, Caprylic/Capric Triglyceride, 2. Diethylhexyl Butamido Triazone (Iscotrizinol - UVASORB HEB), Sucrose Tetrastearate Triacetate, Candelilla Cera, Butyrospermum Parkii Butter, Cera Alba, 3. Diethylamino Hydroxybenzoyl Hexyl Benzoate (DHHB Uvinul A Plus), 4. Titanium Dioxide (nano), Copernicia Cerifera Cera, Tocopheryl Acetate, Vanillin, Tocopherol, Helianthus Annuus Seed Oil


1. Very photostable; Oil-soluble; Minimal skin penetration*
2. Approved for use in Europe and Asia *
3. Photostable; Compatible with other UV filters; May provide some protection against free radicals*
4. Photostable; Less likely to cause irritation but may cause breakouts for some people; Responsible for a sunscreen’s “white cast” *


* alle Bewertungen von www. skinaceae.com UV Filters Chart: Sunscreen Active Ingredients - Explanation of the different types of sunscreen UV filters (Sources: BASF Sunscreen Simulator, The Skin Cancer Foundation)



Ich sehe in dem Produkt von Daylong und in dem von Bioderma an Gemeinsamkeiten nur Tinosorb; da ich aber den Stick gut vertrage, müßen UVASORB HEB und UVINUL A PLUS für meine Haut auch kein Problem darstellen, wenn die Verträglichkeit wirklich an den Filtern hängt. Ich werde also weitersuchen...



***

Für den Körper würde ich (im Moment) immer ein Produkt mit chemischem Filtermix wählen: solange ich diesen vertrage, schlägt der Anwendungskomfort chemischer Sonnencremes den rein mineralischer noch um Längen! Produkte mit 14,5% Zinkoxid lassen sich auf einer größeren Fläche als dem Gesicht einfach nicht mehr gut verteilen und sind mit ihrem weißen Film nicht sehr schmeichelhaft :)

Auch für das Gesicht hätte ich langfristig gern einen reizarmen, für mich gut verträglichen Sonnenschutz mit chemischen Filtern. Aktuell suche ich nach Formulierungen, die nur bestimmte Filter vereinen und andere aussparen: 
wenn meine Haut allerdings keines dieser Produkte auf Dauer vertragen würde, wäre ich bereit, für den Rest meines Lebens mit dem weißen Schneemann-Gesicht herumzulaufen - denn ich schminke mich nämlich einfach nicht gern jeden Tag, schon gar nicht mit Foundation/Teintprodukten, besonders nicht in den Sommerferien. Dann bin ich halt der kleine Dorf-Geist -

bis er gefunden ist, 
DER ideale Sonnenschutz!








Kommentare:

  1. Ich probiere gerade von Avène einen Sonnenschutz aus, in ner orangenen Verpackung, heißt very high protection cream und ist für trockene, sensible Haut ausgeschrieben und der Tinosorb M nano, Tinosorb S und Avobenzone hat, was für guten UVA Schutz spricht. Leider ist er nur mit UVA Kreis gekennezeichet, sehr ärgerlich. Aber nachdem ich mich den Sommer bisher auch mit dem Ultra Fluid rumgeschlagen habe, das ich zwar vom Gefühl her mag (und von dem ich auch keine schlimmere fettige Haut bekommen habe, im Gegenteil), aber von dem mir der Weißstich einfach doch auf die Nerven geht, bin ich von der neuen Creme gerade ziemlich begeistert: kein Alkohol, kein Parfum, kein Brennen in den Augen. Und letzteres hatte ich bislang bei JEDEM chemischen Sonnenschutz, deswegen vermute ich jetzt, da du es ansprichst, auch, dass vielleicht Octocrylene dafür verantwortlich sein könnte. Schade, dass deswegen Bioderma Max ausfällt, aber das Brennen kann ich einfach nicht aushalten. Aber vielleicht kannst du Avene noch versuchen? In meiner Apotheke gab es noch Proben, damit man nicht geich wieder so viel Geld ausgibt.
    Ich habe keine PZN auf meiner Probe, aber vermute, dass es die hier ist: http://avene.de/produkte/id/sonnencreme-spf-50-ohne-duftstoffe/
    Es gibt eine Kinderversion, die die gleichen Filter hat, auch kein Alkohol und keine Duftstoffe, aber nur die Hälfte kostet. Die Probe habe ich noch nicht aufgemacht, aber das kommt als nächstes.
    Jedenfalls vielen Dank für diese tolle Sonnenschutz-Berichterstattung!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke für dein Lob, wenn ich eine Person mit meiner (sehr speziellen) Problematik der sensiblen Haut angesprochen habe, freut mich das sehr :)

      Ich bin auf den Trichter mit dem Octycrylene nur gekommen, da der Filter in der Photoderm MAX Creme wahrscheinlich in recht großer Konzentration vorkommt und ich mit dem Vergleichsprodukt von Daylong direkt an den Augen aber null Probleme habe! Ob meine Theorie dazu stimmt, sei mal dahingestellt: aber es gibt einige, die mit chemischen Filtern Probleme haben oder bekommen, wenn sie chemisches Peeling und /oder Retinol beginnen, in die Pflege mit einzubauen.. es ist doch ein Krampf, oder?? -.-

      Die Creme von Avene heißt auf deutsch 'Sonnencreme SPF 50+ ohne Duftstoffe (für trockene, sensibilisierte Haut unter starker Sonneneinstrahlung)' und es gibt sie auch als Emulsion für Mischhaut, nicht wahr?? Du hast auch die unparfümierte Version?? Enthalten beide Tinosorb M, Tinosorb S, UVASORB HEB und Avobenzone. Hast du übrigens schon mal die coole Inhaltsstoff-Datenbank auf der AVENE Website gesehen? Total hilfreich :-D
      Ich habe es auch genau auf die abgesehen als nächsten Versuch, deswegen finde ich super, daß du die vorab also schon mal absegnen kannst? Findest du sie denn arg fettig oder gut fettig für trockene Haut?
      Hier bei mir gibt es zwar keine Apotheken, die Avene führen, aber ich hab die Firma schon direkt angeschrieben und die waren sehr nett und wollen aushelfen *yes*

      Ich mache mir mittlerweile um die UVA-Geschichte nicht mehr solche Gedanken, ich bete immer vor mich her: 'schon ein korrekt aufgetragener SPF 15 kann Photoaging mitunter komplett aufhalten..' bei einem SPF 50 macht ein Drittel beim UVA-Schutz immer noch einen Wert von mehr als 16 aus, das ist doch GUT! Früher gabs 0 UVA-Schutz und 2 LSF und Tiroler Nussöl, sagt meine Mama *lach* Und ordentlich UVA 16 ist besser als nix oder UVA 42 mit tränenden Augen.. zumindest bei mir XD

      Und die billigere Kinderversion muss ich SOFORT abchecken, sowas aber auch!! Ich danke dir sehr für deine Tipps, ich hoffe, wir lesen uns wieder :)

      LG

      Löschen
  2. Ui, vielen Dank für die tolle lange Antwort! :)
    Ich hab gestern, als ich das geschrieben habe, ganz schnell auf der Homepage nachgeschaut, hatte aber noch keine Muße, mir die Datenbank richtig anzugucken, mache das aber bestimmt noch. Ich fahre nämlich noch nach Frankreich dieses Jahr und hoffe, mein Rechercheergebnis dann günstiger in der dortigen Pharmacie kaufen zu können. ;)
    Ich habe die unparfümierte Creme und will eventuell die Emulsion für Mischhaut noch angucken, die die gleichen Filter zu haben scheint, aber sonst natürlich andere Inhaltsstoffe. Zur Textur kann ich leider gar nichts sagen, weil ich zwar auch extrem empfindliche, aber fettige Haut habe. Dafür ist die Creme schon zu reichhaltig, aber das ist eigentlich jede Sonnencreme. Ich habe aber andererseits entschieden, meine Haut trotzdem mit Pflege zu bombardieren und mir Speckglanz egal sein zu lassen, denn Pickel bekomme ich eh hormonell bedingt und Falten will ich noch nicht, dann lieber Spackschwarte, aber glatt ^^ und deswegen stört mich die Reichhaltigkeit auch gar nicht, im Gegenteil. Ich mach es wie du und tupfe manchmal mit einem Tuch ab, sonst lass ich es einfach so. Solange ich noch keine Autounfälle mit der Reflektion in meinem Gesicht verursache, ist es mir einfach egal ;D
    Und wegen UVA: genau, ich denke mir auch immer, lieber einen Sonnenschutz mit nicht ganz so bombastischen Zahlen regelmäßig dick genug auftragen, als von nem vermeintlich besseren zu wenig!
    Liebe Grüße!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Noch als kurzer Nachtrag: habe heute die Kinderversion ausprobiert und finde die fast besser als die Creme für Erwachsene, weil sie bei mir wirklich fast unsichtbar ist, während die Creme schon einen leichten weißen Schleier hinterlässt. Vom Hautgefühl etc, ist sie ansonsten sehr ähnlich, also angenehm. LG :)

      Löschen
    2. Mensch, du bist ja voll der Profi-Tester, also ich danke dir! Ich hoffe, ich kann das ganze Zeug auch bald mal testen und werde dann versuchen, auch an die UVA-Werte direkt von Avène zu kommen :) übrigens ist die Aussage: lieber Speckschwarte, aber glatt - ein klasse Titel! Vielleicht zitiere ich dich mal in einem kommenden Beitrag *hehe*

      Übrigens wünsche ich bon voyage und sende ordentlich Neid in deine Richtung *frankophil*
      *.*

      Löschen
    3. P.S. mit der Autounfall-Blende-Sache tauchst du vielleicht schon sehr bald in einem 'strobing' Posting auf ^.^
      *danke*

      Löschen
  3. Also wieder mal was gelernt! Ich hatte das Bioderma Produkt auch in meinen Lesezeichen, aber bei deiner Warnung, dass es leicht brennt um die Augen, bin ich direkt davon abgerückt.
    Der Daylong Stick klingt aber gut - das war so eine Apotheken Marke nicht? Mal sehen, was die noch so haben. :)
    Bei mir ist es zur Zeit eher so, dass ich nicht ohne Foundation rausgehe wegen der Sonne, denn die CC Cream, die ich grad nutze hat Spf50 und lässt sich im Gegensatz zu meinen anderen Sonnenprodukten auch gut im Gesicht verteilen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Daylong hat viele Produkte mit minimal Alkohol drin. Aber diese face lotion mit SPF 25 wäre auch für mich noch ein Testkandidat!

      Ich schwitze grad aktuell unter allen Produkten, die ich habe, aber...ist so. Muss halt fächeln ^.^

      Löschen
  4. Ich bin echt begeistert, wie du dem Thema auf den Grund gehst! Da steckt viel Arbeit drin... und es lohnt sich! ^.^

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Dazu gibt es halt fast nix (so ausführliche Vergleiche bzw. Produktvorstellungen für arme Menschen mit sensibler Haut), also muss ich es eben selbst machen!! *schwitz*

      Löschen

ACHTUNG: Blogger schluckt gern mal Kommentare, deswegen möchte ich euch bitten, nach dem Schreiben einmal alles zu markieren + (in euren Zwischenspeicher) zu kopieren, bevor ihr auf Absenden klickt: nur zur Sicherheit, damit euer mühevoll getippter Kommentar nicht am Ende weg ist 💗 😊 zur Kommentarpolitik :)

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...