Freitag, 12. Februar 2016

Seidig-glänzendes Rapunzelhaar in 5 Schritten: Teil 3

The life...in my hair


Haaröl macht die Haare schön: deswegen geht es heute flutschig zu ^.^
  • "Wie...wird es jetzt schmierig?"
  • "Muss ich für weiche Haare etwa angepappte Strähnen akzeptieren..?"
  • "Iiih.. ich hab doch feines Haar!"

...keine Angst, es gibt für jeden das richtige Öl!


Grob gesagt stehen zwei Öl-Gruppen zur Auswahl, die unterschiedliche Zwecke erfüllen und sich auch vom optischen Ergebnis stark unterscheiden: natürliche Öl(mischungen) vs. Silikonöle (mit natürlichen Ölen gemischt). 
Erstere (z.B. Kokosöl) verwende ich hauptsächlich vor der Haarwäsche wie eine Kur, da sie in größeren Mengen aufgetragen die Haarlängen tatsächlich schlapp herunterhängen lassen und einem eine fettige Frise verpassen ^.^ Die 'leichteren' Silikon-Öl-Mischungen verwende ich nach der Haarwäsche, im feuchten und auch trockenen Haar: da das Silikonöl in diesen Produkten den Löwenanteil ausmacht und die natürlichen Öle meist nur auf den hinteren Plätzen (der Inhaltsstoffliste) zu finden sind, gibt es keine öligen Strähnen, dafür aber auch keine großartige 'Pflegewirkung'. 
Warum die silikonigen Haaröle trotzdem einen Platz im Pflegeprogramm eines jeden Rapunzels verdient haben, erläutere ich heute :)
 
"Silikonöle ziehen nicht ins Haar ein, sondern bleiben die komplette Zeit über auf der Haaroberfläche sitzen. Das bringt neben einer erhöhten Lichtreflektion (schöner Haarglanz) und einem angenehmerem Haargefühl einen ganz entscheidenen Vorteil: Minderung mechanischer Schäden." www.skinci.de

Im letzten Teil habe ich mich bereits darüber ausgelassen, daß die effektivste Haarpflege eigentlich die vorbeugende ist, da Haare sich nicht reparieren lassen. Wie hilft das Silikonöl nun genau, die gefürchteten 'mechanische Schäden' zu minimieren?

"Nicht nur (übermäßiges) Bürsten schädigt das Haar mechanisch, bei offenem Tragen der Haare schädigen sich die Haare gegenseitig, da sie aneinander reiben (...) Silikonöle (...) legen sich wie ein ganz feiner Film um die einzelnen Haare und glätten die Oberfläche. Durch diese Glättung der Oberfläche reiben die Haare nicht so stark aneinander und auch beim Bürsten fällt der mechanische Schaden geringer aus, zukünftiger Haarbruch wird reduziert." www. skinci.de





Die Entscheidung darüber, ob jemand ein silikonhaltiges Produkt nutzen will, liegt natürlich bei einem selbst: ich möchte nur eine Lanze für den Fakt brechen, daß Silikonöl tatsächlich einen Nutzen in der Pflege von (langen) Haaren hat; es hat es nicht verdient, als sinnloser, billiger Füllstoff verteufelt zu werden -.- 
Genauere Informationen dazu gibt es unter meiner Quelle: da kann sich jeder sein eigenes Bild machen :)





weniger Angst vor Silikon


Wer sich dafür entschieden hat, ein spezielles Haaröl mit Silikonanteil auszuprobieren, für den lautet die erste Frage: welches soll ich denn nun auswählen?
Keine Sorge; es gibt für jeden das richtige Öl - ob feines oder dickes, glattes oder lockiges Haar :)

Entgegen dem ersten Eindruck existieren nämlich Unterschiede zwischen den einzelnen Produkten: zum einen, was die Inhaltsstoffe angeht, aber auch, was die Darreichungsform betrifft.. und nein, diese ganzen Produktvarianten sind nicht zu eurer Verwirrung gedacht, sondern sie machen tatsächlich Sinn. Versprochen ;-)

von links nach rechts: von schwer zu leicht


1. Klassischerweise stürzen sich eher Mädchen mit langem, dickem oder lockigem Haar auf reichhaltige Pflege: für diesen Haarytp eignen sich auch die schwersten und dicksten  Haaröle, die der Markt so hergibt. Ein Beispiel dafür ist das Revlon "Orofluido" oder das Macadamia "healing oil treatement".

2. Wer weniger viel Matte auf dem Kopf hat, wird vielleicht schon etwas argwöhnischer vorm Haarpflegeregal stehen: aber die Drogerie hat auch für weniger pferdemähnige Mädchen (mit normalem Haar) Produkte parat - ein Paradebeispiel ist der Vorreiter in dem Segment, das Garnier Fructis "Wunder-Öl".

3. Soo, und was ist mit den ganz feinen Feenhaaren? Müßen die auf weiche, glänzenden Längen und Spitzen verzichten? Mitnichten! ^.^ Für jemanden wie mich ist ein Sprüh-Öl aus der Dose wie das got2be "Öl-la-la Styling Öl-Spray" zwar nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber dafür wie gemacht für alle mit eher dünnem Haar. Durch die feine Vernebelung des Öls mittels Sprühkopf kommt nur wenig Produkt aufs Haar, so daß es auch weniger beschwert wird. Yeah :) Allein mit der Rutschgefahr auf flutschigen Badfliesen muss man leben -.-

→ sorgt für weniger trockene und fühlbar weichere Haare
 


Ein Trick, um das Öl leichter verteilen zu können ist der Auftrag im handtuchtrockenen Haar: nach der Haarwäsche ist der beste Zeitpunkt, um sich an das ölige Thema ranzutasten - wenig in die Spitzen einmassieren und sich nach dem Trocknen über weichere Haare freuen. Wer es vor allem auf schönen Glanz abgesehen hat, der fährt sacht mit öligen Handflächen über das bereits trockene Deckhaar. Und großzügig in den gesamten (feuchten oder trockenen) Längen verteilt, kann das Öl auch als Kämmhilfe eingesetzt werden.

Mein 3. Tipp für alle, die mit strohigem und glanzlosen Haar kämpfen lautet deswegen: ran an den Speck...äh, das Haaröl :)


→ nützliches Hilfsmittel: viele Beautyblogs mit großen Haaröl-Vergleichen



Natürliche Öle haben in der Pflege meiner Haare natürlich auch einen Platz: deswegen widme ich mich ihnen gleich nächste Woche. Nur nutze ich sie ausschließlich zur Pflege, nicht 'als Weichmacher' oder Glanzgeber, da sie die Haare viel stärker beschweren und immer schmierig aussehen lassen, weswegen ich sie nicht im Haar belasse, sondern stets wieder auswasche. 

Ohne den gefürchteten Fettfilm kommen nur meine silikonigen Kandidaten aus - und ich liebe sie einfach für ihre 3-in-1-Wirkung: keine andere Produktart vermag auf so einfache und komfortable Art und Weise, meine lange Mähne nicht nur schön weich zu machen und ihr einen tollen Glanz zu verleihen, sondern sie auch noch vor mechanischen Schäden zu schützen wie silikonige Haaröle. Jeder, der schon mal versucht hat, verknotete Mähnen ohne jede Art von Sprüh-Kämmhilfe zu entwirren, weiß was ich meine ;-)

Für mich persönlich ist 'mein Silikon' unverzichtbar

für den seidig-weichen,
glänzenden Rapunzelzopf




Kommentare:

  1. Für mich sind die silikonhaltigen auch nicht mehr wegzudenken aus meinen Längen. Ich finde es schon faszinieren, wie meine Haare das Zeug gefühlt aufsaugen. Wobei ich ja sagen muss, dass handtuchfeucht bei mir oft in strähniges Haar resultiert, deswegen kommt das bei mir erst rein, wenn alles trocken ist (und dann in einen Zopf, damit sie am nächsten Tag wirklich schön aussehen).

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    1. Ich mach das mal so, mal so. Aber aufgesaugt wird das Zeug auch von trockenem Haar, da hast du recht: zumindest über Nacht (auch im Zopf, wie bei dir) ist dann bei mir am Morgen nix mehr davon zu sehen :)

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