Samstag, 1. Oktober 2016

5 Gründe, die für Sport im Herbst sprechen

 The life... in front of my eyes


Sport im Sommer wird überbewertet, aber total! 
Selbst im Frühjahr ist es schon zu spät, um ganz locker in das Thema Ausdauersport reinzukommen, finde ich. Denn obwohl in genau der Jahreszeit am meisten darüber geredet wird, jetzt mal Bikini-fit zu werden, so wird oft mißachtet, daß genau dann so einiges gegen das Sporttreiben draußen spricht: wie z.B. die Notwendigkeit, eine neue Sporthose kaufen zu müßen, weil im Mai einfach mal ALLE draußen sind und einen dann auch ALLE in der löchrigen Hose sehen würden! :-D




Draußen ausdauernd die Hufe zu schwingen ist im Herbst hingegen körperlich gleich weniger fordernd und auch weniger unangenehm als zu jeder anderen Zeit des Jahres: als Anfänger muss das Ganze erstmal Spaß machen bzw. wenigstens nicht übermäßig unangenehm sein, um die Freude an der Sache nicht sofort wieder zu verlieren. Und da sind Hitzeschlag, Schweiß der einem in Strömen aus allen Poren tritt (und ins Auge tropft) oder das Gefühl, bei schwül-warmem Wetter durch Luft zu laufen, die man schneiden könnte, vielleicht schon absolute Ausschlusskritierien und mögliche Gründe dafür, das Projekt dann nie mehr anzugehen!

Wer aber bereits seine persönliche Motivation gefunden hat, jetzt mal körperlich aktiv zu werden, dem soll sie natürlich nicht durch 'ungünstige Wetterbedingungen' gleich wieder genommen werden: deswegen kommen hier 


5 gute Gründe, um im Herbst anzufangen, (draußen) Sport zu machen




1. es ist weniger anstrengend: angenehme Temperaturen & frische Luft




Das erste ist für mich auch das schlagendste Argument! Nicht nur die niedrigeren Temperaturen, auch die frische Luft helfen ungemein, den Sport draußen zu einer wahren Wohltat werden zu lassen..
denn ich kann euch sagen: nichts ist schlimmer als der Moment, ab dem die Luft im Frühling schwül-warm wird und das Atmen beim Laufen plötzlich schwer fällt. Im Herbst hingegen herrscht draußen genau die richtige Betriebstemperatur, um einen weder frieren noch schwitzen zu lassen, bevor man überhaupt angefangen hat, so richtig loszulegen! #Sport im Sommer wird überbewertet











2. es ist weniger unangenehm: keine sengende Sonne & Sommerhitze


 
....denn Schwitzen unter sengender Sonne mit drohendem Kreislaufkollaps wie in der warmen Jahreszeit fällt im Herbst zum Glück aus :-D
Beim Ausdauersport erwärmt ihr euch von ganz allein, da braucht es nicht noch sommerliche Temperaturen von außen, um die innere Heizung so richtig zum Kochen zu bringen. Und auch wenn euch das Bild von leicht bekleideteten Joggern am Meer vorschwebt, so kann ich nur sagen: Laufen bei Hitze ist bloß was für Hartgesottene und Trainierte! Um beiderlei zu erreichen, also den Zustand der absoluten Motivation, egal bei welchem Wetter und zu welcher Uhrzeit auch immer jetzt UNBEDINGT noch raus gehen zu wollen und die körperliche Fitness, um diesen Wahnsinn dann unbeschadet zu überstehen, benötigt es Zeit - und diese Zeit nehmt ihr euch von Oktober bis April..... damit ihr dann auch in den zweifelhaften Genuss kommen könnt, im Sommerurlaub bei +25°C schweißüberströmt über die Strandpromenade zu schlurfen ^.^







3. es ist weniger peinlich: kaum Publikum ^.^ 





    Denn: außer euch werden nicht mehr viele Menschen draußen unterwegs sein. Zumindest bei uns auf dem Dorf ist dann viel weniger Betrieb als in der warmen Jahreszeit, wo pünktlich zur Pflanzsaison alle aus ihren Löchern kriechen, Kinderwagen ausführen, vor ihren Garagen hocken und neugierig durch die Garten-Zäune lugen, kaum daß man an ihnen vorbeijoggt! 
    Im Herbst aber, vor allem, wenn gerade nicht die Sonne scheint, ist auf den Straßen und Wegen verdammt wenig los: ihr könnt also auch die ältesten, löchrigen Sporthosen anhaben (no need to buy new and fancy clothes!) und müßt keine überflüssigen Anfeuerungs-Rufe von spaziergehenden Zeitgenossen fürchten, wenn ihr (noch) im Schneckentempo durch den Wald kraucht.

      



    4. es ist gut gegen November-Blues: mehr Tageslicht!



    Ja, wirklich! Als ich nämlich im November - ja, im November - anfing, regelmäßig draußen Sport zu machen, erschien mir der Winter in diesem Jahr plötzlich viel weniger dunkel. 
    Auch wenn im Herbst nicht bei jeder Trainingseinheit Sonntags-Wetter herrscht, so schlägt doch keine Innenbeleuchtung der Welt die letzten Strahlen Tageslicht, die man auch noch kurz vor der Dämmerung einfangen kann.. ach ja: und dann gibt's außerdem noch tolle Sonnenuntergänge






    5. es ist immer der richtige Zeitpunkt, um anzufangen, solange es nur jetzt ist



    Denn: man sollte nichts für die Zukunft versprechen, was man nicht auch heute tun würde. Die Wahrscheinlichkeit ein Vorhaben in die Tat umzusetzen schwindet nämlich mit jedem (weiteren) Tag der Untätigkeit und nach zwei Wochen Aufschieberitis ist das Projekt endgültig tot, sprich: die Wahrscheinlichkeit, es DANN noch zu tun, liegt bei unter 1%.
    Der Frühling und mögliche "dann werde ich bestimmt fit!"-Versprechen liegen definitiv in größerer Ferne als 2 Wochen.. und heute ist ein genauso guter Tag wie jeder andere, um das umzusetzen, was man sich vornimmt. 



    ***



    Und wenn euch meine Beteuerungen für einen Sporteinstieg im Herbst immer noch nicht genügend überzeugt haben, so warte ich übernächste Woche mit konkreten Tipps für totale Anfänger und meiner persönlichen Story auf, in der ich gern erzähle wie ICH es geschafft habe, meinen Po hochzukriegen und anzufangen

    draußen laufen zu gehen -
    ausgerechnet im Herbst :)




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