Freitag, 3. März 2017

Call me "Schmutzgeier"

The life... in my hair



Ich habe lange Haare und dicke Haare und viele Haare.. und auch wenn meine Mama immer gesagt hat 'wer lange Haare will, muss sie pflegen (und kämmen 😇)', so bin ich doch froh, wenn ich das so selten wie möglich machen muss! 
Das Reinigen der Mähne ist nämlich ein ganz schön langwieriger Vorgang, der außerdem einiges an Muskelschmalz erfordert - und somit in der Hitliste meiner liebsten Verrichtungen eher weiter hinten rangiert :)

Das erklärt auch, warum ich ganz Ohr war, als vor einiger Zeit der 'hör auf, deine Haare zu waschen!'-Trend anfing.. okay, also nie wieder wollte ich meine Haare nicht waschen, aber ein bißchen seltener wäre schon fein! Denn früher gab es doch auch noch ein bißchen Leben (Haar-Wasch-Frequenz mit 13: 1x die Woche) und nicht nur kurze Atempausen (Haarwaschfrequenz ab 16: alle 2 Tage) zwischen den stundenlangen Haarpflege-Sitzungen in der Wanne.. könnte das nicht wieder so ein, bitte? 😶



Ich bin also auf den Zug aufgesprungen und habe es getan.. also, ich habe es ja eigentlich nicht mehr getan, das Reinigen meines Schopfes: und bin bis heute dabei geblieben, d.h. das Konzept ist für mich total aufgegangen! Und da ich finde, daß Dinge, die gut funktionieren genauso eine Erwähnung wert sind wie Neuheiten und schiefgelaufene Experimente, kommt heute ein hair-licher Freitag zum Thema:
Wie ich es schaffe... meine Haare seltener zu waschen!


1. Zuerst braucht es: Geduld. 


Und ein etwas dickeres Fell als sonst!
Denn aller Anfang ist schwer bzw. er erfordert etwas Überwindung. Und zunächst auch die Akzeptanz eines Zustands, der sonst durch das häufige Waschen vermieden wurde... ja, ihr kommt nicht drumherum um die Fettfrise, zumindest in den ersten Wochen nicht! Und ich kann euch sagen: ich habe wirklich angefangen, die Tage zu zählen (mache ich heute übrigens auch noch, aber dazu weiter unten mehr ↓), bis ich endlich (ENDLICH!) meine Haare waschen durfte! 
Zu Beginn war das nur noch ca. 1x die Woche der Fall: ich habe mich einfach für die Holzhammer-Methode entschieden und versucht, meine Mähne so selten wie nur möglich zu shampoonieren, um die Abstände zwischen den Waschgängen auszudehnen.. 

Doch der Aufwand hat sich gelohnt: mußte ich meine Haare früher jeden 2. Tag waschen, so bin ich aktuell bei einem Rhythmus von alle 4 Tage angekommen.. und war mein Ansatz früher an Tag 2 schon immer schon leicht 'ihh!', was ich mit Alibi-Frisuren (→ siehe hier) kaschierte, so scheinen sie heute deutlich weniger schnell bäh zu werden als früher.
Klar sehen sie am 4. Tag nicht mehr aus wie frisch gewaschen, aber früher sahen sie schon am Tag nach der Wäsche oft so aus wie heute am 4..., d.h. ich kann sie am 2. Tag noch locker offen tragen, manchmal auch noch am 3. Erst am 4. ist dann Flechtwerk angesagt: dafür ist das Haar dann auch gerade 'griffig' genug *höhö*





2. Der Kalender


Meine (insgesamt eher) trockenen Haare durch selteneres Waschen zu schonen, hat also nicht dazu geführt, daß ich fortan mit einer fettigen, 70er-Jahre Hippiematte rumlaufen muss :-D Nein, bei mir hat die 'alle 4 Tage-Regel' nur zu positiven Ergebnissen geführt - und damit ich mich daran halte, gibt es den Haarwaschkalender: 



anfangs habe ich mir echt die Termine zur Wäsche in meinen Kalender geschrieben! Entweder im Handy oder direkt im Bad auf einem Zettel, der am Schrank klebte.. das sollte mich vor allem zu Beginn davon abhalten, mir zu früh die Haare zu waschen, denn wenn der Leidensdruck durch fettiges Haupthaar sehr groß ist, kann schon mal die altbekannte Kosmetik-Amnesie einsetzen, so nach dem Motto "Ach, WANN hatte ich mir nochmal die Haare gewaschen? .....schon ewig her!! Ich kann also!!!"

Heute zähle ich meist still für mich im Kopf an den Fingern ab, wann ich das letzte Mal gewaschen habe (Montag abend) und dann also das nächste Mal (frühestens Freitag abend) wieder darf: oft kommt es dann vor, daß ich diese gedachte Grenze überschreite, besonders wenn es Wochenende ist und ich nur zu Haus herumgammele, aber UNTERSCHREITEN will ich die 4 Tage nicht im Vergesslichkeitswahn - und dabei hilft mir der Kalender. 😉


3. Die Hilfsmittel:


Sehr wichtig für den Erfolg des Projekts ist - meiner Erfahrung nach - die Anschaffung eines milden Shampoos, bzw. eines mit weniger harschen Tensiden, als sie üblicherweise in den gängigen Produkten für Erwachsene zu finden sind. Ich bin aktuell beim: sebamed Shampoo Every-Day gelandet. 
Ebenfalls gut: das Babyshampoo von Bübchen oder auch die Shampoos von Saubär. Wer nach einem geeigneten Reinigungsmittel für seinen speziellen Haartyp sucht, kann sich in den ausführlichen Shampoo Guide von SKINCI einlesen *klick*







Inhaltsstoffe
Aqua, Decyl Glucoside, Disodium Laureth Sulfosuccinate, Sodium Lauryl Sulfoacetate, PEG-55 Propylene Glycol Oleate, Propylene Glycol, Hydroxypropyl Oxidized Starch PG-Trimonium Chloride, Citric Acid, PEG-18 Glyceryl Oleate/Cocoate, Parfum, Phenoxyethanol, Sodium Benzoate.


Wie-was-wo Tenside?


Der Wechsel von einem konventionellen Produkt zu einem mit weniger harschen Tensiden macht sich deutlich bemerkbar: der Unterschied liegt nicht nicht nur darin, daß es weniger schäumt, sondern auch darin, daß die Haare weniger ausgetrocknet werden und somit weniger verfilzen.

Vor allem aber hilft solch ein Shampoo dabei, den Traum von weniger fettigem Haar zu erfüllen - da Tenside das Waschmittel im Shampoo darstellen, haben sie auch das Potenzial, die Haut zu reizen: und weil Kopfhaut nun mal auch Haut ist, die noch dazu für das Aussehen (fettig oder unfettig) eurer ganzen Frisur verantwortlich ist, lohnt es sich, an der Stelle (der INCI) etwas genauer hinzuschauen... denn letzten Endes handelt das Gejammer über die mies sitzenden Haare weniger vom Spliss als vom pappigen Ansatz, oder? Der Gedanke dahinter ist folgender ↓

🌟Je milder das Reinigungsmittel ist, desto weniger wird die Kopfhaut gereizt: und dieses Wohlergehen lohnt sie euch im Umkehrschluss hoffentlich mit Wohlverhalten.. zumindest bei mir hat das geklappt :) 





Wer es gar nicht aushält, dem empfehle ich bei Bedarf (für den Tag vor der Wäsche) meinen Liebling unter den Trockenshampoos, da ohne nasenbetäubende Vanille-Parfümierung: das balea Trockenshampoo helles Haar. Kein Produkt für sehr empfindliche Kopfhaut, aber wenigstens ohne deklarationspflichtige Duftstoffe: ich nutze es trotz alle dem nur dann, wenn meine Haare noch am selben Tag gewaschen werden können, weil die Austrocknung der Kopfhaut bei mir längerfristig zu Juckreiz führt. 






Inhaltsstoffe
BUTANE | PROPANE | ALCOHOL DENAT. | ORYZA SATIVA STARCH | CETRIMONIUM CHLORIDE | PARFUM




Natürlich kann angesichts von Kalenderführung und Shampookunde und anfänglicher Pommesbuden-Frisur die berechtigte Frage aufkommen: 

4. Wozu der ganze Aufwand?


Es hat nur Vorteile, das Schmutzfink-Dasein:
  • ich muss weniger oft die Mühsal der Haarwäsche auf mich nehmen
  • ich habe dadurch weicheres, weniger ausgetrocknetes Haar und
  • eine weniger schnell nachfettende Kopfhaut

Deutlich seltener meine Haare zu waschen, dabei ein milderes Shampoo zu verwenden und das auch nur auf dem Kopf (nicht in den Längen) aufzuschäumen, hat meine Haare spürbar verändert - und zwar zum Besseren. Das und das ich meine Mähne nur noch alle 4 Tage waschen muss, ist mir die anfängliche Überwindung eindeutig wert gewesen. Jeder, der auch lange Haare hat, kann das bestimmt nachvollziehen - denn je länger die Haare, desto größer der Trödel, den man mit ihnen hat. Ich kann mein Haarpflegeritual nun wieder viel mehr genießen, einfach, weil ich es nicht mehr so oft durchziehen muss.. #fauleritis 😉





Kommentare:

  1. hihihi... Haarpflegetrödel... bei mir ist es allerdings aufgrund des Babies einfach "natürlich" weniger geworden. Da habe ich doch tatsächlcih auch alle 2 Tage meine Haare gewaschen... baaaaah - was ein Stress. Inszwischen bin ich auch runter auf 2 x die Woche, das reicht aber dann auch hin - weniger möchte ich es wirklich nicht haben. Nun ist es bei mir auch so, das ich nicht unglaublich viel Veränderung an den Haaren spüre - sie sind immer sehr dünn, sehr gerade. Daran hat sich nix geändert - lediglich die Zeitersparnis, über die Freu ich mich!
    Viele liebe Grüße,
    Liz MiniMe

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    1. Und Zeitersparnis ist doch auch schon mal was!! :)

      Lieben Gruß auch an El Wichto (unbekannterweise) :-D

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  2. oh, da triffst du bei mir einen wunden punkt... wie lange kämpfe ich schon mit diesem thema rum! bestimmt schon seit jahren...
    nachdem ich mit anfang 20 mal eine zeit lang meine haare totgefärbt habe in sämtliche richtungen, hab ich irgendwann beschlossen, meine naturhaarfarbe wieder völlig rauswachsen zu lassen. und als dann alles wieder natur war, bin ich auf den silikonfrei-zug aufgesprungen, weil ich dachte: wenn schon glänzende haare, dann weil sie WIRKLICH gesund sind, und nicht, weil ne pappschicht über das grauen gepflastert wurde.
    das hat gut geklappt, und der nächste schritt zum schonenden haarumgang war, sie nur noch an der luft trocknen zu lassen (bloß der pony muss in form geföhnt werden, sonst seh ich aus wie ein alpaka). und du ahnst sicher schon, worauf ich hinaus will: an der luft trocknen!!! WTF! weißt du, wie lange das dauert?! (ja, weißt du.)
    manchmal waren meine haare nach stunden noch feucht. und das nervte wirklich. deshalb versuche ich auch schon lange, sie so wenig wie möglich zu waschen. aber es klappt einfach nicht. jedes, jedes, JEDES mal ruiniert irgendwas auf lange sicht den plan.
    die häufigsten ruinierer:
    1. schwimmbad/urlaub am meer - danach stinkst du nach chlor. oder klebst vor salz. und häufigeres, wenn nicht gar tägliches waschen wird ein muss. spätestens nach jedem urlaub ist meine haar-routine erst mal zunichte

    2. sport/heißes wetter/schweißtreibende tätigkeiten - a.k.a. "alles, was dich so richtig schön durchschwitzen lässt". und die haare platt und matschig macht. ich weiß nicht, da fühl ich mich dann einfach nicht mehr wohl, wenn ich die haare nicht auch wasche..

    3. dreckwühlerei - wie zum beispiel das ausmisten eines staubigen kellers. oder das kürzen einer hecke im garten. oder beliebige andere dinge, nach denen man staub und dreck und sonstigen kleinkram im haar hat. kommt ja immer wieder mal vor.

    4. besondere anlässe - haare gestern erst gewaschen, aber oh, morgen ist jahrestag/vorstellungsgespräch/erstes treffen mit den schwiegereltern ... haare eigentlich noch ganz okay, aber eben nicht PERFEKT, das geht noch besser, also zur sicherheit vielleicht...

    und eins davon ist IMMER. in irgendeiner form. spätestens nach zwei oder drei wochen. ich weiß echt nicht, was ich machen soll. ich glaub, ich geb auf :(

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    1. "bloß der pony muss in form geföhnt werden, sonst seh ich aus wie ein alpaka."
      XD XD XD

      Ja, das Lufttrocknen, das mach ich schon immer so und deswegen bin ich wahrscheinlich anders konditioniert, also sprich abgehärtet: mich stört es eigentlich nur im tiefsten Winter, wenn ich abends mit nassen Haaren ins Bett geh und morgens nach 8h mit immer noch feuchtem Haar aufwache: da föhn ich manchmal die Kopfhaut an, um mich nicht zu erkälten. Im Sommer erreiche ich die kürzesten Trocknzeiten, wenn es draußen so richtig heiß&trocken ist, aber dann.. tja: dann fang ich wegen der dicken Mähne schon im Nacken wieder an zu schwitzen! (Weißt du, wie das ist? Ja, das weißt du bestimmt ^.^).

      Zu deiner Aufzählung "JEDES mal ruiniert irgendwas auf lange sicht den plan" kann ich das kommentieren:
      1. Chlor-und Salzwasser stört mich nicht so, Sand im Bett schon eher. Ich spüle mir deswegen nach dem Tag am Strand die Haare komplett mit Wasser unter der Dusche aus, aber ohne sie zu shampoonieren. Und nach dem Tag im Freibad? Da bin ich ehrlich gesagt froh, nicht NOCHMAL zu Hause ins Wasser zu müßen und lasse das so trocknen. Da spielt mir die Fauleritis in die Hände.. und ich trag im Sommer einfach trockenen MOP auf dem Kopf ^.^
      2. Kenn ich. Lass ich oft nur 'trocknen' und mach ich mir nen Zopf am nächsten Tag. Aber.. das geht wohl nur, weil ich von Natur aus keine ölige Kopfhaut hab. Weil Schweiß + Öl wäre richtig unangenehm und das würde ich auch sofort abwaschen wollen!
      3. Ich räum anscheinend nie auf, fällt mir bei Punkt 3 auf!! *o*
      4. Trockenshampoo. Hab ich grad erst entdeckt, aber rettet mich über einen Tag. oder sorgt zumindest dafür, daß der französische, kaschierende Zopf nicht ganz so doll 'gegelt' aussieht *lol*

      Wenn du es erträgst, öfter als 1x die Woche zu waschen, dann mach es doch.. ich liebe ja manchmal dieses super-rein-Gefühl auch und will so Mädchen-Mädchen duftig sein und mit fluffigem Haar und dann mach ich es auch öfter als geplant. Aber bei mir siegt einfach öfter die Fauleritis und dann.. geh ich halt schmierig. Muahaaaaaaa!!

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    2. haha! :D
      oh, wie beneide ich dich um diese gewisse ignoranz - ehrlich! ich wünschte, ich könnte auch manchmal einfach alles so sein lassen, wie es ist, und nach mir die sintflut (aber bitte ohne shampoo). aber abgesehen von so faktoren wie außenwirkung (oh oh, was denken die bloß alle!) bin ich mir - ganz ehrlich - wahrscheinlich am meisten selbst im weg. denn offenbar bin ich pingelig :(
      um auf die erwähnten punkte zurückzukommen:

      1. ich ertrag das überhaupt nicht. wenn die haare so klebrig und verkrustet sind. oder auch noch nach chlor stinken. nee nee. da fühl ich mich sofort ganzkörper-eklig. und mein bett ist ein heiliger ort der sauberen fluffigkeit, da würde ich mich überhaupt nicht wohlfühlen, mich da so reinzulegen. das wäre ungefähr genauso, als ob ich mich matschverkrustet da reinwälzen würde :D ich freu mich nach dem schwimmbad oder meer sogar immer schon wie verrückt aufs duschen :'D

      2. ich glaube, mein alpaka-pony könnte ein wesentlicher faktor sein. fällt mir grade so auf. denn ein pony schafft es, innerhalb kürzester zeit durchgeschwitzt zu sein und als klebrige mono-fransen platt an deiner stirn zu kleben und dich aussehen zu lassen wie eine figur aus irgendeinem comic. da kann dein resthaar noch so wallen, der ekelpony verdirbt die gesamte erscheinung. und der lässt sich dann meist auch, wenn er wieder getrocknet ist, nicht mehr in form bringen. im gegenteil, je mehr man daran rummacht, umso fettiger wird er :(
      vielleicht sollte ich mal auf das prinzip des pony-waschens umsteigen... und immer nur den waschen. hab ich schon ein paar mal ausprobiert. ist aber meistens mühseliger, als einfach komplett den kopf unter wasser zu halten...

      3. du glaubst doch nicht im ernst, dass ich aufräume ;D aber ich wühle gerne im garten rum. und weil mein garten so verwuchert ist, bin ich automatisch hinterher ein teil des buschwerks. und spätestens, wenn du dann an die käfer denkst, juckt es dich überall. wah!

      4. trockenshampoo hab ich auch schon für mich entdeckt, das ist allerdings für mich nur so eine semi-sinnvolle lösung. denn ich bin so jemand, der es nicht leiden kann, irgendeine textur im haar zu haben. ich nutze auch kein haarspray und sowas. deshalb rettet trockenshampoo dann zwar das aussehen der haare, aber beseitigt nicht das, was mich eigentlich stört: das gefühl von klebrigen haaren. da wird dann quasi nur fett-klebrig durch puder-klebrig ersetzt. und dazu kommt noch, dass trockenshampoo immer (wieso? WIESO?!) so stark parfümiert ist, als würden die hersteller davon ausgehen, dass jemand, der sich die haare nicht wäscht, dadurch auch 3 wochen am stück nicht duschen, und das shampoo noch den geruch des gesamten körpers übertünchen muss... oder wie sonst soll man sich das erklären? jedenfalls stört mich der starke geruch immer extrem und erinnert mich nur noch mehr daran, dass ich klebezeug in den haaren habe :(
      aber wie gesagt, wahrscheinlich bin ich einfach auch superpingelig ;)


      vermutlich werd ich mir also weiterhin öfter die haare waschen.. und meist stört es mich ja auch gar nicht so sehr, weil ich das frische gefühl ja auch mag... es ist bloß eine nervige tatsache: je öfter man die haare wäscht, umso schneller fetten sie auch nach. und wenn ich durch irgendwelche umstände dann mal die täglich die haare wasche, dann gewöhnen die sich so schnell daran, dass man aus diesem rhythmus fast nicht mehr rauskommt, und schon probleme hat, wieder auf 2- oder 3-tägig umzusteigen, und das stört mich dann doch wieder. weil: ja, mit nassen haaren schlafen ist blöd! vor allem, wenn man die dann so komisch "in form schläft"... falls du das kennst :D
      (und ja, schwitzige haare im nacken kenn ich auch, deshalb trag ich sie fast nie offen >.<)



      ps: die tage musste ich übrigens beim schminken an dich denken, als ich bronzegoldenen und beigen lidschatten mit goldenem kajal benutzt habe und dabei dachte, dass das vermutlich dein schlimmster amu-alptraum wäre :'D

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    3. Euer kleiner Dialog in den Kommentaren ist nochmal genauso lustig zu lesen, wie der Beitrag selbst! Kenn die ganzen Probleme auch genau so! Schweiß, Staub und Dreck halte ich mittlerweile brav aus (bin von aller 2 Tage waschen auf aller 4 bis 5 Tage waschen). Und besondere Anlässe lege ich jetzt nach meinen Haarwaschterminen :-) -Schatz, deine Eltern können wir nur am Sonntag besuchen-

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    4. Huhu Mari!!
      Ich sag dir, "diese gewisse Ignoranz" ist teils angeboren, teils erarbeitet - wenn du es also nicht schaffst, dir manche Dinge am Popo vorbeigehen zu lassen, sag Dir einfach immer wieder" das ist genetisch, das ist genetisch, ich kann nicht anders :)
      Pingelig bin ich aber, aber bei so anderen Sachen (Texten für den Blog, Vorträgen usw.) Da stell ich mir mit meinem Perfektionismus oft selbst ein Bein.. aber was HAARE angeht? Pffffff! *.+ Schon Mama hat uns beigebracht, einen strengen Pferdeschwanz zu machen, wenn die Haare nicht anders wollen und das bei kritischen Blicken immer als 'das ist so gewollt bzw. das MUSS so' zu verkaufen :-D Es ist ja zum Glück nur eine Äußerlichkeit.

      1. "mein bett ist ein heiliger ort der sauberen fluffigkeit" muahahaaaa, kenn ich auch.. aber nur, wenn es frisch bezogen ist. Und das ist es ja nicht jeden Tag. Und was das Schlafen gehen nach einem Badetag angeht, da muss ich dann abwägen zwischen 'müde' und 'jetzt noch langwierig duschen????' Du ahnst, was bei mir gewinnt *hehe*

      2. Ich hatte nur einmal bzw. wenige Monate meines Lebens einen Pony.. und das Problem, was ich mit dem hatte war mehr so 'früh Fahrrad fahren und nach 15 min Luftwiderstand von vorn ist der für den Rest des Tages unschön hochgeföhnt und läßt sich nicht mehr runterdrücken', so daß ich jeden Morgen mit einer Hand an der Stirn/Pony durch die Gegend geradelt bin.. ein grenzdebiler Anblick *lol*

      "vielleicht sollte ich mal auf das prinzip des pony-waschens umsteigen..." wäre auch mein erster Gedanke gewesen. Der föhnt sich auch recht schnell wieder trocken, nicht?

      3. "ich wühle gerne im garten rum...und bin automatisch hinterher ein teil des buschwerks." das würde ich auskämmen. Und Käfer im Haar hatte ich noch nie so, muss ich zugeben, also nicht bewußt, zumindest. Ich hab mehr Angst vor Zecken, aber so ein Käfer, der will mir vermutlich nix, red ich mir ein :-)

      4. "trockenshampoo hab ich auch schon für mich entdeckt... ich bin so jemand, der es nicht leiden kann, irgendeine textur im haar zu haben"
      Das stört mich nicht so, aber ich fass mir im Laufe des Tages auch selten so richtig an den Kopf und ich mach das Trockenshampoo ja nur dorthin, nicht in die Längen. Der Geruch aber ist bestialisch, da hast du Recht, deswegen benutz ich nur noch das gezeigte von Balea, weil das 'nur' nach Haarspray riecht und nicht nach dieser Vanille des Todes ^.^

      Ich glaube ja, das mich das tägliche Waschen nicht an sich stört, sondern das Trocken: für jemand mit feinem Haar ist die Matte schnell geföhnt früh am Morgen(!) - undenkbar bei mir - aber für jemanden mit unserer (?) Haarstruktur einfach nicht praktikabel. Ich 'schlaf' mir die Haare übrigens gar nicht 'in Form', weil sie morgens tatsächlich meist noch feucht sind und dann beim Fertigmachen zu Ende Lufttrocknen. Übrigens mag ich meine Haare seit der neuen 4-Tage-Regel am liebsten am 2. Tag, weil sie am ersten so komisch frisselig sind (Naturwelle) und sich erst am zweiten Tag beruhigt bzw. zu schönen Wellen zusammengerottet haben.. d.h. frisch gewaschen ist für mich kein Attribut mehr für 'schönes Haar' XD So kann es auch gehen *lol* Dafür trag ich sie aber nun viel mehr offen, weil das länger geht, also ist iwie alles anders als früher - liegt aber auch ein bißchen am neuen Schnitt. Dazu kommt irgendwann auch mal was, nach dem nächsten Friseurbesuch. #kommtgeld #kommtfriseurtermin

      P.S. ich bin dafür bei anderen Sachen super pingelig.. wenn meine Nägel nicht gemacht sind, kann ich Termine nicht wahrnehmen oder gerate übel in Stress deswegen.. frag nicht -.-
      P.P.S. mein allerschlimmster amu-albtraum wäre übrigens grafischer Eyeliner am Unterlid. Alien to go, sag ich nur!!

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    5. Hello Miss Anonym (muss dich iwie unterscheiden von Mari) ;-)

      "Euer kleiner Dialog in den Kommentaren ist nochmal genauso lustig zu lesen, wie der Beitrag selbst! "

      Das freut mich außerordentlich! Deswegen beantworte ich auch immer möglichst alle Kommentare - wenn mir nicht einer durchflutscht - weil ich selbst gern noch die weitere 'Diskussion' unter Blogbeiträgen auch bei anderen lese, da kommt meist noch einiges an Info bei rum.. oder eben auch Rumgeblödel *hehe*

      Und deinen Satz "Schatz, deine Eltern können wir nur am Sonntag besuchen", nehme ich mit als eine der Lösungen für mögliche Probleme mit der neuen Haarwaschregel auf, wenn ich noch mal einen zweiten Teil dazu mache. Versprochen. Der ist zu gut! :-)

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  3. Huhu liebe Su ^.^
    Seit ziemlich langer Zeit sitze ich mal wieder vorm PC, um Blogs zu durchstöbern und ich freue mich immens, dass ich gleich mit einem Haar-Post von dir belohnt werde! Du weißt, wie sehr ich die liebe...

    Erstmal muss ich mich Miss Anonym anschließen, denn die Kommentare habe ich auch sehr amüsiert gelesen :D

    Bei mir ist der Wasch-Rhythmus immer mal wieder anders, genau wie es auch meine (Haar-)Bedürfnisse sind. Ich meine... klar - der Haar- und Hauttyp verändert sich natürlich nicht (grundsätzlich), aber das alltägliche Leben durchaus schon. Mittlerweile habe ich verschiedene Phasen von täglichem Waschen bis hin zu 1 Mal die Woche durchlaufen... mein persönliches Fazit: Der Wasch-Rhythmus ist nur schwer zu verallgemeinern, da Haar- und Hauttypen sowie "Lebenssituationen" extrem unterschiedlich sind. ABER: Nicht mehr täglich, sondern alle 2-3 Tage zu waschen hat auch meine Haar- und Kopfhautsituation deutlich verbessert! Einmal die Woche hingegen ist für mich absolut unpassend gewesen - juckende, picklige, stinkige Kopfhaut (und dementsprechend natürlich unvorzeigbare Zotteln) waren die Belohnung. Zu bedenken ist dabei, dass ich ja einen anderen Haut- und Haartyp als du habe (nicht so trocken, eher normal; feines Haar, was grundsätzlich schneller fettig aussieht). Was wir wiederum gemeinsam haben ist die Faulheit :D Meine Haare sind zumindest derzeit aber nicht so lang wie deine (und ja außerdem fein), also schneller zu handhaben...

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    1. Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa, DONN-A! Huhu!!!

      Ich freu mich, daß dir gleich die Matte entgegengesprungen ist, ich denk bei sowas immer an Dich :)
      "Der Wasch-Rhythmus ist nur schwer zu verallgemeinern, da Haar- und Hauttypen sowie "Lebenssituationen" extrem unterschiedlich sind." Total richtig, merkt man auch schon an den paar Kommentaren unter dem Blogpost hier.. für mich ist die Ausweitung auf jeden Fall sinnvoller als für jemanden mit öliger Kopfhaut, denk ich, denn ich hab ja eh schonn trockene Haut und sollte die nicht noch mehr durch übertriebenes Waschen stressen. Genauso ging es einer Freundin: trockene Haut wie nix aber ölige Kopfhaut?? Da stimmt doch was nicht.. in dem Fall wäre es einen Versuch wert.

      Ich finde aber die Ausweitung von täglich,auf alle 2-3 Tage schon eine große Verbesserung! Allein der geringere Aufwand, oder?? Mich nervt ja vor allem das Föhnen ^.^ Das geht dann aber vielleicht schneller, wenn du feines Haar hast!

      Gruß und :-*



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    2. Aaaawwww wirklich? Da freue ich mich ja gleich noch viel mehr, wenn du da sogar an mich denkst *_*

      Hm, extrem trockene Haut und fettige Kopfhaut - definitiv einen Versuch wert! Da könnte Einiges aus dem Gleichgewicht geraten sein...

      Als große Verbesserung empfinde ich die Ausweitung auch. Mittlerweile könnte ich mir tägliches Waschen gar nicht mehr vorstellen. Ich habe derzeit ganz viele Babyhaare, die mich jetzt schon nerven, dann aber richtig abgehen würden >_<

      Das Föhnen geht mit feinen Haaren grundsätzlich schneller, denke ich (wobei die Haarmenge da auch eine Rolle spielen soll, wie mir mal eine Friseurin sagte... Zitat "Du hast feine, aber viele Haare - da dauert das Föhnen lange"). Aber ich stehe da derzeit höchstens 5 Minuten, was ich persönlich absolut erträglich finde.

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    3. Ah! Und natürlich Gruß und :-* zurück ^.^

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    4. 5 Minuten???? *o* Boah!! Schreib mal noch eine 3 davor, dann weißt du, wie mein Föhnleben aussieht ^.^

      P.S. gaaanz liebe Grüße auch an Dich zurück!!
      P.P.S. denk immer an Dich beim Bloggen.

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  4. Hallo liebe Sunnivah 🤗,

    das mit dem Haarewaschen ist bei mir leider jeden Morgen ein Thema. Ich trage zwar nur einen kinnlangen Bob, aber meine Haare sind sehr, sehr fein und sehr schnell nachfettend - wie meine Haut im Gesicht leider auch - und kleben dann morgens wie angeklatscht auf der Kopfhaut und hängen lasch herunter, sprich null Volumen!
    Ich habe zwar auch schon versucht, die Haare wenigstens nur jeden 2. Tag zu waschen, aber sie sahen dann wirklich komplett strähnig aus, also wasche ich sie mir wieder täglich. Mittlerweile benutze ich jedoch auch nur noch sehr milde Shampoos, wie z. B. von Physiogel und dann noch eine leichte Spülung, damit die Haare nicht austrocknen. Das Shampoo von Sebamed werde ich aber auch mal ausprobieren, da das güstiger ist und die Inhaltsstoffe auch sehr mild zu sein scheinen.

    Mit diesem Prozedere komme ich mittlerweile ganz gut klar - auch wenn ich morgens dafür mehr Zeit einplanen und früher aufstehen muß -, aber meine Haare sind auch nicht so lang wie Deine und trocknen daher auch recht schnell. Was ich aber auf jeden Fall nochmal ausprobieren möchte, sind Trockenshampoos, da bin ich allerdings noch auf der Suche nach einem richtig guten und vor allem auch verträglichen Produkt, was nicht so sehr staubt, da ich unter Asthma leide und da sehr aufpassen muß.

    Ich hatte mir vor Jahren zwar auch einmal die Haare wachsen lassen in der Hoffnung, sie dann am 2. Tag zum Pferdeschwanz zusammenbinden und nicht täglich waschen zu müssen, leider habe ich dann aber so starken Haarausfall bekommen, daß ich doch wieder zum kurzen Bob und täglichem Waschen zurückgekehrt bin. Naja, dachte ich, was soll's? Hast es wenigstens probiert! Bleibt noch zu hoffen, das es vielleicht mit dem Alter noch etwas besser sprich die Kopfhaut etwas "trockener" wird 😉.

    Viele liebe Grüße,

    Eva

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    1. Hey Eva,
      also du bist dann sozusagen der genau umgekeherte Haartyp zu mir.. aber wie du schon sagst, ein Gutes hat das: du bist mit dem Föhnen recht schnell fertig. Immer das Gute sehen ^.^
      Ich habe sogar schon einen Friseurföhn, aber mit dem brauch ich trotz allem noch lang genug, um mir fast die Arme abfallen zu lassen.. auch da ist es weniger die Haarschonung, die mich antreibt sondern die fehlende Muskelkraft. Dafür kann ich aber auch an Tag 4 gut Zöpfe tragen, ich hab nur einmal im Leben wegen mangelernährung Haarausfall gehabt, aber noch nie wegen mechanischem Zug an den Haarwurzeln durch Frisuren (aber Pferdeschwanz geht allein wegen der Masse schon nicht dauerhaft).

      "Das Shampoo von Sebamed werde ich aber auch mal ausprobieren, da das günstiger ist und die Inhaltsstoffe auch sehr mild zu sein scheinen." Ich finde das ganz in Ordnung, auch mein langhaariger/feinhaariger Freund mag es. Also: vielleicht wirklich eine billigere Alternative :)

      LG!! 😊

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