Freitag, 9. Dezember 2016

Der Blog (fast) ohne Leser

The life... in front of my eyes


Das ist so ein typischer "ich liege nachts in meinem Bett und führe einen wütenden, innerlichen Monolog"-Beitrag... eigentlich ein Tagebucheintrag. Denn ja, das hier sind so richtig meine Gedanken.. meine innersten? Vielleicht nicht, denn sie drehen sich um den Blog, den Beautyblog, etwas sehr äußerlich-oberflächliches - was nicht heißt, daß er mich nicht auch auf einer tieferen Ebene echt in Rage versetzen kann.

Aber vielleicht bin ich auch nur undankbar und hysterisch:

"Ich lese immer mal wieder so Ausrufe wie "Ich weiß nicht, warum ich nur so wenige Leser habe/nicht mehr Leser habe", "Warum lasst mir kaum jemand Kommentare da", und so weiter und so fort (...) Wenn ich so was lese, seufze ich immer innerlich (und gelegentlich sogar äußerlich) auf. Warum muss größer, bekannter, beliebter immer besser sein? Warum kann man nicht auch mal mit dem zufrieden sein, wie es ist? Manche kleineren Blogs sind mindestens genauso oder manchmal auch qualitativ hochwertiger als so mancher größerer Blog. Was sagt die Leserzahl schon aus? Kaum was! (...) Bei solchen Selbstmitleidsanfällen, wie ich es immer nenne, müsst ihr euch mal vor Augen führen, dass jeder eurer Follower eurem Blog aus freien Stücken folgt, weil er ihm gefällt."

Okay, laut dieser Bloggerin ist alles in Ordnung und ich hänge nur im eingebildeten, undankbaren Jammertal fest, so das allwissende Internet... Moment, von wann war der Artikel? Januar 2013. "Und wer 94 Kommentare unter einem Blogpost stehen hat, hat gut reden", muss ich ketzerisch hinzufügen. Ich klicke weiter und schaue, wie die Lage bei ihren aktuellen Beiträgen aussieht.. siehe da: 2016 gibt es dann schon das - den allseits bekannten Aufruf, mehr zu kommentieren.

"Das Murren und die Unzufriedenheit mehren sich - verschwindende Leser, weniger Kommentare, im Allgemeinen weniger Rückmeldung auf seine Posts. Alle wünschen sich verständlicherweise möglichst viel Feedback zu ihrem Content (...) Alleine Bloggen ist doof, ein Kommentar pro Tag kostet nicht viel Zeit und erheitert die Gemüter. Share the love!"


 Ich habe keine Leser


Was angesichts der Klickzahlen, die gut einsehbar ganz unten links auf der Startseite jeden Tag weiter anwachsen, wie ein absolutes  Paradoxon erscheinen muss. Meine Klage sei eine Farce, könnte man sagen. Jammern auf hohem Niveau. Aber nein, gerade diese Zahlen machen mir das Leben schwer.. denn ich bin zwar bestimmt nicht der Blog mit den wenigsten, aber dafür mit den unsichtbaren Lesern.
Aus all den Klicks kann ich etwa eine Handvoll nicht-bloggender Menschen herausfiltern, die ich mit Namen kenne und die immer wieder in ihrer Funktion als treue Seelen zurückkehren und mir ab und an was Nettes unter meine Blogeinträge schreiben. Und dann habe ich noch eine andere Handvoll Bloggerkolleginnen, die ich auch namentlich kenne, die auch immer wiederkommen und mal einen netten Kommentar hinterlassen. Und wenn ich nur diese, gefühlt 10, Personen als Abonnenten hätte, die sich als Leser in Klickzahlen niederschlagen würden, dann wäre das Kommentaraufkommen für mich absolut okay. Aber weiß, daß es nicht so ist: ich kenne die Seitenaufrufzahlen im Vergleich zur Kommentarausbeute.

Um das klarzustellen: ich würde mich nicht daran stören, wenn ich 'nur' eine ausgesucht kleine Menge an Stammlesern hätte..... aber ich störe mich an den hundert Karteileichen, an den Unbekannten, die wie Chimären durch meine Internet-Inhalte geistern und die ich nie kennenlerne, nie zu fassen kriege. Die lesen, aber nichts hinterlassen, kein Danke, kein Lob, keine Anmerkung, nicht mal ein 'ich habe registriert, daß du existierst!'. Der Großteil meiner Besucher bleibt mir ein Rätsel, obwohl sie doch so viel von mir wissen.
Ich muss meine steile These von weiter oben also etwas präzisieren, um den schon erwähnten, treuen Seelen nicht Unrecht zu tun (bitte rechnet euch aus meiner Rechnung heraus!): ich habe FAST keine Leser. 

"Stille Leser sind eine Zielscheibe für das Phänomen der Hassliebe. Man liebt sie, weil sie tatsächlich lesen, was man von sich gibt, aber man hasst die Tatsache, dass sie einem nicht ihre Gedanken über das eben Gelesene mitteilen. Im echten Leben würde ich meinem Gegenüber, der sich doch ständig mit mir treffen will, aber immer nur meinem Gefasel  lauscht, "Mach den Mund auf!" ins Gesicht schreien. Ich gebe es zu: Ich höre mich gerne reden. Aber über Kommentare freue ich mich auch."
The Disaster Diary



 Dankbarkeit? Höflichkeit!


Im echten Leben sagen wir alle 'Danke', sobald uns jemand etwas gibt, bei etwas behilflich ist, eine Auskunft erteilt.. wir bedanken uns artig für den Kaffee, den wir bezahlt(!) haben, für die Dienstleistung, die uns ordentlich was kostet oder dafür, daß uns jemand im Bus vorbeiläßt. Wir tun das automatisiert, weil wir (wohl) alle so erzogen wurden. Und fühlen wir diese Dankbarkeit vielleicht auch nicht unbedingt tief in uns drin, so praktizieren wir diesen Ritus trotz allem, weil es die Regeln der Höflichkeit gebieten. So funktioniert unser soziales Zusammenleben, diese Mechanismen erwarten wir.. und sind irritiert, wenn sie ausbleiben. Zumindest ich bin es.
Ich weiß, daß ich mich auf meinem Blog in einer anderen Welt befinde; aber ich fühle mich, als sei ich in einem sehr unhöflichen Paralleluniversum gelandet! Ich spüre deutlich, daß etwas am Verhältnis zwischen Geben und Nehmen nicht stimmt. Als würde ich mich durch den Tag bewegen und kein Mensch würde mit mir sprechen, würde mein freundliches Lächeln erwidern, wenn ich ihn anlächelte, würde 'Bitte' erwidern, wenn ich 'Danke' sagte.. würde ganz allgemein nicht mit mir interagieren. Und würde alles wortlos von mir nehmen, achtlos... maßlos.

Geschenke kann man nicht einfordern, und ich kann von niemandem Dankbarkeit erwarten. Aber die grundlegenden Regeln der Höflichkeit, die verspreche ich mir schon im Kontakt mit anderen Menschen, weil ich auch bereit bin, sie zu investieren.

Auch ich lese nicht alle Beiträge, die mir in meiner Leseliste bei Blogger (formerly known as Dashboard) angezeigt werden, klar. Und ich schaue mir nicht jedes Video aus meiner Abobox auf YouTube an: aber WENN ich es anklicke, dann weil mich der Titel interessiert und dann kommentiere ich das Machwerk auch oder vergebe zumindest stets einen 'Daumen hoch', einfach um die Arbeit des Produzenten zu würdigen, zu honorieren: ja, ganz im Wortsinne von 'entlohnen'! Denn egal ob ich das, was ich gesehen habe, nun unglaublich bereichernd fand oder nicht, ich habe es doch konsumiert.. und ich klaue nicht. Ich nehme auch keine Geschenke an, ohne mich zu bedanken. So wurde ich nicht erzogen und so jemand möchte ich schlicht nicht sein.

"Kommentare sind die Rückmeldung und auf irgendeine Weise auch die Belohnung für deine Arbeit. Hast du wenige Kommentare fragst du dich, was du falsch machst. Bloggst du über zu uninteressante Themen? Ist dein Stil blöd? Haben die Leser einfach keine Zeit oder Lust zum Kommentieren?
Das sind so die Fragen, die ich mir stelle, wenn ich kaum Rückmeldung erhalte. Natürlich möchte ich keinen zum Kommentieren zwingen. Immer wenn ich in meinen Mails sehe, dass jemand kommentiert hat, freue ich mich wie ein Keks. Auf der anderen Seite bin ich traurig und frage mich, was los ist, wenn so gut wie keiner kommentiert."


Durch den brennenden Reifen springen


Bis jetzt waren meine Versuche, irgendwie mit der verstörenden Mauer des Schweigens umzugehen stets davon geprägt, daß ich versucht habe, besser zu werden. Nicht, weil ich tatsächlich denke, daß ich irgendwie Schuld hätte oder nicht gut genug sei, sondern weil ich weiß, daß es nichts bringt, jemand anderem die Schuld zu geben. Ich kann niemanden zwingen, irgendetwas zu tun, zu lesen oder zu kommentieren. Ich kann niemand anderen ändern, ich kann nur meine Sicht auf die Dinge ändern, meine Einstellung zum Thema verrücken, um dann besser damit klarzukommen - mit dem, was mich stört. Langsam aber zerstört es mich.. mein Spaß an der Sache, meine Motivation und meine eigentlich positiv-freundliche Grundeinstellung zerbröselt unter der Frustration. Ich will nicht immer höher durch den brennenden Reifen springen, wenn es gar kein Publikum gibt, was diese Zirkusnummer überhaupt sehen will. Ich habe keine Lust mehr darauf, ein Angebot zu schaffen für einen Bedarf, der scheinbar nicht existiert.. mit Blumen an einer Straßenecke zu stehen, die kein Mensch kaufen will. Und trotzdem jeden Tag, immer wieder, dort meinen Stand aufzubauen.

Ich sage nicht, daß ich nicht nach wie vor gern blogge, ich sage nur, daß es kein Publikum für solch aufwendige Beiträge gibt, wie ich sie raushaue, in der Frequenz und Regelmäßigkeit. Bildlich gesprochen übe ich nach wie vor gern, durch Reifen zu springen, und ich tue das auch in der Manege.. aber für meine privaten Proben brauche ich mir nicht das Auftritts-Tütü anzuziehen und den ganzen Budenzauber drumherum. Ins Blogdeutsche übersetzt heißt das: keine aufwendig bearbeiteten Bilder, keine langwierigen Produktnamen inklusive Verlinkungen, keine große Text-Formatierung, kein ausgeklügeltes Layout.. oder all das, aber dann nur alle Jubeljahre. Denn dieser Job ist ein echte Vollzeitstelle!

Und dann sehe ich mir Karins neuesten Wimperntusche-Beitrag an und denke: ich könnte es wie sie machen. Denn wann hat selbst sie als Mega-Riesen-Bloggerin in letzter Zeit so viel aufrichtigen Zuspruch erfahren? Ich weiß, daß es nicht an der L'Oréal: False lash superstar blah-Mascara liegt, daß ihre Wimpern so mördermäßig toll aussehen, sondern an Mutter Natur. Aber das interessiert die 100 Frauen unter ihrem Beitrag nicht, sie wollen glauben, was sie vor ihrem inneren Auge sehen. Ich schaue mir ihre Fotos an und denke: ich könnte das auch, mich auf das fokussieren, was gut ankommt und (in meinem Falle) so tun, als ob Wimperntusche und Haarpflege meine geliebte Kernkompetenz wären. Auf solche Artikel bekomme ich - für meine Verhältnisse - nämlich stets wahnsinnig lebhafte Reaktionen. Nicht, weil das jeweilig benutzte Produkt ein Wundermittel sondergleichen wäre. Sondern einfach nur, weil ich zufälligerweise eh lange Wimpern und schöne Haare habe. Und weil die Menschen anscheinend besser sehen als lesen können. 
Ich denke: 'Wenn es so ist, macht es mir keinen Spaß mehr'. Und: 'Wenn das das Spiel ist, will ich es nicht mehr spielen'. 



Neue Wege 


Trotz allem habe ich versucht, etwas an diesem Umstand zu ändern und mein Dilemma aufzulösen. Ich habe immer wieder überlegt, was ich dagegen tun könnte.. oder eher, was ich FÜR diese stillen Leser tun könnte, um sie von ihrer Kommentarhemmung zu befreien: wie ich die Situation verbessern könnte. In guten Momenten habe ich darüber nachgedacht, daß ich es dem Leser leichter machen muss, seine Wertschätzung mitzuteilen, indem ich ein Instagram-Herzchen-System installiere, indem ich ihm sage, 'Du kannst kommentieren, was Du willst, auch anonym, Du mußt nichts Tolles schreiben, es reicht ja wenn Du sagst "ich war hier".. nur sag etwas!'
Und in schlechten Momenten habe ich darüber nachgedacht, daß ich den Blog auf privat umschalten will, daß nur noch Leute reinkommen sollen, die eingeladen sind! Oder.. daß ich ihn zu einer bezahlten Plattform mache. Denn ich weiß: Dinge, die umsonst preisgegeben werden, werden immer als wertloser, eben billiger erachtet als die Dinge, die etwas kosten. Und je mehr etwas kostet, desto höher wird sein Wert eingeschätzt - unabhängig davon, ob sein materieller oder immaterieller Wert tatsächlich höher ist als bei einer vergleichbaren Sache - einfach nur, weil der Besitzer ihn so hoch ansetzt. Nicht umsonst gibt es das Phänomen von Mondpreisen bei Handtaschen, nur weil die mit einem YSL statt einem h&m bedruckt sind. Und nicht umsonst gibt es den Begriff Bordsteinschwalbe versus Edelhure.. aber ich schweife ab!

Da von all meinen fantasierten Maßnahmen nichts in Frage kam, um mein Problem zu lösen, habe ich für mich beschlossen, daß ICH einfach meinen Blog ändere. Die Ausrichtung meines Blogs.. und zwar zu dem hin, was er tatsächlich ist: ein kleiner, privater Blog. Mein Onlinetagebuch. Ein Logbuch mit Einträgen, Beobachtungen - wie auf einem Schiff, auf meiner Reise.
Und wenn ich auch keinen Einfluss darauf habe, was auf den Weiten des Meeres um mein kleines Steuerhaus herum vor sich geht, wie hoch die Wellen schlagen oder wohin der Wind sich dreht, so halte ich doch mein Steuerrad selbst in der Hand:

Bildrechte by Grafik Werkstatt 

Und mein innerer Kompass hat mich zum Glück noch nicht verlassen: ich mache nur noch das, was ich möchte, wann ich es möchte, wie ich es möchte.. und ich werde mir keine Mühe mehr geben, in einem festgelegten Rhythmus, zu festgelegten Zeiten, mit einer schön abwechslungsreichen Themenvielfalt zu bloggen.. für wen? Für eine omnipräsente, aber gesichts- und stimmlose Masse? Für ein Gegenüber, was gar kein Gegenüber darstellt, weil es nichts sagt und nichts spiegelt, bei dem ich nicht mal weiß, ob es ihm gefällt oder nicht? Ernsthaft? Wo-für?

Deswegen mache ich das Ganze ab jetzt wieder bloß für mich: und wenn ich es nur für mich mache, dann gibt es ein Wochenende, dann gibt es ein 'ich hab' keinen Bock', dann gibt es ein 'Oh, ich muss 4 Wochen pausieren, denn meine Schulter hat keine Lust mehr auf die ganze Computerarbeit und der Physiotherapeut sieht das ganz genauso!'. Dann gibt es auch 'die Rubrik finde ich super, die mache ich, auch wenn sich kein Schwanzlurch für die interessiert'. Ja, und dann gibt es ebenfalls sowas wie das hier, solche Einträge.. Reden. Schreiben. Denn das mache ich gerne. Ohne auch nur ein einziges Foto.

Ich will hier nichts mehr tun, nur weil es anderen gefallen könnte - damit soll Schluss sein! Kein falscher Erwartungsdruck mehr, keine falsch verstandene Höflichkeit à la.. "die anderen haben bestimmt nur ausnahmsweise keine Zeit zum Kommentieren..." nein: ich bin sauer. Und das ist auch gut so: hilft es mir doch, mich zu befreien. Für mich brechen nun anderen Zeiten an. Die Freiheit beginnt jetzt.. endlich. Eigentlich war sie ja schon immer da.. das hier ist nämlich allein meine Party. 😊
Und deswegen wird der Blog von nun an wieder nur für mich da sein. Für meinen Wunsch, mich kreativ auszutoben. Was zu basteln. Was zu schreiben. Was festzuhalten, was ich nicht vergessen möchte. Aber ich werde hier nichts mehr für eine - nur imaginierte - Leserschaft tun, für die breite, stumme Masse: denn die ist scheinbar ein undankbarer Sack!
Helen Mirren



Ich kann euch hören, selbst wenn ihr nichts sagt 


Als ich anfing zu bloggen, war mein Blog für mich etwas sehr Wertvolles: und ich möchte wieder dieses Gefühl der Dankbarkeit für ihn empfinden. Ich denke gern an die Zeit des Anfangs zurück, in der ich im kalten Winter in meinem Bett saß, mit dem Laptop auf den Knien und für mich gebloggt habe, ausschließlich für mich. Ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, daß ich eventuell auf Kommentare warten könnte.. denn ich bekam keine. Und das wußte ich auch ganz genau. Wie auch, mein Blog war komplett unbekannt. Und das war gut so, es war entspannend...

Heute ist die Situation wieder ganz ähnlich: ich habe registriert, daß es hier fast gar keine Kommentare gibt - der Wunsch zur Teilhabe scheint nicht zu existieren. Das ist okay. Dann braucht es aber eigentlich auch keine Kommentarfunktion mehr. Und ich kann mir innerlich sagen: ich will nichts dafür im Gegenzug - und ich bekomme auch nichts. Ganz sicher. Keine Reaktion, keine Worte, nicht mal eine Regung. Ich erwarte sie nicht.. und wo keine Erwartungen, da auch keine Enttäuschung.
Das wird ein ganz neues Konzept: der Blog ohne Kommentare, ohne direkte Austauschmöglichkeit zwischen Schreiber und Leser, ohne Chance für den Konsumenten, mit dem Produzenten zu kommunizieren.. dafür gab es doch früher mal einen altmodischen Begriff? Genau: Website.

Kommunikation funktioniert nun mal nicht dauerhaft nur in eine Richtung: und (auch) was mir non-verbal gesagt wird, verarbeite ich (denn ich bin ein Mensch, keine Schreib-Maschine!). Selbst wenn ihr nichts sagt, sagt ihr damit etwas aus..
und um meine zweitliebste Meerjungfrau zu zitieren:
"Whatever you say now/ It's gonna come back to you/ Whatever you throw down/ It's gonna come back to you (...) You're gonna be shut down/ It's gonna come back to you"
Come back to you

Kaffee wird ja auch nicht ausgeschenkt, wenn ihr kein Geld über die Theke reicht. Und selbst eine freundschaftliche Gratis-Beziehung beruht auf Gegenseitigkeit... wenn auf der einen Seite also keiner ist, ist auf der anderen Seite wahrscheinlich bald auch keiner mehr. Einfach nur, weil die wenigsten Menschen es wohl schaffen, der einzig aktive Part in einer Beziehung zu sein und es ertragen, sich permanent anschweigen zu lassen. Ich zumindest bin dafür nicht weit genug entwickelt!

Übrigens: das Kommentarfeld habe ich konsequenterweise gleich abgeschafft... denn das hier ist nicht der Blog mit den wenigsten Lesern ist, sondern 

der Blog 
mit den stummen Lesern



Keine Kommentare:

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...