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Montag, 27. Mai 2019

Spargel-Nudeln

The life... in my kitchen


Ich esse gern Spargel, schon seit ich ein kleines Kind war: klassisch gekocht oder knackig gebraten, lauwarm im Salat... aber mein aktuelles Leibgericht (neben Erdbeer-Rhabarber-Hefekuchen vom Blech!) habe ich wirklich erst in dieser Spargelsaison für mich entdeckt: und zwar 




mit grünem Spargel, den ich vorher noch kein einziges Mal gekostet hatte! Dann aber habe ich in einer Insta-Story von Sara Isabel ihre ganz einfachen Spargelnudeln gesehen, habe sie einmal nachgemacht und seitdem im Mai wenig anderes gegessen 😋

Das Gute an grünem Spargel: er muss nur im unteren Drittel geschält werden. Das Schlechte: er kommt bei uns zwar mittlerweile aus der eigenen Region (auch in den Supermarkt), wird dort aber immer 'untenrum' verpackt verkauft.. ihr müßt also diese Papierummantelung einmal anheben und an ihm riechen. Nicht nur kucken! Ich habe schon öfter erlebt, daß eine vergammelte Stange dabei war, die ÜBELST gemüffelt hat.. wie fischig-abgelaufene Champignons. UAAAAHH! 

Generell hält sich Spargel ja eh nicht so lang: wir machen den also meist noch am selben Tag und dafür schneiden wir die gewaschenen und geputzen Stangen eines Bunds grünen Spargels in große Stücke und



braten sie in Rapsöl an (so in etwa 3-4 min, bis sie leicht braun sind). 
In der Zwischenzeit werden 2 Zucchini gewaschen und klein geschnitten, eine Handvoll Kirschtomaten gewaschen und halbiert und eine Packung Vollkorn-Spaghetti gekocht. 

Die Zucchini (der Mitarbeiter liebt Möhren, deswegen haut er auch noch zwei Möhren ran) werden zum Spargel gegeben und alles dann mit 300ml Wasser und zwei TL Gemüsebrühe angegossen. Deckel drauf und wenige Minuten köcheln lassen. Ich teste immer, ob mir der Spargel weich genug ist, lasse generell aber alles solange auf dem Herd, bis eben die Nudeln bissfest sind.




Zum Abschluss gießen wir noch zwei Packungen Sojasahne drüber (es geht auch alles andere aus der Kategorie: Schlagsahne, Sahneersatz à la Rama Crèmefine, Hafersahne....) und lassen das Ganze noch etwa 5 min bei offenem Deckel einkochen, damit die Soße etwas sämiger wird. Zu guter Letzt schalte ich den Herd aus, werfe die halbierten Tomätchen rein und rühre alles einmal um.




Über die Nudeln geben und servieren! Et voilà!

Wir haben übrigens festgestellt, daß die Kombination aus alpro Cuisine Soya und Gemüsebrühe tatsächlich unglaublich lecker schmeckt, genau wie Sara Isabel gesagt hatte: es ist ihre Variante einer veganen Sahnesoße und ich kann das nur so unterschreiben. Wir sind ja keine Veganer, aber das essen wir tatsächlich absichtlich immer genau so wie von ihr vorgeschlagen, weil es uns so am besten schmeckt. 




  • Mengenangaben:

Die Soßenmenge reicht genau für 500g Nudeln; für zwei Personen (250g Nudeln) und zwei Portionen  Soße halbiere ich dann die Sojasahne, nehme nur eine Zucchini und 150ml Wasser (plus 1 TL Gemüsebrühe), aber trotzdem eine Packung grünen Spargel. Der ist hier das Beste daran, dann bleibt mehr für miiiich!


  • Variationen:

Übrigens war das Originalrezept von Sara Isabel ohne Kirschtomaten, es schmeckt auch allein in der Kombination aus grüner Zucchini und grünem Spargel gut.
Die Kirschtomaten hatte sie nämlich bei einer anderen Variante dazugegeben, als sie das Gemüse ohne Sojasahne briet, dafür am Ende aber eine Packung Feta oben drüberkrümelte, der dann schmolz und so für das cremige Element sorgte. Schmeckt auch gut!


🍴


Und auch wenn ich kein Food-Fotograf mehr werde (gekochtes Essen in Nahaufnahme ist oft eher ääähh als mhhhhhh!), so kann ich euch versichern: das hier ist (noch)

leckerer
als es aussieht


Mittwoch, 19. September 2018

Frühstücksbrei #1 | Pamps mit Crunch

The life.. in my kitchen


Zuallererst mal ein Wort der Warnung vorweg: wer nicht auf lauwarmen Pamps steht, allgemein Brei-Konsistenzen grauenhaft findet und die Vorstellung, sich etwas zum Frühstück zu machen, wofür man theoretisch nicht mal mehr viele Zähne bräuchte, der sollte jetzt NICHT WEITERLESEN! *höhö*
Wenn ihr es doch tut, euch eigentlich aber bei dem Wort HaferBREI schon windet, dann kann ich nur sagen: ich habe euch gewarnt. Im folgenden wird nix mit englischen Begriffen beschönigt, sondern knallhart beim Namen genannt... kein Porridge und Over night oats, sondern Haferbrei und über Nacht eingeweichte Getreidebreie. Denn ja, ICH LIEBE den lauwarmen Pamps, so hat Emma das genannt. Und weil mir ihr Zuspruch klarmachte, daß es da draußen vielleicht noch andere Liebhaber des süßen Breis gibt, habe ich mir gedacht; warum meine besten Rezepte für die leckere Matschepampe für mich behalten?

Wer also schon als er klein war immer mit tropfendem Zahn über dem Märchen 'Der süße Brei' gesessen und sich vorgestellt hat, wie er sich da durchfuttern würde, der ist hier richtig.




Wenn ich an Griesbrei denke, habe ich nur warme Erinnerungen; ich denke daran, wie es das nicht immer gab, sondern nur manchmal.. so wie Quarkbrötchen was Besonderes waren oder Eierkuchen, die es zu Festtagen zum Frühstück gab.
Und eben Griesbrei; den gab es eher in der kalten Jahreszeit oder, wenn wir krank waren. Dann durften meine Schwester oder ich zum Frühstück oder auch Mittagessen Griesbrei essen, meist nur wenig gesüßt, da meine Mama immer den Daumen auf der Zuckerdose gehalten hat, aber manchmal mit Kakaopulver veredelt.. in einem tiefen Teller, leicht flüssig und mit dieser Pelle, die sich schnell oben auf dem warmen Brei bildet, die ich SO GERN ESSE!

Heute könnte ich theoretisch immer Griesbrei machen; auch mit Zimt und Zucker, auch mit Kakao. Oder Milchreis, blasse Eierkuchen, Milchnudeln, süße Aprikosenknödel; alles, was viel Zucker und Weißmehl enthält und was ich schon seit dem Kindergarten sooo lecker finde! Aber das wäre zum einen nie so schön und würde nie das gleiche, warme Gefühl heraufbeschwören wie damals - und zum anderen bin ich nun leider schon älter als 5 und habe mir deshalb für mein Frühstück nach und nach etwas vollwertigere Kombinationen ausgesucht.. 

Manchmal soll es aber doch Griesbrei geben... aber möglichst ohne seine Nachteile. Denn der brennt ja z.B. leicht an! Ich müßte also immer neben ihm am Herd stehen und ihn bewachen. Und so verfressen wie ich auch bin, das mache ich viel seltener als gedacht..

bis ich bei dm in der Babykost-Abteilung auf den dmBio: Grieß Getreidebrei gestoßen bin. Ich weiß nicht, wie das funktioniert, aber irgendwie scheint das eine seltsame Instant-Gries-Abart zu sein, die es mir ermöglich, den Brei nicht aufkochen zu müßen, sondern ihn nur leicht zu erwärmen, z.B in der Mikrowelle oder schlicht mit warmer Flüssigkeit angerührt. Er schmeckt pur zugegebenermaßen nicht wie echter Griesbrei, aber anderen Breiarten (was für ein Wort!) verleiht er zum einen eine bessere Konsistenz (irgendwie breiiger) und gibt auch Haferflocken o.ä. so dieses Griesbrei-Gefühl...quasi ein Haferbrei deluxe. 😏




APFEL-Griesbrei mit Granola


Zutaten:
dmBio: Grieß Getreidebrei
dmBio: Kinder Basis Müsli
1/2 Apfel
Milch
dmBio: Apfel-Bananenmark
dmbio: Kokos-Mandel Granola 

  • 10g Grieß Getreidebrei + 20g Kinder Basis Müsli + ein halber, kleingeschnittener Apfel + Milch verrühren (es muss recht flüssig sein)
  • in der Mikrowelle abgedeckt für 2min erwärmen (bei 400-550Watt)
  • noch warm mit 2 EL Apfel-Bananenmark 
  • und ein bißchen Kokos-Mandel Granola garnieren, das sorgt für etwas 'crunsh' zwischen den Zähnen!!


***


Ich kann euch sagen: ich hätte noch eine Menge weiterer Pamps-Variationen auf Lager! Allein zwei weitere werde ich schon ganz bald veröffentlichen, um die Rezepte dafür selbst nicht zu vergessen.. aber mir fallen beim Nachdenken darüber auch spontan noch mindestens 3 weitere Rezepte ein, die ich früher seeeehr gern zum Frühstück gesessen habe. Besonders jetzt, wo es draußen wahrscheinlich schon sehr bald wieder kälter und auch dunkler wird, esse ich früh sehr gern etwas Warmes.. und Süßes 😉 Ich bin einfach

in l♡ve
with Griesbrei



Bereits veröffentlicht: ↷

Donnerstag, 21. Dezember 2017

Mamas Quarkstollen

The life... in my kitchen

"Ein Stollen? JETZT noch?? IST DAS DEIN ERNST???"
Doch verzaget nicht, das hier ist ein Weihnachtsgebäck für Schnellentschlossene.. und ebenso etwas für echte Stollenhasser (wie mich), die partout nicht verstehen können, wie irgendjemand auf diesem Planeten einen Faible für uraltes steinhartes gut abgelagertes Trockenbrot haben kann, was zudem noch mit viel Zitronat verpestet wurde! 😵




Denn dieser, unser, ureigenster Familienstollen ist all das nicht, ganz im Gegenteil: er ist weich, er ist saftig, er kann mit oder ohne Trockenfrüchte zubereitet werden UND er wird am besten ganz frisch gegessen.. #noneed das Ganze also noch ein paar Wochen vermodern liegen zu lassen, bis es dann endlich mal 'schmackhaft' (grauselig!!) ist!!

Der Trick ist, meiner Meinung nach, der Quark: der sorgt für die richtige Portion Klunsch im Inneren des warmen Laibs. Ich weiß zwar nicht, ob 'klunschig' im Duden steht und somit ein richtig deutsches Wort ist, aber bei uns bezeichnet es die noch nicht ganz durchgebackene Teigmasse, die sich meist noch zu einem Rest im Inneren des Kuchens befindet..
wenn er denn schön feucht war! Und das ist er, eben dank des Quarks! Der Rest ist keine große Kunst: wer sich in der Lage fühlt, einen normalen Hefeteig anzurühren, der schafft das hier auch. Und die Zubereitungszeit hält sich ebenso in Grenzen: wer gegen 14 Uhr anfängt, kann spätestens um 16:30 Uhr zum Adventskaffee den noch warmen Kuchen anschneiden :)

Und nun: lasset das Kneten beginnen! #hefeteigandiemacht



Zutaten:

  • 500g Mehl (Hälfte Vollkorn, Hälfte Weißmehl geht gut)
  • 40 g frische Hefe 
  • 4 Esslöffel Milch 
  • 125 g Butter 
  • 150 g Zucker 
  • ein halber Teelöffel Salz 
  • 2 Eier 
  • 150 g Quark 
  • ein Päckchen Vanille Zucker 
  • außerdem: extra Butter und ein Päckchen Puderzucker

Wichtig: alle Zutaten zimmerwarm verarbeiten!

Zubereitung:

Zuerst die Hefe mit einem Löffelchen Zucker zusammen in der lauwarmen Milch auflösen und 10 Minuten stehen lassen. Währenddessen 2/3 des Mehls, die Butter, den Zucker, das Salz und die Eier in eine Schüssel geben, dann die in der lauwarmen Milch aufgelöste Hefe hinzufügen; alles verkneten und warm gestellt gehen lassen.
Anschließend den durchgestrichenen Quark mit Vanillezucker glattrühren und mit dem gut gegangenen Teig und dem restlichen Mehl gründlich verarbeiten; wer möchte, kann zuletzt noch 150g Rosinen (oder auch Cranberries) unterheben.
Den nicht zu weichen Teig zu einem Brot formen, in der Mitte längs 1 cm tief einschneiden und nach kurzem Gehen etwa 45 Minuten bei 180° Grad backen. 


Und dann muss das Früchtebrot noch mit einer ordentlichen Ladung Puderzucker paniert werden, damit auch ein Stollen draus wird!
Dafür wird der noch warme Laib (am besten direkt nachdem er aus dem Ofen gekommen ist), mit Butter eingestrichen (einfach ein Stück draufpacken und mit einem Messer verstreichen, so, wie ihr auch eine Stulle buttern würdet) - diese schmilzt dabei von ganz allein und dient als Klebstoff für den Puderzucker. Den siebt ihr dann über die noch nass-glänzende, fettige Oberfläche und zwar so viel, bis der Stollen komplett eingeschneit aussieht. Erinnert mich hier an ein kleines Faltengebirge mit schneebedeckten Gipfeln! 
Wenn der Puderzucker nicht mehr durch die Butter aufgesaugt wird, sondern trocken obenauf liegen bleibt, habt ihr es genug schneien lassen und könnt euren Quarkstollen abkühlen lassen.




Oder aber ihr wartet gar nicht, bis er ganz ausgekühlt ist sondern esst ihn noch lauwarm, am besten garniert mit - na, was wohl - Quark 😉 Mama reicht dazu immer, nur mit etwas Milch glattgerührten, Quark ohne alles. Und ich mag die Kombination aus etwas leicht saurem, Kalten und etwas warmem, Süßen seeeeehr gern!



Quarkbrötchen


Für alle, die es gar nicht abwarten können und jetzt auf der Stelle ganz schnell was zu essen haben wollen oder auch eine Idee fürs Frühstück suchen: 

  • 250g Mehl
  • 250g Quark
  • 1 El Öl
  • 2 El Zucker
  • 1 Ei
  • 1/2 Pck. Backpulver
  • evtl. Rosinen 

verkneten & kurz kalt stellen, bis sich die Masse gut formen läßt. Dann 9-10 eher flache Brötchen herstellen und bei maximal 180°C 10-15 min backen.





Vorfreude, schönste Freude. Freude im Advent. 
Was tut Mutti, könnt ihr's raten? 
Kuchen backen, Äpfel braten, 
und das dritte Lichtlein brennt.
Süße Düfte im Advent, Freude im Advent!




Dienstag, 6. Juni 2017

Erdbeer-Mascarpone-Torte mit Bröselboden

The life... in my kitchen


Sommerzeit ist Erdbeerzeit! Was mich sofort dazu anregte, mit den ersten, deutschen Erdbeeren ein neues (und auch gewagtes) Tortenrezept auszuprobieren...


was seinerseits prompt Nachfragen produzierte:

  1. Hallo,
    gibt es zu dem Erdbeerkuchen ein Rezept auf dem Blog? Sieht soooo lecker aus.
    Liebe Grüße, Tanja

    1. Oh nein, tut mir leid, das war auch auch für mich ein ganz neues Rezept. Faktisch ist das ein American Cheescake auf einem Keksboden und oben drauf nochmal eine Schicht Erdbeersahne.. aber wenn ich dich beruhigen kann, er war nicht ganz gelungen. Sobald ich das Rezept verbessert hab, werde ich es aber gern veröffentlichen :)

⟱
 
Und das habe ich getan! Aus der sehr sahnigen Kalorienbombe wurde so eine Art American Cheescake-Bömbchen mit Erdbeerguss 😁 Die Besonderheit der Torte liegt darin, daß sie nicht zu süß ist: und daß ein äußerst leckerer Schoko-Knusper-Boden auf frisch-fruchtiges Obst trifft! #hashtagmjam





Vorbereitung:

  • 250g Erdbeeren putzen und halbieren
  • 200g (Vollkorn-)Butterkekse fein zerbröseln
  • 50g Schokolade (sehr lecker: Zartbitter mit Mandelsplittern) hacken
  • 1 Limette/Zitrone auspressen
  • 250g Sahne mit
  • 1 Pck. Vanillezucker steif schlagen und kühl stellen
  • ~95g Butter schmelzen

1. Teig-Zubereitung:

Zerbröselte Kekse mit gehackter Schokolade und geschmolzener Butter vermengen. In eine gebutterte/mit Backpapier ausgelegte Springform (Durchmesser: 20-22cm) schütten und mit einem großen Löffel zu einem Keksboden andrücken. Mit den Erdbeerhälften belegen (ca. 5-6 Erdbeeren + ein paar Hälften zum Dekorieren übrig lassen). In den Kühlschrank stellen.




2. Mascarpone-Creme:

  • 3-4 Blatt Gelatine nach Packungsanleitung einweichen. Währenddessen
  • 250g Mascarpone mit
  • 50g Zucker
  • 3 EL Wasser und
  • dem Saft einer Limette/Zitrone verrühren.
Die Gelatine ausdrücken und dann in einem Topf über kleiner Flamme auflösen. Sobald diese geschmolzen ist, sofort vom Herd nehmen und 3 EL der Mascarponecreme dazugeben und gut verrühren. Diese Masse auf der Stelle in die restliche Creme rühren und gleich danach 200g der gekühlten Schlagsahne unterheben (d.h. 50g der Sahne zurückbehalten!). Die Creme auf dem mit Erdbeeren belegten Boden verteilen. Für mindestens 3h in den Kühlschrank stellen. 


3. Erdbeersahne

  • Restliche Erdbeeren (5-6) pürieren und in 
  • 1 Blatt aufgelöste Gelatine (Vorgehensweise siehe oben↑) einrühren. Mit der
  • restlichen Sahne vermengen. 
  • Erdbeersahne auf den Kuchen gießen. Mit 
  • ein paar Erdbeerspalten dekorieren und bis zum Ende der angegebenen Kühlzeit im Kühlschrank lassen.





Tipps und Abwandlungen:

Der Bröselboden wird so richtig schön knusprig und eben bröselig, wenn die Kekse nur grob zerkleinert werden und die Buttermenge nicht allzu hoch angesetzt wird: wer einen festen Boden bevorzugt, sollte die Kekse sehr fein zerkleinern und auch mehr Butter hinzugeben.


 
Der Boden selbst kann aus jeder beliebigen Art von 'Keks'-Krümeln hergestellt werden: Zwieback (im Originalrezept Kokos-Zwieback), Löffelbiscuit oder auch Oreo-Kekse.


Guten Appetit!


Mittwoch, 10. Mai 2017

Sojajoghurt³ ❀

The life... in my kitchen


Immer, wenn ich an meinem Lebenstil (z.B. Sport & Ernährung) was verändern will, füge ich etwas hinzu statt etwas wegzulassen: das kommt daher, dass ich die Erfahrung gemacht habe mich immer sofort viel besser zu fühlen und der festen Überzeugung zu sein, ein unglaublich fittes Leben zu führen, wenn ich nur eine gesunde Gewohnheit hinzufüge, als wenn ich einfach bloß eine liebgewonnene, schlechte Gewohnheit ausradiere, sonst aber nichts ändere.
Sprich: keine Süßigkeiten mehr zu essen, sonst aber weiter faul auf der Couch zu liegen und mich dabei die ganze Zeit nach der Schoki in der Schublade zu verzehren, funktioniert für mich nicht! Vor der Schokoladen-Orgie am Abend aber einen bunten Salat zu essen, bestärkt mich in meinem Gefühl, dieses Jahr doch noch die nächste Fitness-Queen zu werden.. 😉






Da es gerade mal wieder Frühling wird (hab ich mir sagen lassen: das Thermometer sagt allerdings sehr oft was anderes) und ich über den Winter meiner Traumfigur nicht näher gekommen bin (sagte mir an einem denkwürdigen 'Morgen des Grauens' die Waage), habe ich beschlossen, jetzt mal an meiner Ernährung zu drehen: diesmal hab ich mich im Supermarkt dafür entschieden, Sojajoghurt zu kaufen.. keine Ahnung warum, denn ich esse nicht mal oft normalen Joghurt - und der ist doch auch gesund, wegen der Kultur und so - aber wenn es eine Sache gibt, die mir als Veganer fehlen würde, dann wäre es die Milch. Die trinke ich nämlich ausgesprochen gern und auch wirklich jeden Tag. Und deswegen dachte ich wahrscheinlich, daß ich bei einem Milchprodukt ansetzen müßte, um.. okay, sehr logisch ist das trotz allem nicht 😅 
Eigentlich esse ich schon verdammt oft (rein zufällig) vegan oder zumindest vegetarisch, aber: ♫ "ein bißchen Soja muss sein, dann ist die Welt voll Sonnenschein" ??

Ich wollte es einfach wissen!! Ist ja auch ein vielseitig einsetzbares Produkt, die mit Wasser vermischte, geschälte Sojabohne. Einen Becher Alpro Sojajoghurt später ziehe ich folgendes Fazit:



1. Sojajoghurt esse ich 

  • gerne 
auf selbstgemachtem Haferbrei: 


  • dafür mische ich zarte Haferflocken (Kölln) und 
  • kernige Haferflocken (Kölln) zu gleichen Teilen mit 
  • einer großen Hand voll Honig-Dinkelpops (dmBio)und lasse alles zusammen mit 
  • Milch in der Mikrowelle drei bis vier Minuten bei 400 Watt zusammen köcheln. Darauf kleckse ich 
  • zwei bis drei große Esslöffel Sojajoghurt und garniere alles mit 
  • ein paar dicken Erdbeeren und 
  • einer großen Handvoll Heidelbeeren


Das war erstaunlich lecker! Der warme Brei ist ein interessanter Kontrast zum kalten Joghurt. Und die Cremigkeit des Sojajoghurts ist auch nicht zu verachten; da schmeckt Joghurt aus Kuhmilch manchmal deutlich wässriger. Daumen hoch!



2. Sojajoghurt esse ich 

  • mittelmäßig gern 😶
mit Grapefruit und Honig zum Nachtisch: dafür gibt es nicht mal mehr ein Foto. Hat auch nicht dolle geschmeckt, dabei ist das eigentlich eine unglaublich leckere Nachspeise, das bitter-süße Grapefruitfruchtfleisch auf dem neutralen Joghurt. Vom Honig gebe ich nur ganz wenig drüber, um die Säure etwas zu reduzieren.. aber der Eigengeschmack des Sojajoghurts ist doch sehr dominant. Zu dominant, für meinen Geschmack. NEXT!



3. Sojajoghurt esse ich 

  • ungern 
als Beilage zu Vollkorn-Pancakes. Entweder nutze ich für diese süße Alternative zum Nachmittagskaffee mein eigenes Amaranth-Buttermilch-Pancakes Rezept: oder schlicht




  • 1 Ei mit
  • 50g Dinkelvollkornmehl,
  • 1 Pck. Vanillezucker und
  • soviel Milch verrühren, daß ein dünnflüssiger Teig entsteht. In der Pfanne zwei Eierkuchen ausbacken und 
  • mit Beeren oder Apfel-Mangomark servieren.



Eigentlich kombiniere ich dieses Gericht immer mit etwas blankem Quark, aber der Sojajoghurt kann dem nicht nur nicht-das-Wasser-reichen, nein: ich war leicht geschockt, wie etwas geschälte Sojabohne ein sonst sehr leckeres Essen komplett verunstalten kann!
Der Eigengeschmack des Sojajoghurts kam hier fast schon muffig heraus.. und ich habe (besonders durch dieses Erlebnis) gelernt: egal, ob auf Müsli, auf Eierkuchen oder einfach nur so...
Honig macht alles besser! Und Heidelbeeren auch 😄 Immer rauf damit!!



❃❃❃



Am Ende meines kleinen Experiments steht für mich fest: ich bin froh, daß der große Becher alle ist! Etwas besser, wenn auch nicht perfekt, fand ich die Variante mit Kokos 





Und richtig lecker, dafür aber auch richtig süß, ist das Soja-Dessert in der Geschmacksrichtung dunkle Schokolade:





Ich weiß jetzt: man kann sie mit allerhand kombinieren, die pflanzliche Joghurt-Variante. Was ich NICHT weiß ist, ob das noch was wird mit mir und der Sojabohne: ich ess ja sehr gern Tofu (am aller-allerliebsten den geräucherten von Taifun), aber beim Joghurt bleib ich wohl doch bei der Variante von der Kuh. 

Was sagt ihr denn:

Sojajoghurt für alle 
und alles?


Freitag, 28. Oktober 2016

Halloween: reloaded

The life... in front of my eyes


Bald schon ist Gruselzeit, schaurige Zeit... und warum da alles neu schreiben, was ich doch in den Vorjahren schon mal so schön gestaltet hatte? 

Diana hat mich mit ihren 'gemischten Ideen' darauf gebracht, mal zusammenzufassen, was es bereits an Inspirationen für Halloween auf meinem Blog gibt: deswegen folgt nun eine gruselige Mischung aus unveröffentlichten und schon gezeigten Anregungen der kulinarischen, filmischen und schminktechnischen Art - anno 2013, 2014 und 2015 :)





1. Einfache Rezepte 


  • Fingerwürstchen: schnell gemacht und schön eklig anzuschauen



  • Augenbowle: mache ich auch sehr gern!
Dafür braucht man nur den Punsch, den man eh trinken wollte und ergänzt ihn durch mit Nelken gespickte Litchis (= Augapfel plus Pupille) die an je einer roten Fruchtgummischnur (= Sehnerv) hängen.. am besten kommt das, wenn die Bowle undurchsichtig oder rot eingefärbt ist und die Augäpfel so nur langsam an die Oberfläche treiben ^.^


  • nicht zu empfehlen: der Aufwand für Kürbis-Pie

Ich glaube, jedes normale Kürbiskuchenrezept gibt einen schmackhafteren Kuchen her. Als ich mich nämlich vor zwei Jahren mal an ein Original-amerikanisches Pumpkin Pie-Rezept gewagt habe, mußte ich zuerst Kürbispüree herstellen, dann noch die Gewürzmischung selbst machen (gibt's in unseren Supermärkten nicht so zu kaufen)... nur um dann am Ende einen Kuchen zu erhalten, der von der Konsistenz an gelierten Babybrei aus dem Gläschen erinnerte. Jeder zahnlose Geist hätte diesen Pie problemlos inhalieren können.. *bäh*




2. Schöner Schauer




atemberaubend spannend


"Van Helsing" (2004): ein schnell erzählter, spannender Actionfilm mit einer wunderschönen Kate Beckinsale (im immer gleichen Outfit und mit stets makellosen Locken) und einem äußerst ansehnlichen Hugh Jackman: gab es je einen Dämonenjäger, der sympathischer, verschrobener und attraktiver zugleich ist? Wenig Liebesgeschichte, mehr packende Handlung: super für einen atemlosen Abend :-)


mysteriös&schaurig



"Pakt der Wölfe" (2001): ein viel zu wenig beachteter, französischer Grusel-Kostümfilm, der mit einer wirklich klugen, mysteriösen Story, tollen Landschaftsaufnahmen und (meine) nervenzerfetzenden Zeitlupen aufwartet: außerdem nicht zu vergessen, Monica Bellucci als wunderschöne Edel-Hure ^.^


süß&lustig


Wallace&Gromit: "Auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen" (2005): Wer hat Angst vor dem bösen Mümmelmann? Auf englisch heißt das Riesenkaninchen "the Were-Rabbit" und offenbart damit den möglichen Gruselfaktor dieses Streifens. In manchen Szenen gibt es tatsächlich minimale Schrecksekunden, so das der Film Oma-und-Enkel approved ist! Oder eben für mich - den ollen Hasenfuß :-)





3. Coole Makeups


  • Easy creepy doll: diese gruselige Puppe ist wirklich leicht nachzumachen! Für den Rest der Verkleidung braucht es dann entweder nur noch ein Röckchen + Blüschen oder ein düsteres Outfit nach Wahl → zum Look von 2013



  • Die Meerhexe: ich weiß, einige fanden den Look fürchterlich tragbar, aber... für mich ist soviel dunkle Farbe ums Auge eigentlich nur zum Fürchten ^.^ Wer also sehr blass oder insgesamt ein heller Typ ist, kann sich das zunutze machen und Makeups zum Verkleiden nutzen, die an anderen fast schon alltagstauglich aussehen. Gut dafür geeignet: alles sehr Dunkle oder auch Bunte! → zum Look





  • Lieber was Normales? Wer es lieber elegant mag oder an dem Abend nicht auf eine Kostümparty geht, kann es auch so versuchen: die edle Vampirbraut ist bei mir eh immer der Look der Wahl, wenn mir zu dem Thema nix einfällt.. dunkler Lippenstift (zu blondem Haar) verleiht Makeup bei mir stets fix einen leicht-gruseligen Touch ;-P → zum Look von 2013




  • Blutige Nägel: auf dieses Design bin ich nach wie vor stolz *muhahahaaaa* Es ist auch viel weniger schwer, als es aussieht, versprochen. Ich könnte mir sogar vorstellen, daß dem Ganzen noch gut etwas mehr GLAM verliehen werden könnte, wenn man einen roten Glitzernagellack verwendet: → zur Anleitung von 2015



Auf meiner persönlichen To-schminken-Liste stehen natürlich noch einige Make-Ups in die Richtung 'Wassernymphe'... z.B.


sehr lebensecht und schön wässrig

 


schillernd!





witzig: verwundeter Meermann






Und wie werdet ihr dieses Jahr 
das Fürchten lehren?




Donnerstag, 15. September 2016

Scharfe Ingwer-Brause

The life... in my kitchen


Es soll ja Menschen geben, die mögen keinen Lavendel - und für die habe ich heute eines meiner beliebtesten (und meist angefragtesten) Limonaden-Rezepte: grüne, spritzig frische und leicht scharfe Ingwerblubberbrause. Hmmmmmmmmmm, kann ich euch versprechen! Wer will einen Schluck??



Wie die lange Beschreibung der 'grün spritzig frischen und leicht scharfen Ingwerblubberbrause' schon verrät, ist auch dieses Sommergetränk weit weg von 'normal', aber vielleicht etwas weniger speziell als die Lavendel-Limo. Die Wurzeln und Kräuter, die heute benötigt werden, sind den meisten kulinarisch bekannt - aber so in der Kombination ergeben sie trotzdem eine ganz besondere Brause, die allen schmecken dürfte, die es leicht scharf und minz-frisch zugleich mögen :)



Was die minzige Frische angeht.. die ist verhandelbar, mußte ich selbst feststellen :-D 
Denn nutze ich sonst für dieses Getränk IMMER Zitronenmelisse (sorgt für einen eher zitrisch-frischen) oder Minze (sorgt für einen sehr minzigen Geschmack), so war mein bevorzugtes Kraut einfach nicht zu bekommen! Ich bin die letzten Tage durch jeden Supermarkt gehirscht auf der Suche nach einem dieser Töpfchen, weil ich UNBEDINGT zur Feier des verlängerten Sommers meine liebste Ingwer-Limo kredenzen wollte - aber alles, was ich mir am Ende unter den Nagel reißen konnte, war etwas, was nur entfernt daran erinnerte. Auf den Bildern hier seht ihr Zimtbasilikum. Ja, genau. Basilikum. Riecht in dieser Abart leicht nach Lakritze. Naja, wir sind ja kreativ, nicht wahr?? *muhaaaaaha*


Scharfe Ingwer-Brause

  • 150g frischen Ingwer schälen und grob in eine hohe Rührschüssel raspeln
  • 3-4 (Bio-)Zitronen abwaschen und die Schalen mit einem Sparschäler dünn abziehen, anschließend die Zitronen auspressen. Die Schalen in die Schüssel zum Ingwer geben, genauso wie
  • 80g Rohrohrzucker. Alles gut mit einem Mixer oder einem Schneebesen verrühren. Anschließend mit dem Zitronensaft und
  • 500ml Sprudelwasser (gekühlt) aufgießen. Mindestens 30min im Kühlschrank durchziehen lassen.
  • 1/2 Bund Zitronenmelisse (oder Minze) waschen und die Blättchen in eine große Kanne zupfen; mit dem abgeseihten Ingwer-Zitronensud aufgießen (die Feststoffe mit einem Sieb auffangen). Je nach Geschmack mit weiteren 500-1000ml kaltem Sprudelwasser verdünnen. In mit
  • Eiswürfeln vorbereitete Gläser gießen.





Dem Gesamt-Geschmackserlebnis hat mein Ausflug in die eher herzhafte Kräuter-Ecke keinen Abbruch getan: der Zimt-Basilikum war kaum herauszuschmecken, weil die Schärfe des Ingwers doch alles andere sehr übertönt. Er hat aber zumindest brav für die zartgrüne Tönung gesorgt,

in meiner erfrischend-scharfen
Blubber-Brause