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Sonntag, 18. Oktober 2026

Das Hoffnungs(los)-Makeup

The life... inside my soul


Eigentlich geht es nur um Schminke - und doch um so viel mehr. Denn ich habe in den letzten Tagen wohl final eingesehen, dass meine lang anvisierte Einsatzmöglichkeit für dieses Makeup nicht mehr kommen wird – im Klartext: diese kleine Auswahl in zwei Farb-Varianten (same same, but different) war mal für ein Video fest eingekauft und fest eingeplant worden, von dem ich jetzt aber ziemlich sicher bin, dass es so nicht mehr zustande kommen wird. Es sollte nämlich ein Format mit meiner Schwester sein, aber genau das, also diese Zusammenarbeit im einander freundschaftlich-verbundenen Rahmen, liegt eher im Rahmen einer Unmöglichkeit, wie ich jetzt begreifen muss ... Ich bin ja immer diejenige, die denkt, sie kann alles möglich machen. Aber ich kann nicht ganz alleine Tote zum Leben erwecken; dafür müsste man zusammenarbeiten. 



Für mich ist das wie eine Zeitenwende oder eher: die Wende eines riesigen Tankers, der nicht nur stoppt, sondern eine totale Kehrtwende macht. All das liegt für mich im Aufgeben, dass es doch noch zu dem kommen wird, was ich mir wünschte. Und zwar nicht nur, weil ich es für unrealistisch halte, dass es noch passieren wird. Sondern weil ich die Prämisse dafür - das sie sich hier mit mir schminken darf, so mir nichts, dir nichts - nicht mehr teile.

Ich habe immer davon geträumt, sie hierher einzuladen; dabei sollte ich sie gar nicht einladen. Und zwar nicht, weil ich nichts für sie bin, sondern weil sie nichts für mich ist. Und deswegen hat das auch nie geklappt, denke ich heute... Aber bis ich an diesen Wendepunkt kam, lag erstmal ein langer Bremsweg vor mir. 


für mich


Deswegen habe ich mir wohl im Laufe der letzten Jahre zuerst die für mich ausgewählte Lidschattenpalette, dann das Rouge und letztendlich im letzten Schminkitalk auch noch den Lippenstift aufs Gesicht gehauen, ganz ohne meine Counterpart, also all das, was ich hier - still ergeben - vollständig ungenutzt und auch unnötig lange habe herumliegen lassen. Und mir dämmert bei dieser oberflächlichen Begebenheit eine tiefere Erkenntnis: Wenn jemand was mit mir machen will, dann lässt der mich das von sich aus wissen und nicht immer nur warten; dann weiß ich das von allein, was er will und dass er will, weil er mich das eben auch wissen lassen will. 

Manche Dinge werden unausgeglichen, weil ich meine Erwartungen zuerst so weit abgesenkt hatte, dass ich dadurch dann Dinge toleriert habe, die ich früher niemals hätte durchgehen lassen oder für mich akzeptiert hätte. Ich hatte quasi keine Ansprüche, Erwartungen, Maßstäbe mehr. Und genau dadurch kann ein Ungleichgewicht erst entstehen und sich dann verstärken. Nicht unbedingt, weil der andere immer mehr verlangt, sondern weil man selbst immer weniger voraussetzt.


für sie


Irgendwann freute ich mich schon darüber, dass sie überhaupt Interesse äußerte, obwohl ich früher ganz selbstverständlich erwartet hätte, dass sie ihr Interesse auch in Handlungen umsetzt. Ich habe irgendwann wie zwangsweise akzeptiert, dass ein wichtiges Gesprächsangebot unbeantwortet bleibt, obwohl ich früher gesagt hätte: "So möchte ich nicht behandelt werden." Das eigentlich Bemerkenswerte daran ist, daß ich das innerlich auch immer noch dachte: aber ich habe nach und nach aufgehört, diese Haltung auch gegenüber meiner Schwester einzunehmen, weil ich wusste - "wenn ich mich darauf verlasse, dann BIN ich verlassen." Und indem ich meine Erwartungen immer weiter abgesenkt habe, konnten wir möglicherweise trotzdem über lange Zeit in diesem ungleichen Verhältnis bleiben. Weil meine Anpassung dazu beigetragen haben könnte, dass die bestehende Dynamik nicht früher an ihre Grenzen gestoßen ist.

Aber genau diesen Maßstab möchte ich nicht mehr akzeptieren. Denn wir haben uns ja mal gut verstanden. Und gerade deswegen, weil es mal anders war, möchte ich mich heute nicht mehr nur daran halten müßen, was sie vielleicht innerlich will, aber nicht danach handelt. Eine gute Beziehung zu wollen, aber das nicht zu leben, klingt für mich wie eine erneute Absenkung des Maßstabs: wenn schon der Wunsch etwas zählen soll, obwohl die dazugehörige Verantwortung nicht übernommen wird.

Und ich möchte nicht länger mit zweierlei Maß messen müssen zwischen dem, was sie vielleicht empfindet, und dem, was sie tatsächlich tut, nur um damit das Ausbleiben von Handlungen immer wieder zu relativieren.

Ich möchte wieder nach den Maßstäben urteilen, die für mich eigentlich immer gegolten haben.. und der Mitarbeiter sagt sofort:

Wenn du sie jetzt einladen würdest, würde es bedeuten, du verzeihst zu schnell!, woraufhin ich sage: Nein, das Problem wäre beim einfachen Weitermachen: Ich verzeihe ja nicht im Inneren. Es würde immer zwischen uns stehen. Und ich würde sie unter Vorspiegelung falscher Tatsachen einladen, wenn ich sage: Darüber hinwegzugehen ist okay für mich, komm trotzdem. Ich würde mich ja doch immer so verhalten, wie das, was ich innerlich gegen sie habe, nicht, wie ich äußerlich klein beigegeben habe.

Und darin liegt die für mich wichtigste Veränderung, nämlich meinen Blick wieder auf mich zu richten und mich zunehmend zuerst zu fragen: „Warum habe ich so lange etwas hingenommen, das meinen eigenen Vorstellungen von einer guten Beziehung überhaupt nicht entspricht?“

Das ist eine andere Frage. Und sie führt weg von der ständigen Beschäftigung mit ihren Motiven und hin zu meiner eigenen Position.



Das, was ich nun tue, fühlt sich für mich weniger wie Aufgeben und mehr wie Annehmen und Akzeptieren dessen an, was eh schon IST: was ich nicht aufgeben muss, ist den Gedanken. Denn es IST eine gute Idee und ein wunderschönes Bild, wenn es denn (in echt) stattfinden kann. Aber so, wie es jetzt ist, wird es eh nicht zu dem kommen, was ich mir ausmalte. Und so, wie es jetzt ist, würde ich es auch gar nicht wollen, d.h.: bevor es zustande käme, müsste sich eh was verändern - und das bekäme ich dann schon von alleine mit. Ich muss also nicht darauf lauern und die Hoffnung wie einen Browswer-Tab im Hintergrund quasi die ganze Zeit offen halten - das nimmt mir bisher einfach nur Platz weg (nicht bloß in der Kiste, sondern vor allem in meinem Kopf)... und ich kann ja Raum dafür offen halten, bis eine mögliche Realität dazu aufschließen kann. Aber an einem anderen Ort, unter einer anderen Kategorie, bis sich diese stille Hoffnung überhaupt erstmal materialisiert.

Und bis dahin muss das ganze Projekt rein räumlich und auch gedanklich einfach umziehen, in eben den Raum, wo ich all meine Hoffnung aufbewahre, für den Fall, dass.... aber auch dann müsste wirklich was anders werden: denn so, wie es ist, ist es mir nicht genug oder tut mir nicht gut oder, ganz ehrlich gesagt, passt es nicht echt zu mir. Und deswegen ist es auch nie passiert

Wir werden es also umetikettieren von "Hoffen und Harren hält manchen zum Narren" zu "es ist eine wirklich schöne Idee und kommt mit in meine Schatzkiste an vielen schönen Ideen", für die ich allein die ganz Kraft aufbringe, die aber mich auch wärmen -  und die für all diejenigen da sind, die bereit sind, den Wert in ihnen zu sehen und ihn gerne mit mir teilen.

Es ist wieder meine Idee und gehört nur noch mir - ich ziehe sie wieder zurück in meinen Einflussbereich, in eben meine Truhe; und dort liegt sie nun, unangetastet, aber dafür auch unausgelaugt. Bis sie jemand teilen will, der sich ihrer würdig erweist, indem er sie ebenso wertschätzt wie ich.





Ich war immer die, die nach oben gekuckt hat, in den Himmel, dahin, wo es hell ist.. und so möchte ich auch bleiben.

Mittwoch, 30. Dezember 2020

This is so me... 2020

 The life... in front of my eyes





Bei der erfolgreichen Implementierung von Gewohnheiten geht es im Endeffekt um Disziplin und nicht um Motivation.

Ich hatte nie gute Gewohnheiten. Motivation ja, aber dann nüscht mehr. Unser Talent und unsere Begabungen habe gereicht. Aber sie haben uns keine wertvollen Gewohnheiten eingebracht.





My New Year’s resolution is not to buy any make up in 2021! I have a huge collection, thanks to all of the influencers that I watch religiously, and I’m going to spend the year going through my current collection. I love these types of videos where you focus on one specific product and I also love "shop my stash videos".



 

Freitag, 31. Mai 2019

Beautyblogger Bullsh*t-Bingo 

The life... in front of my eyes


Ich bin eigentlich sehr ehrlich, aber eben auch verschlossen 

"  I never want the world to know everything about me. I never even wanted one single person to really know me. I never was this kind of girl that bares it all.   "

Ich bin von mir aus tiefgründig und gründele immer auf dem Grund der Dinge herum, beschäftige mich aber auch gern mit den schönen Dingen, den grundsätzlich belanglosen Nichtigkeiten, die einen sich dann ganz leicht fühlen lassen. Mit denen man gut an die Oberfläche treiben kann, ans Licht... Und  doch frage ich mich immer wieder, viel zu oft eigentlich, wie die anderen Mädels es schaffen, die dauerhafte Oberflächlichkeit dieser Tätigkeit auszuhalten, ohne zu schreien. 

Mit die schlimmste Zeit, die ich beim Bloggen hatte, war 2015 während meines Vollzeit-Praktikums bei einer Berufs-Bloggerin - was übrigens nur deswegen als Praktikum deklariert war, damit der Vollzeitjob, der es tatsächlich war, so mies bezahlt werden konnte. Denn ich habe in dieser Zeit mindestens 8 Stunden am Tag gearbeitet, aber überhaupt nichts gelernt dabei... außer, dass das Internet 2.0 für den Mensch dahinter die Hölle sein kann. 

Und wenn ich meinem jüngeren Ich das Projekt Blog vorgestellt hätte, dann hätte es wohl gesagt: "Klingt irgendwie cool und abgespaced, aber auch irgendwie nach Quatsch." Und bei 'Beautyblog' hätte es gesagt: "..okay, aber dann nur sehr begrenzt, oder?" 

Irgendwann war das Ganze hier kein Mitmach-Ding mehr, irgendwann vor zwei, drei Jahren hatten so viele andere aufgehört, dass meine Stellung in dem ganzem, ausgedünnten Bloguniversum vor allem dazu verkam, den Zuschauer zu bespaßen. Den reinen Konsumenten. Was ich nie wollte, Dienstleister sein. Und genau das hat es aber aus mir gemacht.. zumindest gefühlt. 

Wie hat Schatz es gesagt? 
Ich will ein schönes Projekt haben, bei dem die Leute sagen "oh, ist ja schön!", aber bei dem sie mir nicht reinreden. Weil, es ist ja MEIN Projekt! 





Den anderen erlauben, sich einzumischen, ohne dass sie tatsächlich mitgemischt hätten, hat dazu geführt, dass ich mich verbogen gefühlt habe ohne mich verbogen zu haben. 

Denn zuallererst ist das hier eine Reflexion über mich selbst, ein Gespräch mit meinen eigenen Gedanken. Kein ausgearbeiteter Vortrag zugunsten anderer und deren Wissenserweiterung. I don't serve. Ich bediene euch nicht: ich bediene hier nichts und niemanden. Ich weiß nicht, wie oft ich das schon gesagt habe. Den Weg nach innen eröffnen, das wollte ich. Für mich, vor allem.. Aber für den Bereich gibt es definitiv keine Kommentarspalte. 

Ich will endlich wieder ich selbst sein. Oder mich so fühlen. Ich will wieder Zeit haben, Dinge an mir selbst zu sehen und zu bemerken und zu erleben, statt sie nur zu fotografieren und dabei doch wie blind für sie zu sein.. wie abgetrennt von mir und meinem Er-Leben, wie gefühllos. Ich will endlich wieder nur mein eigenes Ding machen. Und mir keine dummen, aber bestimmt nett gemeinten Kommentare und Bemerkungen oder RatSCHLÄGE(!) dazu anhören müssen, die ich dann auch noch, möglichst freundlich, moderieren sollte. Ich bin nicht jedermanns Sozialarbeiter. Und auch nicht PR-Agent oder Customer Service. Oder Produktauskunft (welches Gloss trägst Du?) Und ich bin schon gar nicht jedermanns Freundin. Denn echte Freunde würden nicht nur nehmen und kaum bis nichts zurückgeben. Und die würden das hier auch nicht lapidar als "dein Hobby" bezeichnen und mich z.B. nach Monaten des Kampfes mit der DSGVO zurück empfangen mit Belanglosigkeiten wie "da ist sie wieder". 
Ich glaube, sechs Jahre sich missverstanden fühlen reichen.

Es gibt einen Grund, warum Kunst und Erzeugnisse der Medienlandschaft ursprünglich und noch bis vor kurzem nicht für jedermann offen zu 'bekommentieren' waren.. denn die Kunst-Schaffenden hätten sonst keinen Bock mehr. Und sie könnten in dem ganzen Stimmenwirrwar auch gar nicht mehr ihre eigene Stimme hören. Die ist aber für jemanden, der ja hauptsächlich Inspiration aus sich selbst ziehen soll, immens wichtig. Sie ist der einzige Kompass. Und mit das höchste Gut, die kreative Quelle. Und der einzige Antrieb. Wenn diese Flamme totgequatscht oder ausgelöscht wird im Sturm des Kommentarflut- und Bewertungsblödsinns online, ist niemand mehr da, der etwas erschaffen könnte. Aus dem Nichts. Denn dafür braucht es eben auch das NICHTS. Die Stille, die Ruhe. Die innere Abgeschiedenheit. In Sicherheit. 






Wenn ich auf all das zurückblicke, auf alle den Sche*ß, den ich mir da angetan habe in den letzten Jahren, und mich selbst frage: "Warum, WA-RUM hast du das nochmal gemacht?", kann ich nur aufhören, mir an den Kopf zu fassen indem ich mich daran erinnere, was denn auch GUT an dem Ganzen war...
denn natürlich gab es auch Gutes an der ganzen Sache oder Dinge, die für mich dabei hinten herausgekommen sind: z.Bsp. die schon oft gepriesenen, mannigfaltigen Segnungen des großen Hautpflegewissens, welches ich ohne das Bloggen nie erworben und mit meinen Hautproblemen heute allein dastehen (und wohl auch unbeholfen an ihnen rumdoktern) würde. Oder aber, daß es für jemanden wie mich, der kreativ veranlagt ist, ein tolles Gefühl ist, durch das fürs Beautybloggen typische Learning by doing (und jahrelanges Üben) u.a. ein aufwendiges AMU schminken zu können, was am Ende auch wirklich gut aussieht und nicht nur nach 'gut gemeint.' 

Und WIE habe ich es geliebt, im Sommer auf dem Balkon mit meinem Laptop zu sitzen und dort meine sommerlichen Blogposts zu gestalten, meine Themenwochen und Sommer-Looks und und und.. inspiriert von dem, was mich umgab und was ich lebte. Heute blogge ich nicht mehr auf dem Balkon, weil ich im Sommer pausiere, statt durchzuarbeiten. Weil im Hochsommer lesertechnisch Saure Gurken-Zeit ist und ich online dann noch weniger Gesellschaft bei dem habe, was ich da tue. Und es niemanden mehr gibt, der sich mit mir zusammen begeistern könnte für das, was ich mir ausdenke und erarbeite und produziere. 

Grundsätzlich habe ich von meinem Standpunkt aus aber mehr mit der Welt geteilt als sie mit mir: ich habe ihr mehr gegeben als ich zurückbekommen oder aus dem Ganzen mitgenommen habe.. Und das war okay so. Ich finde es nicht falsch oder bereue es, im Gegenteil, ich finde es gut. Ich finde es gut, etwas geben zu können, wenn ich es kann, unabhängig davon, was ich daraus mitnehme.






Am Anfang, in diesem gefühlten Vakuum, war die Sicherheit. In der Abgeschiedenheit. Selbstvergessen, in mich versunken.
Ich vermisse die absolute Ruhe, den süßen Klang der Stille. Den stillen, leeren Raum, in dem mich niemand kannte. Und in dem niemand war außer mir. Es war singen auf einer leeren Bühne, vor einem leeren Haus. Dann bin ich immer am besten. Dann bin ich ICH. 

Und so sitze ich wieder eingekuschelt auf meinem Bett mit dem Laptop auf meinen Knien, nur ist diesmal nicht Winter, sondern Frühsommer. Draußen singen die Vögel - und ich bin in Sicherheit. Ich fühle mich sicher; abgeschottet... ab jetzt werde ich wieder nur mit mir selbst reden. 



Freitag, 17. Mai 2019

the fragility lesson



Ich ertrage die Kommentare nicht mehr
Ich ertrage die Klammer nicht mehr, die das Ganze um mein ganzes Leben legt

Ich war nie bereit, in EINEM Teil der Welt (der Internet-Sphäre) mein GANZES Leben zu zeigen
und werde es nie sein





....maybe there's something wrong with me, maybe I'll never know and maybe I don't ever want to. But I did care about you [and that's something I'll regret never..forever.]





So aber MUSS mich das dann immer

einzwängen


In einen Teil des Ganzen
über den andere mit mir diskutieren
und dank ihres mangelnden Wissens
immer falsch liegen müßen

Ich fühle mich so missverstanden

un-besehen

Mein ICH kämpft gegen sie
nur um nicht unterzugehen

......dabei ist das alles so ein Quatsch


Sonntag, 17. März 2019

Deep water








I am wanting

   I am needing you here

      I need you near


Inside the absence of fear







Donnerstag, 7. Februar 2019

Blogpause, Tag 4 | Somewhere Over The Rainbow

The life... in front of my eyes


Ich habe Halsschmerzen. Schatzi schnarcht hinter mir auf der Couch.

Ich scrolle durch die Startseite auf YouTube. Ich bin dankenswerterweise nicht mehr so angenervt wie noch in den letzten Wochen angesichts der Vorschläge, die YouTube mir unterbreitet, weil ich meine Abobox ja fast komplett geleert habe und ich deswegen anscheinend für den Algorithmus schwerer zu durchschauen bin..
und die paar Beauty-Videos, die mir angeboten werden, kann ich sogar dankend annehmen, da ich keine Erwartungshaltung mehr an deren Inhalte habe. Ich kann sie ansehen oder es lassen: aber sie sind nichts, worauf ich mich gefreut habe und wovon ich dann enttäuscht bin, weil ich ja eben NICHTS mehr erwarte. Auf YouTube.

Bis ich mir ein 6 Jahre altes Interview mit Jewel anschaue.. ich bin immer wieder geschockt, wie deckungsgleich viele unserer Ansichten sind. Gestern erst habe ich einen Instagram-Post gesehen, der wie einer dieser Motivations-Sprüche aufgemacht war, aber mit einer deutlich fesselnderen, persönlicheren Bildunterschrift versehen, so daß ich mich fragte, wer dieser so gar nicht esoterisch und küchenpsychologisch wirkende Verfasser war.. bis mir klar wurde, daß es meine Lieblingssängerin ist, die das über sich offenbart hat:




Und ich denke: ich sollte mich mehr trauen und auf das vertrauen, was ich gelernt habe, selbst wenn mich das nicht perfekt macht, sondern nur weiter-entwickelt, als ich es ohne all die Jahre des Übens gewesen wäre. Und daß ich es mit am wenigsten ertragen könnte, wenn ich meine Stimme verlöre. Und daß mein Hals zum Glück gar nicht so sehr weh tut, nur ein bißchen.


"Fragile flame, 
sometimes I feel the same.."



Samstag, 11. August 2018

#in der Manege | social media logbook

The life... in front of my eyes


"Ich will einfach wieder mehr ich selbst sein. Ich bin doch gar nicht dieses Ding, was die aus mir machen wollen" 

Dafür habe ich doch mal angefangen zu bloggen... um mich nach außen zu tragen. Nicht, um mich vereinnahmen und verbiegen zu lassen.
Ich wollte mich noch mehr mir mir selbst beschäftigen, meine bestehenden Ideen kultivieren. 
Nicht zu ihrem Zirkuspferd werden, was von den Mechanismen am Nasenring durch die Manege geführt wird und auch noch dankbar dafür zu sein hat, gratis ausgebeutet zu werden 

Dafür muss ich aber immer immer immer von mir ausgehen und auch ganz [strikt] bei mir bleiben, um das nie zu verlieren, was ich eigentlich in einem zweiten Schritt geben könnte: m i c h 
M.e.i.n.e Ideen 
Aus mir heraus 
Wie sie schon immer waren






// Geh, aber halt dein Herz fest //.. das ist sehr, sehr schwer 





Dienstag, 7. August 2018

#Gitterstäbe | social media logbook

The life... in front of my eyes


"Manchmal will ich rennen, einfach nur rennen; dabei weiß ich nicht mal wohin. Ich weiß nur, wovon." 

Ich habe gar keine Lust mehr auf all das: ich will raus, raus aus einem Gefängnis, das ich selbst gewählt habe.




Eigentlich ist es doch so einfach: wenn ich bei etwas nicht denke "Oh ja!", kombiniert mit schlechter Laune und schlecht unterdrückter Aggression dem Ganzen gegenüber, macht es mir - auf gut Deutsch gesagt - keinen Spaß mehr. Und wenn es keinen Spaß macht, sollte ich es lassen. 

Vielleicht ist es ja so, dass der Erfolg bei etwas ausbleibt, weil es so sein soll. Weil eigentlich etwas anderes angesagt ist. Weil ich vielleicht einfach etwas anderes machen soll. Etwas ganz anderes...


Freitag, 3. August 2018

#nur einmal noch | social media logbook

The life... in front of my eyes



Ein Video noch, denke ich so oft; einen Post noch gebe ich mir.. und dann mache ich am nächsten Tag doch weiter 

Denn es gibt bei mir nach wie vor fast nichts, was eine warme Dusche nicht besser machen könnte




Es ist eigentlich zu gutes Wetter, um schlechte Laune zu haben; die dunklen Gedanken sollten auch eigentlich dahin fließen - zerfließen - wie unsere Seelen - unsere Körper 

Die Sonne ist zu warm, sie brennt alles weg, so wie Sand der alles abreibt




"Life is too short for the worlds I want to live in"


Ich will in so vielen Welten leben und in keiner davon versteht mich jemand anderes,           nicht mal in einer,
          nicht mal in der einfachsten,

nicht mal in der, in welcher ich alles übersetze











Dienstag, 31. Juli 2018

Geschichten. Kunst. Ich. | #social media tourist

The life... in front of my eyes




Geschichten sind alles. Ohne gute Geschichten ist alle Kunst nichts (ig). 



Ich mag es, Bilder zu machen - auch schöne - mit Worten und Augen; und diese zu einem Ganzen zusammenzusetzen, was ich schön finde, oder interessant, lehrreich, berührend oder einfach nur.. wahr. Still. Festgehalten 



Die Inszenierung übersteigt niemals die Geschichte, die Form überflügelt den Inhalt nicht, es sei denn, sie wird selbst zum Inhalt und das Innere sinnentleert. Das ist die Welt von Instagram, YouTube, ein sinnentleertes Kunstprojekt, was sich einer stark normativen Linie bedient. Alles ist gleich, alles IST an sich nichts und alles wird definiert über seine Form, sein Erscheinungsbild, seine Darstellungsweise und wie gut es die vorgegebenen Maße der Masse nachahmen kann









Ich bleibe nicht im Rahmen.. also, nicht gern. Nicht lang. Ich sprenge ihn gern, den selbstauferlegten, um wieder was anderes anders ausdrücken zu können oder dasselbe 


, nur nochmal anders. Aber mich immer wieder im Kreis der Zirkuskarusellpferdchen zu drehen, im sich ständig wiederholenden Reigen der anderen angepassten Rüschchenfeen, ermüdet mich. Es ist so still innerhalb der Macher, so unproduktiv im Kreise der Producer, so stumm im ewig redenden Videostream. Ich finde mich dort nicht. Vielleicht habe ich auch nur den Anschluss verpasst, aufzuspringen in den mich hinziehenden Strom... Aber er zieht mich nicht. Ich spüre keinen Sog. Das wird es sein. Ich bin nicht dahingezogen 

"Ich mag es, Bilder zu machen - auch schöne - mit Worten und Augen; und diese zu einem Ganzen zusammenzusetzen, was ich schön finde, oder interessant, lehrreich, berührend oder einfach nur.. wahr. Still. Und wahr. Festgehalten"

Aber ich mag es nicht, Dinge nur für andere zu machen, etwas servil rüberzureichen. Wenn ich weiß, das da jemand ist der zusieht, ohne etwas dafür zu leisten, mich zu entlohnen, werde ich sofort fuchsteufelswild, weil ich mich misshandelt fühle, ausgenutzt, all die unguten Sachen.







Ich sollte vorneherum weitermachen und hintenrum Kolumnen schreiben 'hinter den Kulissen', um mich zu entlasten: "Der Tourist im Social Media Mainstream"




Sonntag, 29. Juli 2018

#a work in progress | social media logbook

The life... in front of my eyes


"(...) Es zieht mich runter, auch wenn ich klüger als das sein sollte. Bin ich auch! Aber eben nicht stärker....."

Besonders, wenn ich mich öffentlich äußere - quasi im Scheinwerferlicht, für alle sichtbar - habe ich fast jedesmal den Eindruck, dass ich das eben nicht darf: einfach nur persönlich betroffen sein, wie jeder andere auch. Da kommen jedesmal ganz fix gute Ratschlägen wie "ja aber lass' das nicht..." oder "du darfst das nicht so..." und die Situation wird sehr schnell sehr klein intellektuell runtergebrochen auf "aber du weißt doch....". Das ist für jemand Außenstehenden, der eine Problematik von oben wie unter dem Brennglas betrachtet, natürlich einfach. Und Lösungsansätze, wie pauschal sie auch sein mögen, sind natürlich immer erstmal gut gemeint.

Aber darum geht es nicht; es geht nicht darum, dass ich das nicht alles auf einer Sach-Ebene wüsste. Es geht darum, dass ich trotzdem anders empfinde, so wie andere in der Situation vielleicht auch; aber mir wird das eben (weil ich in der Öffentlichkeit darüber spreche) anscheinend nicht so zugestanden. Anscheinend wird jemandem, der sich öffentlich und für alle lesbar zu einem Thema artikuliert nur zugestanden, das Ganze bereits intellektuell durchdrungen und zu einem abschließenden Ergebnis gekommen zu sein, zu einem versöhnlichen, bitteschön... aber nicht, einfach nur - genau wie alle anderen - mittendrin zu stecken und es zu fühlen und damit rein emotional nicht einverstanden zu sein ... und die Dinge nicht bis zum Ende durchdacht zu haben.




Für mich sind dieses Situationen nicht klein, sie beeinflussen mich sehr großflächig in meinem Leben. Und ich bin deswegen auch nicht nach einem kurzen Bild- oder Blog-Post fertig damit. Ich habe ein Leben, genau wie alle anderen... Und das ist sehr viel störanfälliger, als es kugelsicher arrangierte Instagram-Bilder mit 160 Zeichen erscheinen lassen.. Ich lebe. Nicht nur hinter den Bildern, sondern auch in ihnen. Nicht nur um meinen Account herum, sondern auch durch ihn. Und ich äußere mich auch, während ich denke und im Denkprozess mittendrin... weil ich dadurch sogar noch viel besser etwas durchdenken kann, als ohne mich dazu zu äußeren.

Ich schreibe und veröffentliche, ja: aber eben nicht nur, wenn ich mit einem Gedankenprozess bereits durch bin, wenn ich ihn fertig mit einer Schleife drum als Lektion mit benefit (neudeutsch für: Mehrwert) für alle anderen präsentieren kann, wie auf dem Silbertablett... Ich bin keine Maschine. Ich produziere nichts. Ich gebe aber auch nicht vor, irgendwelche Wahrheiten verbreiten zu wollen.

Wenn es etwas gäbe, was ich vermitteln wollte, dann das es gut und sinnerfüllend ist selbst zu denken. Macht euch eure eigenen Gedanken. Geht nicht rum und sammelt nur fremde ein, wie eine Zitatdatenbank. Seid mutig und habt keine Angst, euer eigenes Gedankenleben zu leben, es all den anderen Gedanken in dieser Welt hinzuzufügen. Denkt, lebt, sprecht, haltet es fest.





Meine Gedanken, Überlegungen, Gefühle und Einstellungen sind immer a work in progress. Ich werde mich dafür nicht mehr beschämen lassen, dass ich keine fix funktionierende Maschine bin, bitte gefühllos, abgesehen von heiter fluffigen Bildunterschriften à la "hi heute habe ich das für euch hahahahaaaa 😘😘😘"

Wenn ich mich äußere und dabei mehr emotionale Bandbreite als ein Kühlschrank offenbare, ist das weder ein Aufruf zu Mitleid noch ein Kreischen nach Aufmerksamkeit. This is simply how I operate..
Maximal ginge es um Mit-gefühl von meinem Gegenüber; für denjenigen, der das möchte und eben kann. Von der anderen Seite, meiner Seite aus, geht es um eine Daseinsberechtigung meiner Gefühle und Gedanken. Sie dürfen einfach so stehenbleiben. Und niemand muss innerhalb von kurzer Zeit zu einer abschließenden und alles heilenden Erkenntnis kommen, glaubt mir. Seid beruhigt; das kann niemand. Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

Leben ist eher fühlen denn denken - und ich will einfach nur genauso leben, wie alle anderen das auch dürfen: auch öffentlich. Auch in den ach so sozialen Medien.. auch, wenn alle anderen dabei zusehen.

I am
 :my instagram identity






Samstag, 21. Juli 2018

#My blog → #no Beautyblog


Ich hatte nie vor, einen reinen Beauty-Blog zu gründen. Das sieht man schon am Namen, der ganz absichtlich so gewählt wurde: das hier ist mein Blog, mein Leben und was ich darin erfahre. Es ist wie (m)ein Tagebuch, in das ich für mich - und manchmal auch für andere - meine Geschichten schreibe... ich wollte niemals eine Bedienstete für Produktinformation werden. Ich bin viel eher fasziniert vom Blick hinter die Kulissen, auch wenn ich manchmal gern den perfekten Auftritt auf der Bühne hinlege. 




Damit schlage ich mich schon immer rum: was ich bin und was ich davon nach außen zeige.
"...worum es mir eigentlich hauptsächlich ging: den sehr intimen Blick nach innen. Geschafft habe ich über die Jahre aber eigentlich nur, mich immer wieder um diese Tür herumzudrücken, denn... von außen zu sprechen ist leichter, als den Weg nach innen zu eröffnen."
Samstag, 11. November 2017



Take a look
inside


Dienstag, 20. Februar 2018

..if we waited until we were perfect!






" Don't feel like you can't share what you've learned just because you're not perfect at it yet.... If we wait until we've mastered something to speak up then we withhold the world from all the good we have to offer. (...) we'd never get to learn from each other if we waited until we were perfect! "
Heather Goodman



@Heather Goodman ▽ Hawaii



Montag, 6. November 2017

Only I can change my life

The life... in front of my eyes



// only I can change mY life, no one can do it for me // Zum Glück scheint heute die Sonne, was aber nicht dafür sorgt, dass es mir deswegen anders gehen würde als noch gestern.. oder vorgestern. Jeden Abend bin ich motiviert und sage mir 'morgen wird es anders', und am nächsten Tag ... nicht mehr. Es ist nicht bloß der November; ich fühle mich einfach allgemein zurzeit nicht sehr wohl. Und ich überlege, jetzt einfach mal weniger zu bloggen... es macht einfach nicht mehr so großen Spaß. Versteht mich nicht falsch: ich liebe mein Blog und ich bin noch immer sehr stolz, wenn ich am Ende eines Monats zurückblicke und sehe, dass ich drei Beiträge pro Woche veröffentlicht habe mit einer wohl überlegten Themenvielfalt und terminlichen Verlässlichkeit für den Leser. Aber - und ich weiß ja nicht, wie es da anderen Bloggern so geht - wenn ich dann auch sehe, dass dieser doch recht große Aufwand Klickzahlen von ungefähr 49 Leuten pro Blogpost gegenübersteht... dann macht es irgendwie nicht so viel Spaß. Und ich mache das jetzt schon seit knapp 5 Jahren. Ich will nicht undankbar erscheinen: ich kann mir die schiere Masse von knapp 50 atmenden Menschen, die irgendetwas von MIR lesen, nicht vorstellen... aber es ist leider ja so, dass diese 49 Menschen nicht alle aktiv werden, sondern nur so ca. 2 bis 3 treue Seelen. Mich mit denen auszutauschen finde ich absolut großartig, aber andererseits muss ich wohl auch einsehen, dass ich nun mal nicht die Begeisterung der Massen entfache. Habe ich übrigens noch nie, mit nichts in meinem Leben... und die Mechanismen des Erfolgs sind mir auch absolut nicht klar: besonders nicht, wenn ich mir teilweise ansehe, wie viele 1000 Follower manche Kanäle auf Instagram haben, auf denen eigentlich nichts passiert, aber die (anscheinend) von Menschen betrieben werden, auf die andere fliegen wie Motten aufs Licht. "(...) die Rangliste der [...] Stars ist erratisch, das Unplausible dominiert, Erklärungen sind zufällig und nicht belegt. Vielleicht ist das die neue Form der Relativitäts-Lehre (...)" Ich weiß nicht.. ich weiß nur eines: Ich bin keine Fliegenfalle. #enough #ofwhatifs #justdoit #now
Ein Beitrag geteilt von The life in front of my eyes (@sunnivah13) am

Dienstag, 21. März 2017

Bad. Really bad mood ☠️ 💣 💥

The life... in front of my eyes


Mein übellauniger Blogeintrag ist für dieses Jahr ziemlich früh dran, fällt mir auf.. 

und eigentlich wollte ich heute auch was ganz anderes veröffentlichen. Aber ich konnte nicht, nein. Ich saß und saß an dem anderen Artikel und wollte meine Stimmung quasi über-schreiben, doch das ging nicht.. ich merkte, wie meine schlechte Laune Wort für Wort in das - vollkommen artfremde - Thema einsickerte und den Grundtenor des Blogpost so ins Negative verfälschte, wie es das Thema an sich null verdient hat. Und gebracht hat es mir auch nichts: Erleichterung habe ich auf dem Nebenschauplatz, den ich so aufgemacht hatte, nicht gefunden, egal wie wütend ich auch in-die-Tasten-haute.


Vielleicht liegt es am Wetter; vielleicht ist es diese Übergangs-Jahreszeit.. denn ich fand auf Instagram sofort Gleichgesinnte in Sachen "ich kann mir nicht helfen, aber ich bin grad nicht gut drauf". Shenja z.Bsp. klingt hier bedrückt - oder eher, er-drückt - von ihren Selbstzweifeln.. und Mrsfarbulous fest entschlossen, sich von diesen nicht mehr von ihrer Selbstverwirklichung abhalten zu lassen. 

Ich kenne beide Stimmungen: den Selbstzweifel und den Mut der Verzweiflung, diesen abzuschütteln.. aber aktuell treibt mich (zum Glück) keines dieser Probleme um. Nein; ich hab einfach nur richtig miese Laune. Ich bekomme dann immer Hass auf alles und jeden: eine sehr schöne Beschreibung für meinen Zustand ist 
"unzufrieden mit der GESAMT-SITUATION!!" 😆

Und nun.. was tun?


Sich auf etwas zu konzentrieren, was nicht kontrollierbar ist, bringt nicht viel; sinnvoller ist es, meine Aufmerksamkeit auf etwas zu lenken worauf ich Einfluss habe oder nehmen kann... 
den Grund für meine schlechte Laune kann nicht aktuell nicht ergründen, ich kann aber vielleicht etwas tun, womit es mir besser geht, z.B. etwas, was mir Freude macht - oder zumindest nützlich ist.





RAUSGEHEN



Zuerst bin ich also spazieren gegangen, habe meine Aufmerksamkeit auf etwas ganz anderes gelenkt - auf die schönen Blumen, auf den Vogelgesang... und war ganz überrascht darüber, wie weich und warm die Luft sich schon anfühlt und deutlich den Frühling verheißt! Dabei habe ich festgestellt, daß entgegengesetzt zu der düsteren Wolke, die drinnen über mir hing, draußen totale Aufbruchstimmung herrscht! Die Vögel z.B. sind nämlich bei uns schon total im Aufruhr und Nestbau-Stress und auch die Eichhörnchen jagen sich bereits gegenseitig über den Rasen. 


Auch wenn 'den Blickwinkel zu wechseln' nicht immer bedeutet, gleich alles ganz anders zu sehen, so hilft mir ein Ortswechsel zumindest dabei, einfach mal was anderes zu sehen.. 



AUFRÄUMEN



Wenn das (Durchlüften) alleine nicht ausreicht, gibt es immer noch Arbeit: nichts gibt mir so schnell ein besseres Gefühl, wie etwas geschafft oder erledigt zu haben, was eh getan werden muss... ich fange dann meist an, aufzuräumen oder umzuräumen und auch gleich auszusortieren; heute war es bei mir die Herbst/Winter-Schminke (*klick*) - passend zum Frühlingsanfang! ☀


[Wer noch einen Tritt Anstoß zum Ausmisten braucht: nach diesem Video hab ich mich bereits stellvertretend erleichtert gefühlt, bevor ich überhaupt selbst aufgeräumt hatte!]





SHOPPEN



...und dafür kann man hervorragend einkaufen -  die dritte Sache, die bei weiblichen Wesen ja angeblich sehr gut wirkt, um die Laune zu heben!  #kaufdichglücklich 
Ich meine, allein schon die lustigen Namen, die einige Ikea-Möbelstücke abbekommen haben, lassen die Welt gleich in einem etwas freundlicheren Licht erscheinen 😊 #knagglig #knippsa #dompen








LET IT OUT 

don't get caught up in yourself



Der wichtigste Punkt aber ist.. drüber zu reden. Es verschleiern zu wollen bringt nichts, zumindest keine Erleichterung - und es mit etwas anderem übertünchen zu wollen funktioniert nicht. 
Wenn ich schlechte Laune habe, kann ich auch nur über schlechte Laune schreiben: mit das erste, womit mein Freund mich beeindruckt hat als wir uns kennenlernten, waren diese wahren Worte: 
"Immer wenn ich in schlechter Stimmung bin, habe ich auch nicht so positive Gedanken."
Ja, JA!! DANKE für die Erinnerung!!!
Und wenn ich gut drauf bin, kann ich wiederum auch bloß positiv schreiben, alberne Videos machen und einfach nicht ernst sein! 

Aber um von der einen in die andere Stimmung zu kommen, muss ich beide sein lassen. Gefühle wollen gefühlt, also gelebt werden: erst nachdem sie artikuliert, also ausgedrückt wurden, sind sie auch aus mir raus... sonst bleiben sie drin und die schlechte Stimmung mit ihnen.
Wie heißt es so schön? Nach jedem Regen scheint wieder die Sonne.. dafür muss ich es aber erstmal regnen lassen. Das geht nicht unmerklich. Dabei werden nun mal alle fühlbar nass. Das ist aber auch total normal.



Die größte Gefahr für jeden einzelnen von uns liegt nämlich nicht da draußen in der Welt, sondern in uns selbst. Und das meine ich todernst. Laut dem gerade erst erschienenen, aktuellen Weltglücksbericht ist "die größte Quelle des Unglücks eine mentale Krankheit, etwa eine Depression." 
Gefühle selbst sind in der Lage, uns alle am aller-unglücklichsten zu machen.. deswegen ist es absolut in Ordnung, jeden Gedanken, von hellgrau bis tiefschwarz, einfach rauszulassen und loszuwerden. Vornehme Zurückhaltung ist in vielen Momenten des Lebens angebracht, aber nicht, wenn es um Seelen-Hygiene geht.

Ich zitiere hier sehr gern die Initative One wave is all it takes: 
"Don't fight the feelings inside. Tell someone what you're feeling and don't beat yourself up because you're only human.... We all think weird things. Lets all talk about it so we can let it go and bring back the positive vibes 💗"



Hab ich gemacht: ich bin draußen in der Gegend rumgestapft, habe all meine Gedanken in einem einzigen Rutsch in eine Sprachaufzeichnung diktiert und zwischendurch noch mit meinem Freund telefoniert (daher sein Zitat).. und es hat geholfen! Nicht nur, daß so (im Groben) ein ganzer Artikel in wenigen Minuten aus mir rausgeflossen ist (und ich somit aufhören konnte, dem eigentlich für heute geplanten Blogpost Gewalt anzutun), nein, ich fühle mich auch erleichtert und einfach... besser, wie ich jetzt hier vor dem Bildschirm sitze und diese letzten Zeilen tippe. Meine Stimmung hat sich deutlich gehoben.. eigentlich schon seit dem Moment, an dem ich beschlossen habe, zu meiner miesen Laune zu stehen 😆

Und wenn wirklich gar nichts mehr hilft, habe ich noch das aller-allerletzte Instrument der fröhlichen Glückseligkeit, was das Internet anzubieten hat:

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KATZENVIDEOS



The cat is like "KILL ME NOW!" 😁

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Und was macht ihr, bei

so richtig
richtig übler Laune  ☠️ 💣 💥