We have the chance to turn the pages over
Sonntag, 18. Oktober 2026
Not gonna sit in silence
Das Hoffnungs(los)-Makeup
The life... inside my soul
Eigentlich geht es nur um Schminke - und doch um so viel mehr. Denn ich habe in den letzten Tagen wohl final eingesehen, dass meine lang anvisierte Einsatzmöglichkeit für dieses Makeup nicht mehr kommen wird – im Klartext: diese kleine Auswahl in zwei Farb-Varianten (same same, but different) war mal für ein Video fest eingekauft und fest eingeplant worden, von dem ich jetzt aber ziemlich sicher bin, dass es so nicht mehr zustande kommen wird. Es sollte nämlich ein Format mit meiner Schwester sein, aber genau das, also diese Zusammenarbeit im einander freundschaftlich-verbundenen Rahmen, liegt eher im Rahmen einer Unmöglichkeit, wie ich jetzt begreifen muss ... Ich bin ja immer diejenige, die denkt, sie kann alles möglich machen. Aber ich kann nicht ganz alleine Tote zum Leben erwecken; dafür müsste man zusammenarbeiten.
Für mich ist das wie eine Zeitenwende oder eher: die Wende eines riesigen Tankers, der nicht nur stoppt, sondern eine totale Kehrtwende macht. All das liegt für mich im Aufgeben, dass es doch noch zu dem kommen wird, was ich mir wünschte. Und zwar nicht nur, weil ich es für unrealistisch halte, dass es noch passieren wird. Sondern weil ich die Prämisse dafür - das sie sich hier mit mir schminken darf, so mir nichts, dir nichts - nicht mehr teile.
Ich habe immer davon geträumt, sie hierher einzuladen; dabei sollte ich sie gar nicht einladen. Und zwar nicht, weil ich nichts für sie bin, sondern weil sie nichts für mich ist. Und deswegen hat das auch nie geklappt, denke ich heute... Aber bis ich an diesen Wendepunkt kam, lag erstmal ein langer Bremsweg vor mir.
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| für mich |
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| für sie |
Wenn du sie jetzt einladen würdest, würde es bedeuten, du verzeihst zu schnell!, woraufhin ich sage: Nein, das Problem wäre beim einfachen Weitermachen: Ich verzeihe ja nicht im Inneren. Es würde immer zwischen uns stehen. Und ich würde sie unter Vorspiegelung falscher Tatsachen einladen, wenn ich sage: Darüber hinwegzugehen ist okay für mich, komm trotzdem. Ich würde mich ja doch immer so verhalten, wie das, was ich innerlich gegen sie habe, nicht, wie ich äußerlich klein beigegeben habe.
Und darin liegt die für mich wichtigste Veränderung, nämlich meinen Blick wieder auf mich zu richten und mich zunehmend zuerst zu fragen: „Warum habe ich so lange etwas hingenommen, das meinen eigenen Vorstellungen von einer guten Beziehung überhaupt nicht entspricht?“
Das ist eine andere Frage. Und sie führt weg von der ständigen Beschäftigung mit ihren Motiven und hin zu meiner eigenen Position.
Das, was ich nun tue, fühlt sich für mich weniger wie Aufgeben und mehr wie Annehmen und Akzeptieren dessen an, was eh schon IST: was ich nicht aufgeben muss, ist den Gedanken. Denn es IST eine gute Idee und ein wunderschönes Bild, wenn es denn (in echt) stattfinden kann. Aber so, wie es jetzt ist, wird es eh nicht zu dem kommen, was ich mir ausmalte. Und so, wie es jetzt ist, würde ich es auch gar nicht wollen, d.h.: bevor es zustande käme, müsste sich eh was verändern - und das bekäme ich dann schon von alleine mit. Ich muss also nicht darauf lauern und die Hoffnung wie einen Browswer-Tab im Hintergrund quasi die ganze Zeit offen halten - das nimmt mir bisher einfach nur Platz weg (nicht bloß in der Kiste, sondern vor allem in meinem Kopf)... und ich kann ja Raum dafür offen halten, bis eine mögliche Realität dazu aufschließen kann. Aber an einem anderen Ort, unter einer anderen Kategorie, bis sich diese stille Hoffnung überhaupt erstmal materialisiert.
Und bis dahin muss das ganze Projekt rein räumlich und auch gedanklich einfach umziehen, in eben den Raum, wo ich all meine Hoffnung aufbewahre, für den Fall, dass.... aber auch dann müsste wirklich was anders werden: denn so, wie es ist, ist es mir nicht genug oder tut mir nicht gut oder, ganz ehrlich gesagt, passt es nicht echt zu mir. Und deswegen ist es auch nie passiert
Wir werden es also umetikettieren von "Hoffen und Harren hält manchen zum Narren" zu "es ist eine wirklich schöne Idee und kommt mit in meine Schatzkiste an vielen schönen Ideen", für die ich allein die ganz Kraft aufbringe, die aber mich auch wärmen - und die für all diejenigen da sind, die bereit sind, den Wert in ihnen zu sehen und ihn gerne mit mir teilen.
Es ist wieder meine Idee und gehört nur noch mir - ich ziehe sie wieder zurück in meinen Einflussbereich, in eben meine Truhe; und dort liegt sie nun, unangetastet, aber dafür auch unausgelaugt. Bis sie jemand teilen will, der sich ihrer würdig erweist, indem er sie ebenso wertschätzt wie ich.
Ich war immer die, die nach oben gekuckt hat, in den Himmel, dahin, wo es hell ist.. und so möchte ich auch bleiben.
Donnerstag, 9. April 2026
My cosmos inside the chaos
The life... deep inside my soul
Es wird nie aufhören.
Es geht gefühlt immer weiter.
In meinem Kopf drehen sich all die neuen und alten Informationen wie Planeten um eine Sonne, um aneinander anzudocken und neue Galaxien zu kreieren, die dann am Ende mein inneres Universum bereichern und immer weiter an ihm anbauen.
Und deswegen gibt es keine Ruhe. Es gibt immer noch etwas zu tun
zu denken
zu schreiben
durchzuarbeiten.
Es gibt immer neue Informationen einzubauen
und alte abzuarbeiten
und wegzuheften
und nicht zu vergessen
und dabei nicht durchzudrehen :)
Aber ich bewege mich
ich tue wenigstens etwas
ich schwimme selbsttätig durch diese Ursuppe
anstatt nur hin- und hergeweht zu werden vom Sonnenwind
oder wie ein toter Fisch, der mit dem Strom schwimmt.
I keep going.
Mittwoch, 8. April 2026
"Cosmos" is the opposite of chaos
The life.. in front of my eyes
Warum strebe ich nach Ordnung, immer und immer mehr?
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| chaos spills everywhere |
Ich habe schnell entdeckt, daß unser Leben wie ein Haus mit vielen Räumen ist, die, zwar voneinander abgetrennt, in ihrer Gesamtheit doch unsere Existenz in Gänze ausmachen und sich somit untereinander beeinflussen.
Wenn ihr euch dann vorstellt, wie auf jeder Zimmertür ein Name stünde, z.B. Mama - Papa - Geschwister oder aber auch Bezeichnungen wie Beziehungen - Gesundheit - Seele - Sicherheit und vieles mehr, und somit alle Bereiche, die ein Leben ausmachen, sich hinter diesen Türen befänden, dann gäbe es auch einen Raum in diesem Haus, auf dessen Schild Ordnung stände.
Und bei mir herrschte nicht nur in diesem einen Zimmer Chaos: sondern auch in allen anderen.
Alles ist in Unordnung.
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| my pocket of possibilities |
Grob gesagt versuche ich mich auf das zu konzentrieren, auf das ich überhaupt Einfluss habe.
Und das ist für mich immens wichtig: und auch der Grund, warum mich das Thema immer wieder umtreibt..
weil eben alles in Unordnung ist. Und schon immer war.
Und dieser Bereich einer der wenigen ist, in denen ich für Ordnung sorgen kann. In denen ich Einfluss habe. In denen ich überhaupt etwas machen darf
.. und auch wenn alle anderen sicherlich wichtiger sind - und auch viel mehr unaufgelöste Müllhaufen enthalten - als der mit der plakativen Unordnung, so gibt es selbst dort noch genug zu tun. And this keeps me going!
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| a structured cosmos takes over the chaos |
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| The Magician - Use your skills to initiate change |
Donnerstag, 30. Juni 2022
WHAT'S NEW | #02/22
The life... in front of my eyes
3 Monate später.. schauen wir dann mal, wie es so aussieht, nicht wahr? Das zweite Viertel des Jahres liegt bereits hinter uns und es wird Zeit, zurückzuschauen, solange wir hier noch nicht weggeschmolzen sind.. und meine neu eingekauften Sachen auch nicht!
Denn weil ich weder monatliche #no-buy Updates mehr bringen möchte, noch im Monatsrhythmus auflisten, was so alles #newin ist, sprich: eingekauft wurde, bin ich jetzt ganz schön gespannt, was sich in einem Quartal so angesammelt hat.. lasset uns schwelgen in schönen Nichtigkeiten!!
Aber zuallererst mal: was gab's sonst so Neues, außerhalb des Badezimmers?





























