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Donnerstag, 9. April 2026

My cosmos inside the chaos

 The life... deep inside my soul


Es wird nie aufhören.

Es geht gefühlt immer weiter.


In meinem Kopf drehen sich all die neuen und alten Informationen wie Planeten um eine Sonne, um aneinander anzudocken und neue Galaxien zu kreieren, die dann am Ende mein inneres Universum bereichern und immer weiter an ihm anbauen.


Und deswegen gibt es keine Ruhe. Es gibt immer noch etwas zu tun


zu denken

zu schreiben

durchzuarbeiten.


Es gibt immer neue Informationen einzubauen 

und alte abzuarbeiten

und wegzuheften

und nicht zu vergessen

und dabei nicht durchzudrehen :)


Aber ich bewege mich

ich tue wenigstens etwas

ich schwimme selbsttätig durch diese Ursuppe

anstatt nur hin- und hergeweht zu werden vom Sonnenwind

oder wie ein toter Fisch, der mit dem Strom schwimmt.


I  keep  going.



Freitag, 17. Mai 2019

the fragility lesson



Ich ertrage die Kommentare nicht mehr
Ich ertrage die Klammer nicht mehr, die das Ganze um mein ganzes Leben legt

Ich war nie bereit, in EINEM Teil der Welt (der Internet-Sphäre) mein GANZES Leben zu zeigen
und werde es nie sein





....maybe there's something wrong with me, maybe I'll never know and maybe I don't ever want to. But I did care about you [and that's something I'll regret never..forever.]





So aber MUSS mich das dann immer

einzwängen


In einen Teil des Ganzen
über den andere mit mir diskutieren
und dank ihres mangelnden Wissens
immer falsch liegen müßen

Ich fühle mich so missverstanden

un-besehen

Mein ICH kämpft gegen sie
nur um nicht unterzugehen

......dabei ist das alles so ein Quatsch


Sonntag, 17. März 2019

Deep water








I am wanting

   I am needing you here

      I need you near


Inside the absence of fear







Donnerstag, 7. Februar 2019

Blogpause, Tag 4 | Somewhere Over The Rainbow

The life... in front of my eyes


Ich habe Halsschmerzen. Schatzi schnarcht hinter mir auf der Couch.

Ich scrolle durch die Startseite auf YouTube. Ich bin dankenswerterweise nicht mehr so angenervt wie noch in den letzten Wochen angesichts der Vorschläge, die YouTube mir unterbreitet, weil ich meine Abobox ja fast komplett geleert habe und ich deswegen anscheinend für den Algorithmus schwerer zu durchschauen bin..
und die paar Beauty-Videos, die mir angeboten werden, kann ich sogar dankend annehmen, da ich keine Erwartungshaltung mehr an deren Inhalte habe. Ich kann sie ansehen oder es lassen: aber sie sind nichts, worauf ich mich gefreut habe und wovon ich dann enttäuscht bin, weil ich ja eben NICHTS mehr erwarte. Auf YouTube.

Bis ich mir ein 6 Jahre altes Interview mit Jewel anschaue.. ich bin immer wieder geschockt, wie deckungsgleich viele unserer Ansichten sind. Gestern erst habe ich einen Instagram-Post gesehen, der wie einer dieser Motivations-Sprüche aufgemacht war, aber mit einer deutlich fesselnderen, persönlicheren Bildunterschrift versehen, so daß ich mich fragte, wer dieser so gar nicht esoterisch und küchenpsychologisch wirkende Verfasser war.. bis mir klar wurde, daß es meine Lieblingssängerin ist, die das über sich offenbart hat:




Und ich denke: ich sollte mich mehr trauen und auf das vertrauen, was ich gelernt habe, selbst wenn mich das nicht perfekt macht, sondern nur weiter-entwickelt, als ich es ohne all die Jahre des Übens gewesen wäre. Und daß ich es mit am wenigsten ertragen könnte, wenn ich meine Stimme verlöre. Und daß mein Hals zum Glück gar nicht so sehr weh tut, nur ein bißchen.


"Fragile flame, 
sometimes I feel the same.."



Samstag, 11. August 2018

#in der Manege | social media logbook

The life... in front of my eyes


"Ich will einfach wieder mehr ich selbst sein. Ich bin doch gar nicht dieses Ding, was die aus mir machen wollen" 

Dafür habe ich doch mal angefangen zu bloggen... um mich nach außen zu tragen. Nicht, um mich vereinnahmen und verbiegen zu lassen.
Ich wollte mich noch mehr mir mir selbst beschäftigen, meine bestehenden Ideen kultivieren. 
Nicht zu ihrem Zirkuspferd werden, was von den Mechanismen am Nasenring durch die Manege geführt wird und auch noch dankbar dafür zu sein hat, gratis ausgebeutet zu werden 

Dafür muss ich aber immer immer immer von mir ausgehen und auch ganz [strikt] bei mir bleiben, um das nie zu verlieren, was ich eigentlich in einem zweiten Schritt geben könnte: m i c h 
M.e.i.n.e Ideen 
Aus mir heraus 
Wie sie schon immer waren






// Geh, aber halt dein Herz fest //.. das ist sehr, sehr schwer 





Dienstag, 7. August 2018

#Gitterstäbe | social media logbook

The life... in front of my eyes


"Manchmal will ich rennen, einfach nur rennen; dabei weiß ich nicht mal wohin. Ich weiß nur, wovon." 

Ich habe gar keine Lust mehr auf all das: ich will raus, raus aus einem Gefängnis, das ich selbst gewählt habe.




Eigentlich ist es doch so einfach: wenn ich bei etwas nicht denke "Oh ja!", kombiniert mit schlechter Laune und schlecht unterdrückter Aggression dem Ganzen gegenüber, macht es mir - auf gut Deutsch gesagt - keinen Spaß mehr. Und wenn es keinen Spaß macht, sollte ich es lassen. 

Vielleicht ist es ja so, dass der Erfolg bei etwas ausbleibt, weil es so sein soll. Weil eigentlich etwas anderes angesagt ist. Weil ich vielleicht einfach etwas anderes machen soll. Etwas ganz anderes...


Freitag, 3. August 2018

#nur einmal noch | social media logbook

The life... in front of my eyes



Ein Video noch, denke ich so oft; einen Post noch gebe ich mir.. und dann mache ich am nächsten Tag doch weiter 

Denn es gibt bei mir nach wie vor fast nichts, was eine warme Dusche nicht besser machen könnte




Es ist eigentlich zu gutes Wetter, um schlechte Laune zu haben; die dunklen Gedanken sollten auch eigentlich dahin fließen - zerfließen - wie unsere Seelen - unsere Körper 

Die Sonne ist zu warm, sie brennt alles weg, so wie Sand der alles abreibt




"Life is too short for the worlds I want to live in"


Ich will in so vielen Welten leben und in keiner davon versteht mich jemand anderes,           nicht mal in einer,
          nicht mal in der einfachsten,

nicht mal in der, in welcher ich alles übersetze











Dienstag, 31. Juli 2018

Geschichten. Kunst. Ich. | #social media tourist

The life... in front of my eyes




Geschichten sind alles. Ohne gute Geschichten ist alle Kunst nichts (ig). 



Ich mag es, Bilder zu machen - auch schöne - mit Worten und Augen; und diese zu einem Ganzen zusammenzusetzen, was ich schön finde, oder interessant, lehrreich, berührend oder einfach nur.. wahr. Still. Festgehalten 



Die Inszenierung übersteigt niemals die Geschichte, die Form überflügelt den Inhalt nicht, es sei denn, sie wird selbst zum Inhalt und das Innere sinnentleert. Das ist die Welt von Instagram, YouTube, ein sinnentleertes Kunstprojekt, was sich einer stark normativen Linie bedient. Alles ist gleich, alles IST an sich nichts und alles wird definiert über seine Form, sein Erscheinungsbild, seine Darstellungsweise und wie gut es die vorgegebenen Maße der Masse nachahmen kann









Ich bleibe nicht im Rahmen.. also, nicht gern. Nicht lang. Ich sprenge ihn gern, den selbstauferlegten, um wieder was anderes anders ausdrücken zu können oder dasselbe 


, nur nochmal anders. Aber mich immer wieder im Kreis der Zirkuskarusellpferdchen zu drehen, im sich ständig wiederholenden Reigen der anderen angepassten Rüschchenfeen, ermüdet mich. Es ist so still innerhalb der Macher, so unproduktiv im Kreise der Producer, so stumm im ewig redenden Videostream. Ich finde mich dort nicht. Vielleicht habe ich auch nur den Anschluss verpasst, aufzuspringen in den mich hinziehenden Strom... Aber er zieht mich nicht. Ich spüre keinen Sog. Das wird es sein. Ich bin nicht dahingezogen 

"Ich mag es, Bilder zu machen - auch schöne - mit Worten und Augen; und diese zu einem Ganzen zusammenzusetzen, was ich schön finde, oder interessant, lehrreich, berührend oder einfach nur.. wahr. Still. Und wahr. Festgehalten"

Aber ich mag es nicht, Dinge nur für andere zu machen, etwas servil rüberzureichen. Wenn ich weiß, das da jemand ist der zusieht, ohne etwas dafür zu leisten, mich zu entlohnen, werde ich sofort fuchsteufelswild, weil ich mich misshandelt fühle, ausgenutzt, all die unguten Sachen.







Ich sollte vorneherum weitermachen und hintenrum Kolumnen schreiben 'hinter den Kulissen', um mich zu entlasten: "Der Tourist im Social Media Mainstream"




Sonntag, 29. Juli 2018

#a work in progress | social media logbook

The life... in front of my eyes


"(...) Es zieht mich runter, auch wenn ich klüger als das sein sollte. Bin ich auch! Aber eben nicht stärker....."

Besonders, wenn ich mich öffentlich äußere - quasi im Scheinwerferlicht, für alle sichtbar - habe ich fast jedesmal den Eindruck, dass ich das eben nicht darf: einfach nur persönlich betroffen sein, wie jeder andere auch. Da kommen jedesmal ganz fix gute Ratschlägen wie "ja aber lass' das nicht..." oder "du darfst das nicht so..." und die Situation wird sehr schnell sehr klein intellektuell runtergebrochen auf "aber du weißt doch....". Das ist für jemand Außenstehenden, der eine Problematik von oben wie unter dem Brennglas betrachtet, natürlich einfach. Und Lösungsansätze, wie pauschal sie auch sein mögen, sind natürlich immer erstmal gut gemeint.

Aber darum geht es nicht; es geht nicht darum, dass ich das nicht alles auf einer Sach-Ebene wüsste. Es geht darum, dass ich trotzdem anders empfinde, so wie andere in der Situation vielleicht auch; aber mir wird das eben (weil ich in der Öffentlichkeit darüber spreche) anscheinend nicht so zugestanden. Anscheinend wird jemandem, der sich öffentlich und für alle lesbar zu einem Thema artikuliert nur zugestanden, das Ganze bereits intellektuell durchdrungen und zu einem abschließenden Ergebnis gekommen zu sein, zu einem versöhnlichen, bitteschön... aber nicht, einfach nur - genau wie alle anderen - mittendrin zu stecken und es zu fühlen und damit rein emotional nicht einverstanden zu sein ... und die Dinge nicht bis zum Ende durchdacht zu haben.




Für mich sind dieses Situationen nicht klein, sie beeinflussen mich sehr großflächig in meinem Leben. Und ich bin deswegen auch nicht nach einem kurzen Bild- oder Blog-Post fertig damit. Ich habe ein Leben, genau wie alle anderen... Und das ist sehr viel störanfälliger, als es kugelsicher arrangierte Instagram-Bilder mit 160 Zeichen erscheinen lassen.. Ich lebe. Nicht nur hinter den Bildern, sondern auch in ihnen. Nicht nur um meinen Account herum, sondern auch durch ihn. Und ich äußere mich auch, während ich denke und im Denkprozess mittendrin... weil ich dadurch sogar noch viel besser etwas durchdenken kann, als ohne mich dazu zu äußeren.

Ich schreibe und veröffentliche, ja: aber eben nicht nur, wenn ich mit einem Gedankenprozess bereits durch bin, wenn ich ihn fertig mit einer Schleife drum als Lektion mit benefit (neudeutsch für: Mehrwert) für alle anderen präsentieren kann, wie auf dem Silbertablett... Ich bin keine Maschine. Ich produziere nichts. Ich gebe aber auch nicht vor, irgendwelche Wahrheiten verbreiten zu wollen.

Wenn es etwas gäbe, was ich vermitteln wollte, dann das es gut und sinnerfüllend ist selbst zu denken. Macht euch eure eigenen Gedanken. Geht nicht rum und sammelt nur fremde ein, wie eine Zitatdatenbank. Seid mutig und habt keine Angst, euer eigenes Gedankenleben zu leben, es all den anderen Gedanken in dieser Welt hinzuzufügen. Denkt, lebt, sprecht, haltet es fest.





Meine Gedanken, Überlegungen, Gefühle und Einstellungen sind immer a work in progress. Ich werde mich dafür nicht mehr beschämen lassen, dass ich keine fix funktionierende Maschine bin, bitte gefühllos, abgesehen von heiter fluffigen Bildunterschriften à la "hi heute habe ich das für euch hahahahaaaa 😘😘😘"

Wenn ich mich äußere und dabei mehr emotionale Bandbreite als ein Kühlschrank offenbare, ist das weder ein Aufruf zu Mitleid noch ein Kreischen nach Aufmerksamkeit. This is simply how I operate..
Maximal ginge es um Mit-gefühl von meinem Gegenüber; für denjenigen, der das möchte und eben kann. Von der anderen Seite, meiner Seite aus, geht es um eine Daseinsberechtigung meiner Gefühle und Gedanken. Sie dürfen einfach so stehenbleiben. Und niemand muss innerhalb von kurzer Zeit zu einer abschließenden und alles heilenden Erkenntnis kommen, glaubt mir. Seid beruhigt; das kann niemand. Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

Leben ist eher fühlen denn denken - und ich will einfach nur genauso leben, wie alle anderen das auch dürfen: auch öffentlich. Auch in den ach so sozialen Medien.. auch, wenn alle anderen dabei zusehen.

I am
 :my instagram identity