Dienstag, 25. August 2015

Turquoise love

The life... on my face


Der Hochsommer macht heute ausnahmsweise eine kurze Pause: genug Zeit, um die sonnenwarme Haut abzukühlen und mich an den Laptop zu werfen - denn wie schon im letzten Jahr kann ich meine liebste Jahreszeit nicht vergehen lassen, ohne sie ausführlich mit der tropischsten aller Farbnuancen zu feiern: TÜRKIS!

Da ich grad nicht im Schwimmbecken abtauchen kann, beschäftige ich mich zumindest gedanklich mit türkisblauen Tiefen und funkelnden Wassern:  Türkis und alle seine grün-blauen Freunde erwecken in mir eben sofort Karibikfantasien, selbst, wenn es nur vom Beckenrand des Freibads aus ist :)





Das Mineral Türkis ist ein wasserhaltiges (aha!!) Kupfer-Aluminium-Phosphat und kommt vorrangig aus Gegenden, die ziemlich gegensätzlich zu meinen Meerjungfrauen-Fantasien sind: in Arizona ist es zwar schön heiß, aber trocken! Das zu Schmucksteinen verarbeitete Mineral hat der Farbe Türkis ihren Namen gegeben: für mich ist dieser Farbton die perfekte Mischung aus grün&blau. Es liegt farblich genau in der Mitte und ist damit etwas grüner, aber auch dunkler als mein anderer Liebling Aquamarin. 

An meiner Kette baumelt nur ein nachgemachter Stein, doch er hat mir gut als Vorlage gedient.. für das türkiseste (die Steigerung hab ich mal kurz erfunden!) Nageldesign aller Zeiten ^.^



    Ich wollte nicht nur die Farbe, sondern auch die Struktur des Türkis' imitieren: dabei habe ich mich in etwa nach so einem Stein gerichtet *klick*.
    Eine ganze Weile habe ich dafür nach einem goldenen Crackling-Effektlack gesucht, da mir die Variante in türkis&schwarz (wie bei meiner Kette) nicht so gefiel: ich habe die braunen Adern auf dem Stein also als Gold interpretiert und so meinen Türkis für die Fingerspitzen kreiiert (und nein, wir denken jetzt NICHT an ein Krokodil mit goldenem Panzer!).


    Farblich hat mir die Kombination seeeeeehr gut gefallen: der goldene Crackling-Lack von essence hat auch viel dazu beigetragen, da er in einem Abwasch schimmert & funkelt, jedoch keine fetten Glitzerpartikel enthält, die beim Entfernen nerven könnten ;-) Leider hat er mir den darunter aufgetragenen Farblack etwas zerfetzt, das wäre aber nicht passiert, hätte ich diesen vorher gut trocknen lassen.


    Die Grundfarbe ist übrigens eine späte Entdeckung für mich: quasi erst Mitte August habe ich dieses minimal angegraute Türkis namens "Mint dolphin" von anny wieder rausgeholt, um mich an diesem Nagel-Design zu versuchen - und mußte festellen "der ist ja toll! Deckt in einer Schicht!"

     

    Die Konsistenz erinnert an die 'Volume Gloss' Lacke von p2: dick und hochpigmentiert. Er ist aber nicht zäh oder schlierig, sondern läßt sich fein-flüssig auftragen. Oh, das liebe ich ja: eine Schicht weniger heißt 10min weniger Wartezeit!
    Er macht sich auch solo ganz toll (trage ich aktuell wieder, siehe diese Bilder) und passt super zu weißen Sommer-Sachen :) Also, wenn ihr den noch irgendwo vergraben habt, kramt ihn raus.. oder wenn euch den jemand aus seinem Fundus schenken will (war leider limitiert), greift zu!


    Ich habe weitere Bilder, die exakt die Farbe wiedergegeben, auf dem Blog von Elena gefunden: außerdem hat sie ein wuuuuuuunderschönes, Meeresprinzessinnen-würdiges Nail-Art kreiiert, das ich auf jeden Fall klonen werden! ♡.♡ #mermaidprincess #underwaterlove


    ��



    Im Laufe der kommenden Themen-Woche habe ich noch einiges mehr in Türkis auf Lager; ich habe einen Beitrag zu einer Blogparade, viele Augen-Makeups und Nagelbemalungen extra aufgehoben, um so meine Sommerfarbe 2015 zu zeigen - denn ich war dieses Jahr schon seit Juni

    totally in love
    with turquoise




    Freitag, 21. August 2015

    My summer skin: Navy eyes

    The life... on my face

    Ein maritimer Look, mit blau und weiß und rot.. ja, dafür bietet sich der August doch an! Kaum war ich aus dem Ostseeurlaub zurück, habe ich mir ein rot-weiß gestreiftes Top und eine Jeans-Shorts übergeworfen und einen dunkelblauen Lidstrich gezogen: für eine stilechte Meeresbrise auf dem Gesicht!
      



    Leider hat sich der Kajal von Yves Rocher als etwas..ähm, schwieriger erwiesen als erhofft! Nachdem ich eine gefühlte Stunde auf meinem zarten Oberlid mit viel Druck herumgemalt und Blut und Wasser geschwitzt hatte, nur um eine ordentliche Linie zustande zu bekommen, war die Ernüchterung ziemlich groß, als die Wimperntusche am Ende fast alles von meinem schwer erarbeiteten Werk überdeckte! 

    Im ersten Moment war ich entnervt bis erbost: was sollte das?! Aber so geht es mir oft nach der Rückkehr aus den Sommerferien: Lange nicht mehr geschminkt.. was? Da vergisst man, wie Makeup auf dem Gesicht aussieht (und bei mir: was Mascara aus den eigenen Wimpern machen kann)! *lol* #mehrauftragenvonallemmehrauftragen #schlussmitdezentjetzt



    Der Kajalstrich war am Ende dann aber doch noch zu erkennen und nicht nur, wenn ich die Augen geschlossen hielt: ich konnte also sehenden Auges aufs Dorffest gehen und habe auch was von der Feuerwehr-Vorführung ('Wir fackeln direkt vor Ihren Füßen ein Auto ab!') mitbekommen.. :-D


    Die Farben hatte ich für meinen Geschmack auch gut im Maritim-Schema zusammengestellt: rote, durchscheinende Lippenfarbe, goldiger Bronzer und der eben erwähnte, böse, meeresblaue Kajalstift -.-

    Da meine Haut dank Sonnencreme, Sonnenhut und einem stetigen Schattendasein auch recht blass geblieben ist, passte sie super zu dem, was ich immer mit einem maritimen Look assoziiere: weiße Bötchen (oder Caprihosen), blaue Wellen und braune Schoner aus wind-und wettergegerbtem Holz.. und maximal eine rote Schleife im Haar :) 




    Für eben diese Haut hatte ich aber auf Instagram Komplimente abgestaubt - Freya hatte mich für meinen 'leuchtenden Teint' gelobt und ich erkläre auch gern, wie der zustandekommt:

    The glow from within... the Sonnencreme ^.^


    es ist sehr einfach - und viel unprätentiöser als gedacht:
    fettig-glänzende Sonnencreme auftragen + eine nicht-mattierende Grundierung auftupfen, um den Weißstich der mineralischen Sonnenschutzfilter etwas zu mindern + Puder weglassen + Bronzer mit Schimmerpartikeln auf die Wangen stäuben. Et voilà! 
    → Im Klartext: schichten, glänzen, niemals mattieren :-D

    Etwas ausführlicher habe ich den ganzen Zauber dieses zarten 'Glows' +.* auch noch in meiner Abhandlung zum neuesten Trend, dem STROBING, erklärt *klick*





    Ich gebe mich sooo gern der Sehnsucht nach den Weiten des Meeres hin! Und wenn es nur auf den Augen ist..

    Ils viennent du bout du monde, apportant avec eux des idées vagabondes, aux reflets de ciels bleus de mirages..

    Emmenez-moi au bout de la terre
    Emmenez-moi au pays des merveilles..








    Donnerstag, 20. August 2015

    My summer skin: Soft bronze, all over

    The life... on my face


    Nicht jeder mag es bunt. Die meisten tragen gern braun. Nur ich bin das genaue Gegenteil ^.^

    Deswegen ist es eine Nachricht wert, wenn ICH Papageienfisch im Hochsommer, der Knallfarben-Jahreszeit schlechthin, zu diesem dezenten Erdton wechsele. Liegt aber alles hintenrum doch wieder an den Meerjungfrauen :)


     

    Schon lange wollte ich einmal das Makeup von Emma ausprobieren: warmer, hellbrauner Lidschatten auf dem Lid, dazu ein farblich abgestimmter Kajalstrich und fertig! Sie hat zwar blaue Augen, die durch den warmen Kupferton so richtig strahlen.. aber das dürfte bei mir ja auch gehen, oder? 

    Beim Betrachten meiner Optionen fiel mir auf, daß ich exakt 2 Produkte hatte, die genau so einen (unglaublich häßlichen?) krassen, warmen Unterton hatten: und beides waren Bronzer, also Bräunungspuder! Freiwillig hätte ich so einen warmen Lidschatten aber auch niiiiiie gekauft - also musste der Bronzer ran!

    warmes Braun auf dem Lid bis über die Lidfalte auftragen
    dunkelbraunen Lidstrich ziehen, schimmerndes Highlight in den Innenwinkel setzen

    Zum Glück ist mein (aus der Not heraus im Urlaub gekaufter) Bronzer von essence matt; so lief sein Auftrag als Lidschatten-Ersatz ganz glatt! Ich musste nur noch einen vertrauenswürdigen Kajalstift aussuchen (leider ausgelistet, die Farbe von p2!) und mir die Wimpern tuschen. Fertig!

    Da ich aber gerne ein und denselben Bronzer im ganzen Gesicht verwende, kam das warme Braun dann auch noch auf den Wangen zum Einsatz und ein wenig im ganzen Gesicht (im Orkus des digitialen Zelluloids verschwunden: aber aufgetragen hatte ich das wie *hier* gezeigt). So beißt sich nix miteinander, da Lidschatten & Rouge-Ersatz aus ein und demselben Töpfchen kommen :)


    Auf die Wangen habe ich nur noch ganz wenig Rouge in Koralle aufgestäubt und auch meine Lippen durften, wie Emmas, in zartem Orange-Apricot glänzen - ich trage zur Zeit eigentlich permanent meine Lieblings-Kombi aus essence&Kiko:


    Es hat also geklappt, mein Experiment! Ich fand sogar, daß der warme Ton meiner Augenfarbe außerordentlich geschmeichelt hat: warmes Kupfer läßt blaue Augen ja eh strahlen, meine grünlichen hat es auch eher betont als erschlagen und braunen Augen? Denen steht Braun (ob nun warm oder kühl) sowieso gut zu Gesicht! Das ist also ein guter Farbton für wirklich alle, da Braun es einfach mit jedem macht ^.^

    Ich muss mal analysieren, woher meine starke Abneigung dieser Nuance gegenüber herkommt: bis dahin muss ich aber neidlos anerkennen - ja, es sieht gut aus!


    Braun, zartes Braun...
    über alles




    Dienstag, 18. August 2015

    My summer skin: (still) the favourite one ♥

    The life... on my face


    Das ist MEIN ♥ Sommerlook: so trage ich ihn jetzt schon seit fünf(!) Jahren und er ist nach wie vor mein liebster. Immer, wenn ich keine Lust auf Türkis habe, mache ich im Sommer in Goldgelb & Rosa - auf dem Auge!





    Niemals hätte ich gedacht, daß ich diese beiden Farben gut auf dem Lid tragen könnte.. und dann auch noch zusammen O.o 

    Doch die Anleitung für den 'Natural girl'-Look sah nunmal den
    vor. 
     
    Die beiden Seiten des Kajals sollen einerseits müde Augen kaschieren (rosa Seite) und andererseits die natürliche Augenfarbe intensivieren (hellgrau-silbrige Seite). Ist beides sinnvoll und klappt auch beides tatsächlich :-)
     
     

    So geht's:

    1. Zuerst grundiere ich das gesamte Augenlid mit transparenter Eyeshadowbase (von RdLY),
    2. dann trage ich den Lidschatten bis über die Lidfalte auf und verblende nach oben
    3. und ziehe mit der rosa Seite des Kajalstiftes am oberen Wimpernkranz eine kräftige Linie und mit der grauen eine am unteren Wimpernkranz.



    Zu meiner Augenfarbe finde ich diese Kombination wirklich hübsch und gar nicht seltsam (wie zuerst befürchtet): da kommt mir wohl ihr Grünstich zu Gute, denn der wird ja von allem Goldigem und Rosigem erst richtig angefacht :)

    Deswegen würde ich den Look nicht als zurückhaltend-natürlich bezeichnen - es ist für mich weniger 'natural girl' als viel mehr 'sunny girl'...
    sommerlich und super-schön fröhlich, wie ein Fruchtcocktail oder ein sonnengelbes Sommerkleid - und vor allem ganz schnell geschminkt!
     
     
    Zusätzlich brauche ich nur noch:  

    und fertig!

      
    ...und eine Menge Haare :-D
     
     
    Der einzige Unterschied, den ich zum fotografierten Look von vor zwei Jahren sehe ist der, daß meine Haut wirklich weniger gebräunt ist als noch vor zwei Sommern (Sonnencreme Tag für Tag macht sich bezahlt?).. und daß ich heute außerdem gern getönte Feuchtigkeitscreme mit mineralischen Lichtschutzfiltern trage: die läßt mich jedesmal so makellos blass erscheinen auf Fotos :)


    Aber sonst ist alles gleich geblieben...

    I'm the sunny girl
    in the summertime




    Donnerstag, 13. August 2015

    My summer skin: natural glow

    The life... on my face


    Ich war im Urlaub, am Strand.. ohne Internet. Zwischendurch, wenn wir mal kurz schwankendes Netz hatten, flackerten mir so seltsame Schlagworte aus den einschlägigen Netzwerken entgegen.. 
    "..taking your highlighter to the next level - strobing - blah blah blah.."
    aber wenn ich im Meerjungfrauenmodus bin, kann ich all dem ganzen Kosmetik-Kram gut widerstehen. Ich plätscherte also nur weiter mit meiner Flosse in den flachen Wellen und dachte: "Aaaaach.. eh du heimkommst, ist der Quatsch auch wieder abgeebbt *maritimes Wortspiel* :-D"

    Wenn ich GEWUSST hätte, daß dieses ominöse 'strobing' nix anderes als das ist, was ich eh schon fast immer tue - und im Sommer außer mir auch ALLE anderen Menschen! - ich hätte bestimmt schon im Sand über meinem Handy leise gelacht :)




    Kaum war ich wieder zu Hause, wurde es nicht viel kühler.. und das große Schwitzen begann! Wo einem an der See noch etwas kühler Wind entgegenweht, ist es auf dem platten Lande seeeehr heiß. Heiß UND schwül. Flirrende Hitze über den Feldern. Dunstige Luft, die vom See aufsteigt. Denkbar 'schlechtes Wetter', um sich dolle zu schminken ^.^

    Ich habe mich nur an meinen neuen Maybelline Master Hi-light hi-lighting bronzer (*) gewagt und erinnert, wie gut sich Bräunungspuder mit ein paar lichtreflektierenden Pigmenten drin auf dem ganzen Gesicht macht: nicht nur auf den Wangen, sondern auch als zarter Schimmer auf den Augenlidern, Nase, Stirn und Kinn.

     
    Unten drunter passt allerhöchstens noch etwas semi-transparente, getönte Feuchtigkeitscreme oder ebenso leicht-deckender Concealer - denn den großen 'GLOW' liefert schon die reichhaltige Sonnencreme, und zwar flächendeckend!

    Puder wäre absolut überflüssig: Schweißperlen *hmmmmmmmmmmm* tupfe ich lieber mit Taschentüchern ab.. mattieren kann man den Hochsommer sowieso nicht :)

    juicy lips

    Auf die Lippen tupfe ich mir meine zurzeit liebste Kombination aus essence Tinted lip balm 02 Life is better when you surf  in Korallrosa und Kiko Lavish Lips Creamy Lipgloss 01 Peach Coral in Apricot: passt vom Farbton perfekt zum goldigen Bronzer und zieht mit der Zeit eher ein, als zu verschmieren. Und pflegt noch ein bißchen :) 

     links: nur Lippenpflege - rechts: mit 'fruchtigen' Lippen


    Aber... was ist strobing denn nun eigentlich?

    Strobing bedeutet im Klartext nichts anderes als 'leuchtender Glanz im Gesicht', kombiniert mit dem Aussparen jeglicher Verdunkelungstechniken wie Konturieren: strobing = "Licht ohne Schatten" :)

    Und genauso entsteht dieser Effekt auch.. durch Licht, ganz ohne Ausweichmöglichkeiten in den Schatten ^.^
    Das dieser Hype genau zum Hochsommer aufgekommen ist, liegt wahrscheinlich in der Natur der Sache: pünktlich zu den steigenden Temperaturen liefen die Trendscouts dieser Welt herum und fragten sich mal wieder 'Was ist gerade in auf der Straße in diesem Sommer?' Dabei begegneten ihnen, passend zur Jahreszeit, viele vor Hitze glänzende Gesichter (ach nee) - und jeder, der entweder speckige Sonnencreme oder Schweißperlen auf der Oberlippe zur Schau trug, wurde zum Trendsetter, der diese neue Gesichtsbemalungstechnik mit verbrochen hat :-D

    Da Trends ja nicht einfach so gesetzt, sondern nur aufgegriffen und dann verbreitet werden, kann es gut sein, daß DU die Erste warst, die damit angefangen hat, weil du deine Haut brav mit einer fettigen Sonnencreme eingerieben hast, deren Reflexion auf deinem Gesicht Autounfälle verursachen könnte *hehe* Oder es war dein schwitzender Freund.. oder deine Mutter, die noch nie was von Puder gehört hat.. oder der Bauarbeiter, der mit hängender Hose in der Sonne gearbei------....... nein, der eher nicht *uaaaaaaaaaaaaaah*

    ***

    Aber was weiß schon ich! *kicher*

    Unzählige YouTube-Größen habe zu dem Thema glänzende ^.^ Beiträge verfasst: hier eine Einführung →



    Mir fiel bei all den Videos sofort eines von Nancy ein, was sie schon vor Monaten herausgebracht hatte:


    Die Prinzipien, die sie im Video zu leuchtender Haut zeigt, sind ganz ähnlich zu denen, die fürs strobing zum Einsatz kommen.
    Wer wissen möchte, wie er diesen 'ich bin verschwitzt, aber nicht eklig, sondern nur zart benetzt wie nach einem leichten Sommerregen'-Effekt auf sein Gesicht zaubert, kann folgende Dinge ausprobieren:

    • Stufe 1: Sonnencreme auftragen. Den Glanz mit nix kaschieren. Das Gesicht draußen immer nur so in die Sonne halten, daß allein die Wangenknochen vom Licht getroffen werden. Fertig :-D
    • Stufe 2: Teintprodukte (wie Foundation) nicht abpudern. Ich pudere meine trockene Haut eh nie ab und 'leuchte' deswegen im ganzen Gesicht, übrigens das ganze Jahr über → wer wirklich null verschwitzt aussehen will, mattiert nur die Stellen an der Wange direkt neben der Nase, die Haut direkt unter der Unterlippe und auf der Stirn am Haaransatz. Kinn, Nase, Wangen, Lippenherz und der Bereich zwischen und über den Brauen bleiben vom Puder unberührt und 'glühen' so auch ohne Highlighter!
    • Stufe 3: einen schimmernden Primer UNTER dem Makeup auftragen (wie *hier* erklärt) und dann wieder wie beim Punkt 'nicht abpudern' vorgehen - das kann auch gut durch fettige Sonnencreme erreicht werden *lol*
    • Stufe 4: zusätzlich die freigelassenen, ungepuderten Stellen mit etwas Schimmer (Highlighter) bestreichen, am besten in cremiger oder flüssiger Form, das macht sich auf ungepuderter Haut am besten → wer eher ölige Haut hat, pudert das Gesicht normal ab und fügt die glänzenden Stellen nachträglich mit einem Highlighter auf Puderbasis wieder hinzu
    • Stufe 4a: wer es sommerlicher aussehen lassen will, nutzt statt des neutralen Schimmers einen schimmernden Bronzer, so wie ich auf den obigen Fotos. 
    • Und wer wirklich bis ins Weltall leuchten will, sollte sich unbedingt die Produkte dafür von Nikkie abschauen!


    Ich kann aber nach dem Urlaub nur bestätigen: wo sie Recht haben, haben die ganzen Makeup-Trendscouts Recht, denn - tausend schwitzende Urlauber mit öligen und nassglänzenden Leibern, aufgereiht am Ostseestrand, KÖNNEN nicht irren! Das ist sogar strobing to the next level,

    strobing all over



    * Dieser Beitrag enthält 1 PR-Sample

    Montag, 10. August 2015

    Sicher geschützt gegen UV-Strahlen: chemische Lichtschutzfilter vs. mineralische Lichtschutzfilter


    The life... in my bathroom


     ...oder auch: nichts ist perfekt im Leben (einer Sonnencreme).



    🌞


    Aber von Anfang an: meine Name ist Sunnivah, ich habe empfindliche, helle Haut und möchte gern jeden Tag einen Sonnenschutz tragen, der speziell

    1. meine sensible Gesichtshaut nicht reizt
    2. deren Trockenheit nicht verstärkt
    3. einen hohen UVA-Schutz aufweist
    4. und möglichst photostabil ist.

    In Konkurrenz traten dann eine Menge Cremes verschiedener Hersteller und unterschiedlichster Provenienz: von USA bis Fernost war alles vertreten! In der letzten Runde trafen Bioderma & alba botanica aufeinander - und die Ergebnisse des Endkampfes lassen sich gut als kleiner Fotoroman (in der Reihe: KNALLHART AUSPROBIERT ^.^) mit dem Titel
    "Was ist eigentlich der Unterschied... zwischen einem chemischen und einem mineralischen Sonnenschutz? "
     verwursten :)








    Der mineralische Sonnenschutz.. 
    (auch bekannt als: pyhsikalisch/anorganisch)


    Für empfindliche Haut wird stets pyhsikalischer Sonnenschutz empfohlen, da dieser (anders als chemische Lichtschutzfilter *klick*) auf der Haut oben aufliegt und die anorganischen Filter (aus Zinkoxid & Titandioxid) das einfallende UV-Licht reflektieren und streuen wie winzige Spiegel. Somit hat diese Art von Sonnenschutz weniger das Potential, die Haut zu reizen. 
     
    Lichtschutzfilter können auf unterschiedliche Weise wirken. Mineralische Filter streuen und reflektieren das Licht. Dies trifft auch für Make-up-Pigmente zu, die allerdings nur einen geringen Lichtschutzfaktor aufweisen. Mineralische Filter wie Zinkoxid und Titandioxid verbleiben auf der Hautoberfläche. Sie eignen sich insbesondere für Kleinkinder und kranke (durchlässige) Haut (...) Während mineralische Nanopartikel nicht in die Haut eindringen, ergeben sich bei chemischen Filtern, die aus organischen Stoffen bestehen, je nach Struktur beachtliche Penetrationsraten, die auch zu Reizungen oder allergischen Nebenwirkungen führen können. Daher werden für Kleinkinder mineralische Filter empfohlen. [1]


    Dank der Tabelle von skinacea [2] wird schnell klar: es gibt viel mehr chemische Lichtschutzfilter als mineralische - bei letzteren eignen sich als Deckpigmente vor allem Titandioxid und Zinkoxid.

    What is zincoxide /titanium dioxide? [3] [4]
    Inert earth mineral used as (...)  sunscreen ingredient in cosmetics. It protects skin from UVA and UVB radiation and is, along with titanium dioxide, considered to have no risk of skin irritation. It can also be an anti-irritant and potentially an antioxidant *klick*  Because of its gentleness (...) is an excellent sunscreen active for use on sensitive or rosacea-affected skin. It is also great for use around the eyes, as it is highly unlikely to cause stinging in this area.



    1. Dermaviduals.de: Was UV-Filter leisten
    2. Skinacea.com: Physical vs. Chemical Sunscreen

    3. Paula's Choice: Ingredient Dictionary Zink Oxide
    4. Paula's Choice: Ingredient Dictionary Titanium dioxide






    Und der chemische?
    (auch bekannt als: synthetisch/organisch)


    Beim chemischen Lichtschutz wird die Haut dadurch geschützt, dass in dem Sonnenschutzprodukt organische Verbindungen gelöst sind, die als Filter fungieren. Das bedeutet, die Filtersubstanzen sind in der Lage, UV-Strahlung einer bestimmten Wellenlänge aufzunehmen und in andere Energieformen (z. B. Wärme) umzuwandeln. Je nachdem, welcher Wellenbereich umgewandelt wird, unterscheidet man UVA-, UVB- oder Breitbandfilter. Damit das Sonnenschutzmittel über das gesamte Spektrum der UV-B- und UV-A-Strahlung schützt, werden oft verschiedene Substanzen miteinander kombiniert [5].

    Die Verwirrung über die Vielzahl von chemischen Lichtschutzfiltern wird dadurch noch vergrößert, daß nicht alle der vorhandenen auch in jedem Land dieser Erde zugelassen wären. So haben die USA ein ganz anderes Angebot an Sonnenschutz als die Länder in Europa, Asien und Australien.[6]



     ***


    Beide Filterarten haben ihre Vor- und Nachteile: für eine Gegenüberstellung aller Punkte wie zur Photostabilität [7] etc. bitte *HIER* klicken

    Für mich als Konsument mit laienhaftem, halben Dreiviertelwissen nehmen sich beide Produktarten am Ende aber nicht viel, was die Nachteile angehen :-)
    • Es ist für mich erstmal leichter, einen physikalischen, photostabilen Breitband-UV-Schutz mit ausreichender Abdeckung des UVA-Spektrum zu finden, da ich mich einfach nur nach einem Wert orientiere (~14,5% Zinkoxid; siehe Tabelle 5). Dafür muss ich dann allerdings mit dicken, weißelnden Pasten oder öligen Lotionen kämpfen, die mein Gesicht in einen Schmalzpfannkuchen verwandeln.. einen weiß glasierten, wohlbemerkt ^.^
    • Eine angenehme, leichtere Konsistenz und ein besseres 'Auftragsgefühl' bieten mir Cremes mit chemischem Filtermix: da muss man aber so ein Chemie-Fuchs werden, um durch all die verschiedenen Filterarten durchzusteigen, damit UVA-Schutz und was weiß ich nicht noch alles abgesegnet sind [8]... es ist ein Elend! Außerdem weiß ich nie im Vorhinein, ob ich das spezielle Produkt am Ende vielleicht doch nicht vertrage (Brennen, Stechen, Jucken in den Augen) - es ist für mich mit sensibler Haut ein einziges 'trial & error' :-/




    5. dha-sonnenschutz.de: Sonnenschutzmittel
    6. www.derma.de: Beim Sonnenschutz sehen die USA blass aus 
    7. Skinacea.com Question: How can I tell if my sunscreen is stable?
    8. magi-mania.de: Sonnenschutz richtig kaufen 

    Interview mit einer Hautärztin zum Thema: Mineralische vs. chemische UV-Filter
    Sonnenschutz für die Haut: eine Übersicht






    🌞







    1. Rein mineralische Lichtschutzfilter



    So sieht das aus, wenn ich die erforderliche Fingerlänge Creme aufs Gesicht auftrage.. *o* Die hohe Konzentration an Zinkoxid (14,5%) macht sich deutlich bemerkbar.

    Es hilft, zuerst eine Schicht zu verteilen, kurz zu warten und dann eine zweite darüberzugeben; alles auf einmal draufzuklatschen ist nicht so ratsam und das habe ich auch nur fürs Foto gemacht :)
    Ein paar Minuten später sieht meine Gesichtshaut dann so (rechtes Bild) aus: leicht gespenstisch und glänzend. Der fettige Aspekt macht mir bei meiner trockenen Haut aber nichts aus, ich empfinde ihn eher als pflegend und schützend.


    Die korrekte Auftagsmenge *klick* zu erreichen ist aufgrund der festeren Konsistenz sehr leicht, der Fingerstreifen voll an Creme rutscht mir nicht herunter, wenn ich ihn dosieren will. Die Creme kommt sehr dick aus der Tube - dafür schmilzt die pastige Masse auf dem Gesicht allerdings ziemlich schnell, so daß sie sich doch verteilen läßt und das vorher intensive Weißeln sich nach einiger Zeit etwas verliert. Trotzdem muss ich meinen Teint vorm Rausgehen mit etwas Concealer abtönen.

    Wenn ich an dem Tag nicht schwimmen gehen will, vermische ich die Creme manchmal auch mit einem anderem, dünnflüssigeren Produkt (nicht wasserfest), dann wird der Auftrag viel einfacher.

    Wichtig: nicht stark rubbeln oder sich nachträglich ins Gesicht fassen - der Schutz ist nur bei einer 'geschlossenen Schicht' aus Deckpigmenten gegeben. Ich lege mineralischen Sonnenschutz also mehr auf, als daß ich ihn einreiben würde.



    alba botanica: very emollient mineral sunscreen fragrance free SPF 30 *klick*


    ☀☁

    Textur: dicklich-fettige, weiche Paste
    Geruch: unauffällig
    Farbe: reinweiß
    Weißel-Faktor: hoch, verliert sich aber nach dem Einreiben etwas
    UVA: nach australischer Norm (= UVA-Strahlen-Transmission <10%)


    Der wasserfeste Sonnenschutz mit rein mineralischen Filtern von alba botanica wurde von beautypedia für trockene, empfindliche Haut ausgelobt *klick*.

    Leider sind  sind die Inhaltsstoffe *hier* mal wieder komplett anders, als auf meiner Flasche angegeben.. darauf bin ich aber erst gestern gestoßen. Niemand kann doch diese Winzschrift auf dem Produktrücken in echt lesen (und ich kontrolliere sonst auch nicht ob tatsächlich stimmt, was mir da verkauft wurde wurde).. aber da steht hinter dem Vitamin E doch tatsächlich ALKOHOL!! *argh* In niedriger Konzentration, also.. aber doch :(
    Ich habe gleich den Kundenservice angeschrieben: wirkliche Aufklärung, welche der drei (ja, bei beautypedia steht nochmal eine andere) Formulierungen denn nun aktuell in ihrem Produkt zu finden ist, gab es aber auch von der Seite nicht -.- Das irritiert mich mindestens genauso wie der plötzlich aufgetauchte Fusel!

    Ingredients (Produktrücken)

    Active Ingredients: 1. Zinc Oxide 14.5 %, 2. Titanium Dioxide 2.0 % 

    Other: Water, Caprylic / Capric Triglyceride, Dimethicone, Ethylhexyl Palmitate, Sorbitan Sesquioleate, Glycerin, Butyrospermum Parkii (Shea Butter), Polyglyceryl-3 Ricinoleate, Helianthus Annuus (Sunflower) Seed Oil, Simmondsia Chinensis (Jojoba) Seed Oil, Vitis Vinifera (Grape) Seed Oil, Aloe Barbadensis Leaf Juice, Calendula Officinalis Flower Extract, Chamomilla Recutita (Matricaria) Flower Extract, Tocopheryl Acetate, Alcohol, Magnesium Sulfate, Polyhydroxystearic Acid, Silica, Sodium Chloride,  Benzyl Alcohol, Phenoxyethanol.

    1. Photostable; Less likely to cause irritation; Responsible for a sunscreen’s “white cast”*
    2. Photostable; Less likely to cause irritation but may cause breakouts for some people; Responsible for a sunscreen’s “white cast”*



    Was die Sonnenschutzfilter selbst angeht, ist da nicht viel Raum für Irritation ^.^ Das ist auch der Grund, warum ich im Zweifelsfalle immer zu (aktuell diesem) mineralischem Sonnenschutz greife, wenn ich mir wünsche, daß meine Haut einfach nur ihre Ruhe hat, von früh bis spät :)





    2. Chemische Lichtschutzfilter


    Die Menge, die ich vom Bioderma-Sonnenschutz in meinem Gesicht verteilen muss, ist sichtlich geringer: die dünnflüssigere Lotionskonsistenz spielt also schon bei der Auftragsmenge (1 Mittelfingerlänge fürs Gesicht ohne Ohren, Hals und Nacken) ihre Vorteile aus. 
    Das ich danach nicht glänzen würde, ist aber nicht der Fall. Trotz schlechter Lichtverhältnisse (wer hätte gedacht, daß es sich im Sommer schlechter fotografieren läßt als im Winter?) habe ich die speckige Seite der Photoderm Max Crème mal abgelichtet!



    Anders als beim mineralischen Sonnenschutz muß die Creme mit chemischem Filtermix gut in die Haut einziehen können; ich lasse also alle vorherige Pflege komplett einziehen, bis nichts mehr von ihr auf der Haut zu spüren ist, bevor ich die Sonnencreme auftrage. Menschen mit öliger Haut müßten sie aber idealerweise direkt auf die gereinigte, nackte Haut geben (vielleicht maximal mit etwas Gesichtswasser oder wässerigem Serum drunter). 
    Dafür darf dann aber auch ordentlich einmassiert werden, bis sie komplett verteilt ist. Und auch später ist es nicht nötig, die gleiche Vorsicht beim Berühren des Gesichts walten zu lassen wie beim physikalischen Lichtschutz - nach dem Baden oder Abtrocknen mit einem Handtuch müßte aber auch der chemische Schutz natürlich erneuert werden.



    Bioderma: Photoderm Max SPF 50+ Crème *klick*




    ☀☁

    Textur: reichhaltige Lotion, die sich leicht flüssig verreiben läßt
    Geruch: medizinisch (Desinfektionsmittel/Fenistil-Gel)
    Farbe: weiß
    Weißel-Faktor: nicht vorhanden; beim Schwitzen weißelt es aber stark!
    UVA: 42


    Diese Creme wird, wie auch viele andere Bioderma-Produkte, auf beautypedia zerrissen; dem bitte keinen Glauben schenken. Irgendwann zwischen dem Verfassen der Berichte und heute muss die Firma die Formulierungen der Produkte nämlich verändert haben: die Photoderm Max SPF 50+ Crème ist von den Inhaltsstoffen her in Ordnung, enthält aber einen chemischen Filtermix, der per se nicht für sehr sensible Haut empfohlen wird.


    Ingredients:
    AQUA/WATER/EAU, DICAPRYLYL CARBONATE, 1. OCTOCRYLENE (Uvinul N), 2. METHYLENE BIS-BENZOTRIAZOLYL TETRAMETHYLBUTYLPHENOL [NANO] (Tinosorb M), 3. BUTYL METHOXYDIBENZOYLMETHANE (Avobenzone), 4. BIS-ETHYLHEXYLOXYPHENOL METHOXYPHENYL TRIAZINE (Tinosorb S), CYCLOPENTASILOXANE, C20-22 ALKYL PHOSPHATE, GLYCERYL STEARATE, PEG-100 STEARATE, ECTOIN, MANNITOL, XYLITOL, RHAMNOSE, FRUCTOOLIGOSACCHARIDES, LAMINARIA OCHROLEUCA EXTRACT, C20-22 ALCOHOLS, DECYL GLUCOSIDE, CYCLOHEXASILOXANE, HYDROXYETHYL ACRYLATE/ SODIUM ACRYLOYLDIMETHYL TAURATE COPOLYMER, PENTYLENE GLYCOL, XANTHAN GUM, PROPYLENE GLYCOL, CITRIC ACID, CAPRYLIC/CAPRIC TRIGLYCERIDE, SODIUM HYDROXIDE, DISODIUM EDTA, PHENOXYETHANOL, CHLORPHENESIN. [BI543]


    1. Photostable; Helps stabilize other UV filters; Oil-soluble; Absorbed by skin; In 2006, a study found that octocrylene can increase skin’s photosensitivity to the sun, increasing free radicals. To what extent is unknown, so its use in sunscreen is questionable at the most. More information is needed*
    2. Shows little photodegradation, so it's pretty photostable; Dissolves poorly in both oil and water; Minimally absorbed by skin; Tends to be non-irritating to skin; Produced as microfine particles, similar to nanoparticles in sunscreen *
    3. Very photounstable; Degrades in light; Oil-soluble; Tends to be unstable when there is octinoxate; Can be stabilized by octocrylene, 4-MBC, Tinosorb, Meroxyl SX, and other UV filters or photo-stabilizers; Not irritating to skin;  Micro-encapsulated avobenzone could minimize its degradation in sunlight *
    4. Very photostable; Oil-soluble; Minimal skin penetration *


    An erster Stelle der Lichschutzfilter kommt Octocrylene: ich weiß nicht, ob es genau dieser Filter ist, den meine Haut nicht so gut leiden kann, aber ich habe ihn stark in Verdacht (wenn ich davon ausgehe, daß der Rest der Inhaltsstoffe gut verträglich ist), für Brennen rund um die Augen zu sorgen; kurioserweise erst einige Zeit nach dem Auftrag und/oder im Laufe des Tages, wenn ich anfange, zu schwitzen. Meine Haut spannt auch  jedesmal leicht (wie unter einer Plastikfolie), direkt nachdem ich die Crème aufgetragen habe..


    Außerdem stört mich:
    • das Brennen/Jucken in den Augen, wenn ich sie zu nah an diesen aufgetragen habe
    • das Brennen/Jucken in den Augen, wenn sie mir beim Schwitzen in diese hineinläuft *arghhhh*
    • der bittere Geschmack im Mund *o* - obwohl ich ihn mir nicht auf die Lippen streiche..


    Bei korrekter Auftragsmenge hinterläßt die Crème auf meiner Haut eine leicht klebrige Schicht: sie glänzt aber nicht übermäßig, da sie keine stark nährende Textur hat, doch dieses Kleben verschwindet auch nicht!
    Übrigens kann ich den Mythos der nicht-weißelnden, chemischen Sonnencreme NICHT bestätigen: allein bei der Menge an Produkt, die ich mir ins Gesicht schmiere, muss ja irgendwo was übrig bleiben oder sich absetzen (siehe Fotos: Kinnlinie, Nasenflügel, Lippenränder). Und wehe, ich komme ins Schwitzen oder gehe ins Wasser, dann heißt es auch mit diesen chemischen Filtern auf der Stelle: Kalk-Leiche *lach*




    Langfristig ist dieser Sonnenschutz wohl nichts für mich: er setzt sich im Laufe des Tages an den Wangen ab und sorgt nach einigen Tagen der Benutzung an diesen Stellen bei mir für feine, trockene Schüppchenbildung.. da fehlt meiner Haut wohl die gewohnte, fettige Cremebombe von alba botanica :)





    Daylong extreme Sonnenschutz Stick SPF 50+




    ☀☁

    Textur: feste Labello-Konsistenz, die sich leicht ölig-schmierig verstreichen läßt
    Geruch: zart nach Vanillezucker
    Farbe: transparent
    Weißel-Faktor: nicht vorhanden
    UVA: 1/3 des LSF


    Der Sonnencreme-Stift ist meine Nummer 1 für den Bereich unter den Augen *klick*, auf Lippen usw. Besonders rund um die Augen brennt er nie, selbst wenn meine tägliche Pflege Retinol und chemisches Peeling beeinhaltet. Ich habe nur dank ihm das Experiment 'chemische Filter' gewagt, da ich seine enthaltenen schon seit Wochen ausgezeichnet vertrage. 

    Achtung: laut Website und Kundendienst unterscheiden sich die Produkte in Deutschland und der Schweiz erheblich! Der Daylong Extreme SPF 50+ Stick hat bei uns die PZN 9544167.
    Inhaltsstoffe:
    Simmondsia Chinensis Seed Oil, Hydrogenated Coco-Glycerides, 1. Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine (Tinosorb S), Synthetic Wax, Prunus Amygdalus Dulcis Oil, Prunus Armeniaca Kernel Oil, Ricinus Communis Seed Oil, Caprylic/Capric Triglyceride, 2. Diethylhexyl Butamido Triazone (Iscotrizinol - UVASORB HEB), Sucrose Tetrastearate Triacetate, Candelilla Cera, Butyrospermum Parkii Butter, Cera Alba, 3. Diethylamino Hydroxybenzoyl Hexyl Benzoate (DHHB Uvinul A Plus), 4. Titanium Dioxide (nano), Copernicia Cerifera Cera, Tocopheryl Acetate, Vanillin, Tocopherol, Helianthus Annuus Seed Oil


    1. Very photostable; Oil-soluble; Minimal skin penetration*
    2. Approved for use in Europe and Asia *
    3. Photostable; Compatible with other UV filters; May provide some protection against free radicals*
    4. Photostable; Less likely to cause irritation but may cause breakouts for some people; Responsible for a sunscreen’s “white cast” *


    * alle Bewertungen von www. skinaceae.com UV Filters Chart: Sunscreen Active Ingredients - Explanation of the different types of sunscreen UV filters (Sources: BASF Sunscreen Simulator, The Skin Cancer Foundation)



    Ich sehe in dem Produkt von Daylong und in dem von Bioderma an Gemeinsamkeiten nur Tinosorb; da ich aber den Stick gut vertrage, müßen UVASORB HEB und UVINUL A PLUS für meine Haut auch kein Problem darstellen, wenn die Verträglichkeit wirklich an den Filtern hängt. Ich werde also weitersuchen...



    ***

    Für den Körper würde ich (im Moment) immer ein Produkt mit chemischem Filtermix wählen: solange ich diesen vertrage, schlägt der Anwendungskomfort chemischer Sonnencremes den rein mineralischer noch um Längen! Produkte mit 14,5% Zinkoxid lassen sich auf einer größeren Fläche als dem Gesicht einfach nicht mehr gut verteilen und sind mit ihrem weißen Film nicht sehr schmeichelhaft :)

    Auch für das Gesicht hätte ich langfristig gern einen reizarmen, für mich gut verträglichen Sonnenschutz mit chemischen Filtern. Aktuell suche ich nach Formulierungen, die nur bestimmte Filter vereinen und andere aussparen: 
    wenn meine Haut allerdings keines dieser Produkte auf Dauer vertragen würde, wäre ich bereit, für den Rest meines Lebens mit dem weißen Schneemann-Gesicht herumzulaufen - denn ich schminke mich nämlich einfach nicht gern jeden Tag, schon gar nicht mit Foundation/Teintprodukten, besonders nicht in den Sommerferien. Dann bin ich halt der kleine Dorf-Geist -

    bis er gefunden ist, 
    DER ideale Sonnenschutz!