Ich könnte das hier auch abfällig mit: "Die (mitunter) bescheuertesten Neuheiten aus dem Internet" übertiteln.. aber das wäre zu kurz gegriffen und zu kurz gedacht. Denn hinter den Schlagworten "The tea is hot #saveyourinternet", welche die aktuellen Aufreger der letzten Wochen gut zusammenfassen, steckt mehr, als man auf Anhieb erkennen kann.. zumindest finde ich das. Vielleicht liegt das da dran, daß ich zwar schon im Thema drin bin, aber doch nicht so nah dran, daß ich nicht mehr erkennen könnte, was sich noch hinter all dem 'DRA-MA, baby' verbirgt.
Für all diejenigen, die Social Media-technisch glücklich unter einem Stein leben 😅 - oder aber, anders betrachtet, in der ECHTEN Welt (in der zum Frühstück Zeitung gelesen wird und Nachrichten geschaut und nicht nur durch die Twitter-Timeline gescrollt) - für die habe ich ein Video, was ganz kurz in den Stoff einführt.. zieht es euch rein (es ist besser und treffender/zugespitzter dargestellt, was YouTube in diesem Jahr ausgemacht hat, als die offizielle Version des YouTube-Rewind es zeigen konnte) ↓
1. Nichts ist, wie es scheint: die Wahrheit kommt ans Licht
Jeffree Star.. ist nicht der Fürst der Finsternis
Jeffrees persönliches Mantra 'can't relate' und auch seine Erscheinung als der Fürst der Finsternis von Youtube (nicht bloß wegen seines etwas hageren Looks, sondern auch wegen seines kolportierten, düsteren Verhaltens) hätten mich niemals auf den Gedanken gebracht, daß es zwischen uns Schnittmengen geben könnte. Und auch Shane Dawson hatte ja Angst vor ihm, bevor er seine Dokumentationsreihe über ihn begann... weil er ihn eigentlich nicht verstand. Und das kam überhaupt erst dadurch zustande, daß Jeffree nach einem zweiten Mantra lebt, nämlich: "Build a castle, keep everyone out". Das brachte in mir eine Seite zum Klingen... YES, I CAN RELATE: weil ich ganz genauso bin. Und damit habe ich tatsächlich etwas, mit dem ich mich mit ihm identifizieren kann, hinten seinen hohen Palastmauern. Geschützt. Eingemauert.
Tara.. ist keine nette, große Schwester #tamtamsisters
Dabei hat Tara sich ohne Not selbst in die ganze Chose #prdesaster reingeritten: das ganze Video und seine Aussagen sind ein Widerspruch in sich, da einerseits etwas gepredigt und dann etwas ganz anderes vorgelebt wird; was ja kein unbekanntes Phänomen ist und wahrscheinlich uns allen in unserem Leben immer wieder passiert. Nobody's perfect und so.. problematisch ist es nur, wenn ich mich in einem Video eben als das hinstelle, eben als perfekt und als moralische Instanz, diese Erhöhung meines Selbst aber nur durch die Herabwürdigung anderer bewerkstellige.. und das zweite Problem an diesem (fragwürdigen?) Monolog ensteht spätestens durch sein Format als YouTube-Video. Denn in der Natur des Videos liegt nun mal, daß es kein Gespräch ist, sondern eben ein Monolog! In einem fertig produzierten Filmchen kann der Sender seine Worte nicht mehr revidieren bzw. auf Nachfragen, die beim Empfänger entstehen, direkt antworten und somit die getätigten Aussagen zumindest relativieren und/oder besser verständlich machen. Es besteht in Formaten wie YouTube-Videos immer die Gefahr, sich selbst in ein schlechtes Licht zu rücken; allerdings sind mir persönlich Menschen sympathischer, die offen zugeben, was sie für Makel haben und öfter schlechter rüberkommen, als sie tatsächlich sind (Paradebeispiel: MrsBella!), als jemand, der krampfhaft - und ganz offen! - versucht eindeutig besser dazustehen, als er in Wirklichkeit ist.
YouTube.. ist kein Job
Oder aber: "Von was braucht ihr denn Urlaub??" zitierte Marie im Video zusammen mit ihrem Freund und Geschäftspartner Alex eine gängige Meinung, die ihnen beiden in ihrer Funktion als Vlogger immer wieder an den Kopf geworfen wird. Ich hatte gedacht, daß allein der Video-Untertitel "Wie gehen wir mit Kommentaren um, die uns vorwerfen, nichts zu arbeiten?" als Vorwort ausreichen würde, um solcherlei Wortbeiträge direkt zu entkräften..
aber nein! Anscheinend lesen nicht alle die vorangestellte Arbeitshypothese eines Videos - oder aber sie entblöden sich einfach trotz alledem nicht, genau das Vorurteil zu wiederholen, mit dem das Video anscheinend aufräumen will. Und so entspann sich in der Kommentarspalte mal wieder eine heiße Diskussion, in der mit (meiner Meinung nach) immer noch recht vorsintflutlichen Ansichten über "Jobs der Neuzeit" aufgewartet wurde!
"Ich würde nicht sagen, dass ihr Influencer nicht arbeitet. Aber es ist einfach ein Unterschied, ob ich morgens um 8 in der Arbeit stehen MUSS oder KANN. Ob ich von meinem Chef an einem Samstag von 9-18 Uhr zu einer Fortbildung geschickt werde oder nach Bali, Griechenland, in die DomRep,... fliegen DARF, um an einer Vorführung für ein Produkt teilzunehmen. Ich bekomme von meinem Chef die Bitte noch zusätzlich dies und das zu erledigen und keine Goddie Bag. Wenn ich früher gehen muss, da meine Familie mich braucht, bekomme ich Minusstunden und keine Anerkennung von tausenden fremden Menschen. (...) Am Abend müssen wir anderen einkaufen, kochen, putzen... Wir bekommen keinen Saugroboter gesponsert oder haben 20 Pakete mit Leckereien im Flur stehen, an denen ich mich in einer übergroßen Wohnung erfreuen kann (...) Dann endlich die Urlaubszeit, der Chef hat’s genehmigt. Aber eigentlich ist so ein Urlaub nach Spanien, Griechenland, Italien doch recht teuer, euer „Chef“ spendiert euch ein Wohnmobil, mal abgesehen von den vielen „beruflichen“ Reisen, die schon das ganze Jahr stattfinden. Das alles ist kein Angriff, nur ein Versuch, euch zu zeigen, wie anders ein regulärer Beruf aussehen kann (...) jeden Tag stehe ich dafür auf, press mir mittags ungesundes Zeug rein und schlafe abends vor meinen Lieblingssendungen ein, wenn ich nicht gerade irgendwelche Dokumentationen und Beobachtungen schreibe, da in der Arbeit einfach keine Zeit war. (Unbezahlt!) Ich weiß, ich mache etwas bleibendes für die Gesellschaft... vielleicht ist genau dies der einzige positive Unterschied von Mir zu Euch. (Und sicher von vielen hier unter den Zuschauern). Ich liebe eure Videos (...) Aber wenn Ihr und Eure Kollegen dieses Thema ansprecht, muss ich einfach zurückrudern und für diejenigen einstehen, die das oben genannte nunmal ihren Alltag nennen."
⬍
"Ich arbeite selbst von Zuhause aus selbstständig und online. Ich arbeite seither mehr, als in meinem Job als Angestellte. Nur weil wir nicht jedem Tag um 6 Uhr aufstehen, heißt es ja nicht, dass wir deswegen nur 4h am Tag arbeiten. Totaler Quatsch. Unser Tag verschiebt sich nur manchmal etwas nach hinten. Wir müssen auch einkaufen, putzen, Termine wahrnehmen, zum Arzt oder sonst was. Die Minusstunden haben wir auch und müssen dann abends um 10 noch vor dem Laptop sitzen. Und auch wir haben Kunden, die auch noch am Wochenende was von uns wollen und nerven. (...) Ihr seht aber nur das Tolle und Gute hier auf dem Kanal. Die beiden drehen nicht einfach nur Videos, die ihr dann gucken könnt. Da steckt so viel mehr dahinter... Aber das braucht man alles nicht wieder erklären weil es nicht ankommt und wieder nur gesagt wird, dass dieser oder jener Job ja viel anstrengender ist und und und. Sagen wir Mal so: Jeder kann machen was er eben will. Selbstständigkeit bedeutet "selbst" und "ständig". Könnt ihr ja Mal ausprobieren. Angestellt sein hat Vorteile und Nachteile, genau wie eben auch Selbstständigkeit. Wer aber immer noch denkt, dass Online-Treibende (...) nicht richtig "arbeiten", die haben einfach keine Ahnung. Natürlich kann man eine Krankenschwester nicht mit einer Social Media Managerin vergleichen oder einen Bauarbeiter mit einem Youtuber. Muss man ja auch nicht. Jobs sind nun mal verschieden und verlangen unterschiedliche Dinge von uns ab. Und sorry, dass uns "Online-Menschen" die Arbeit hin und wieder auch Spaß macht. 😊 Das haben wir uns aber auch so ausgesucht. Übrigens ist jedem, der sich über die Art von Job beschwert die er hat, freigestellt, auch YouTube oder Instagram oder was auch immer für einen 'Influencerkram' zu machen, wenn er unzufrieden ist. Wir haben heutzutage nun einmal viel mehr Möglichkeiten uns zu entfalten. Wir dürfen unser Geld nun auch online verdienen und sparen uns so sehr viel Zeit, nicht in ein Büro zu müssen oder in eine andere Stadt. (...) Und glaubt mir, nur weil man für einen Job ins Ausland muss, heißt das ja nicht, dass man da den Spaß seines Lebens hat. Der Vergleich mit 9-18 Uhr Fortbildung oder lieber Bali war auch nicht so dolle. Viele würde sicher nicht tauschen wollen, wenn sie wüssten, wie viel Arbeit so ein Bali-Trip ist. Dann nehmen sie doch lieber den 8h-Tag im Büro statt den 60-h Trip ohne viel Schlaf für einen Kunden/ ein Projekt... Und das Argument mit dem Goodie Bag und dem Staubsauer-Roboter....Leute! Geht es euch echt um einen Staubsauger?! 😁 "
Ich zähle jetzt mal nicht auf, wieviele Leute sich in den Kommentaren als absolut unwissend erwiesen haben.. und damit meine ich: als absolut unwissend ihren eigenen Motiven gegenüber, die also quasi komplett unreflektiert durch ihre Taten stolpern und es schaffen, in ein und demselben Kommentar ihr Argument anzuführen und dann gleich wieder ad absurdum zu führen: meist kommen diese Wortbeiträge inhaltlich aus der Ecke "Ihr [content creator] seid ja sooo ein überflüssiger Berufsstand, ihr tragt nichts bei und habt keinen Nutzen in unserer Gesellschaft.. aber ich schau eure Videos sehr gern!" Ähm... ja! #nocomment
z.B.: "Es gibt einen großen Unterschied zwischen normaler Arbeit und zum You-Tuber-sein...YouTuber sind im Endeffekt überflüssig und bringen kaum was in die Gesellschaft ein. Trotzdem schaue ich gerne eure Videos."
Grundtenor der Unzufriedenen war dabei eigentlich immer nur: ich bin schlechter dran als Du! Aber eigentlich verbirgt sich dahinter nicht große Ungerechtigkeit, sondern vor allem fehlende Vorstellungskraft für das Leben (und Leiden!) anderer.. Nicht umsonst heißt es "Augen auf bei der Berufswahl!". Und übrigens gibt es immer Nachteile an einem Berufsbild, welche im Ausgleich dafür dann aber meist mit Vorteilen einhergehen.
"Und nur weil es manche Leute schlechter haben als man selbst, darf man nicht jammern? Muss man erst irgendwo eine Jammerlizenz beantragen oder was?"
"Vielleicht sollten alle mal zuerst über diesen Grundsatz nachdenken. Jeder darf sich natürlich die Last, die er trägt, selbst aussuchen...aber keiner kennt das Gewicht einer Last, die er nicht trägt."
Der tolle Lerneffekt des Videos war aber zu sehen, wie in den Kommentaren dann auch andere anfingen, ihre Erfahrungen aus ihrem Berufsfeld zum Besten zu geben und sich darüber zu beschweren, daß auch sie ständig mit Anfeindungen zu tun hätten; Mobbing gegen den eigenen Berufsstand müßen anscheinend alle ertragen, wir können uns also zumindest alle an dem Gedanken wärmen, daß wir in der Hinsicht im selben Boot sitzen! 😅
"Ich hasse dieses Vergleichen und dass jeder immer überall erzählen muss, wie viel er arbeitet und dass sein Leben doch das aller härteste ist. Versteht mich jetzt nicht falsch, ich beschwere mich auch manchmal. Insgesamt muss ich aber sagen, viele Leute müssen vielleicht (körperlich) härter arbeiten als ich. Aber (...) können wir nicht einfach aufhören uns zu vergleichen und uns stattdessen füreinander freuen? Können wir nicht ehrlich zu uns selbst sein?"
Youtube... ist ein Milliardengeschäft
Und dann kam noch die Offenlegung der hohen Content Creator-Gehälter bzw. die Honorare, die sie von ihren Werbepartner einnehmen: und der darauffolgende, öffentliche Aufschrei! Die meisten haben sich nur über die nackten Zahlen echauffiert, die Empörung über die Taktik, Kooperationen zu verschleiern, war schon geringer .. aber das, was mich wirklich erschreckte, war die Erklärung der Marketing-Expertin, wie das Ganze an sich funktioniert - und welche zugrundeliegende Wahrheit da zutage kommt:
"It's not about talent, it's about viewers"
"Wenn irgendjemand der Meinung dieser Beauty-Influencer einen so hohen Wert beimisst und glaubt, daß Beauty Gurus es verdienen, so viel Geld einzunehmen, nur um Dinge zu rezensieren, dann ist diese Person wahrscheinlich 14 Jahre alt oder ungebildet."konterte pretty pastel please mit
"...es tut mir leid, aber Du bist ungebildet (wie: nicht im Bilde). Ich sage nicht, daß diese Tätigkeiten Talent erfordern. Dafür braucht es überhaupt kein Talent. Aber hier geht es nicht um Talent, das ist einfach nicht, worum es in der Werbung geht. In der Werbung geht es um Zuschauer.."
Es geht um Klicks. Beim Fernsehen um Einschaltquoten, bei Printmedien um Auflagenzahlen (und Abverkauf) und auf Youtube um Klicks. Um nicht mehr.
Der 'content' eines Videos muss keine hohe Kunst sein, wenn er nur oft genug geklickt wird! Es geht nicht um Inhalte, es geht nur um die Klickfähigkeit, meist schon anhand des Titels/des thumbnails erkennbar... auf gut deutsch gesagt: wer das angesagteste Thema aufgreift oder wer den skandalösesten Aufreger reißt.
Was mir wirklich geholfen hat, das ganze Youtube-Erfolg/Misserfolg-Thema anders zu sehen, waren die Aussagen eben dieser Werbe-Frau vom Fach - und ein Zitat, was keine treffendere Definition von YouTube sein könnte:
"YouTube ist eine öffentliche Plattform, auf der halt jeder Hinz und Kunz seinen Sch*** hochladen darf..."
Deswegen habe ich bisher vielleicht dreimal was im Laden beanstandet und gebeten, mir das Geld zu erstatten, und zwar einen angedatschten Maybelline Lidschatten, eine Mascara von p2, die so wenig gemacht hat, daß ich mich fragte, ob sie ernsthaft leer war und eine Revlon Foundation, die einfach nicht das gehalten hat, was mir versprochen wurde..
und ich gebe Sachen auch nur dann zurück, wenn das Produkt offenkundig schlecht (verschimmelte essence-Palette!) oder wenn es eindeutig fehlerhaft ist (unbrauchbarer Catrice-Lidschatten, siehe unten ↓) oder aber wenn ein recht teures Produkt seine Produktversprechen dermaßen stark verfehlt, daß ich mit meiner Reklamation auch eine Nachricht an die Entwicklungsabteilung senden möchte.
Grundsätzlich machen mich jedoch selbst Totalausfälle bei Kosmetikprodukten nicht wahnsinnig heiß, ich meine: es sind nur SACHEN, keine lebensnotwendigen Angelegenheiten. Was mich im Zuge des Umtausch- bzw. Reklamationsprozesses allerdings aufregt, ist unprofessionelles, hier: kundenunfreundliches Verhalten. Und davon kann ich heute brühwarm berichten...
SMASHBOX
Es fing eigentlich so gut an...
mit mir und Smashbox am Black Friday!
Ich hatte nämlich, seit Vanias Hochzeits-Makeup-Video, eine ganz spezielle Lidschattenpalette von Smashbox angegeiert. Rosa Töne mit schönem Schimmer und außerdem noch eine absolut anbetungswürdige, matte Nuance in gedecktem Rosa für die Lidfalte (nicht so oft zu bekommen!).. ich war absolut überzeugt, daß die perfekt für mich sei!
Leider war die Smashbox + Vlada Cover Shot: Petal Metal Eyeshadow Palette ein limitiertes Produkt gewesen.. doch was ergab eine kurze Internetrecherche? Smashbox hatte aktuell wieder eine Petal Metal Cover Shot Palette im Angebot.. und ein kurzer Blick auf die Produktbilder reichte um mich zu versichern, daß hier anscheinend ein erfolgreiches LE-Produkt ins Standardsortiment übernommen worden war (handfeste Beweise habe ich keine.. tja, so ist die Welt eben wieder, wenn BeautyBlogger und ihre investigativen Berichterstattungen aussterben *grrrr*).
Am Tag der Tage aber, als ich zum letzten Mal das Objekt der Begierde recherchierte, spuckte mir die google-Shopping-Suche was als Ergebnis aus? Smashbox selbst verkaufte die Palette auch, aber nicht die neue Variante, sondern das Original - und zwar für nur 21€! YES!!
Ich war in HOCHSTIMMUNG! Nicht nur, daß ich am Ende das Originalprodukt bekommen sollte, nein: Smashbox gab mir auf das reduzierte Produkt noch einen Black Friday Rabatt UND legte mir zusätzlich noch ein paar Gratis-Pröbchen in den virtuellen Einkaufskorb.. ich kam mir vor wie DER SPARFUCHS SCHLECHTHIN 😂 und postete fröhlich "Nimm das, Douglas!" #blackfriday #ftw in meine Insta-Stories.
Und danach.. passierte erstmal lange nichts. Ich spähte jeden Tag den Paketboten aus, aber erst nach mehr als einer Woche wurde meine Geduld (bin ich GANZ schlecht drin!) belohnt und ich hielt mein Highend-Päckchen (bekomme ich ja auch nicht alle Tage) feierlich in den Händen! Nachdem ich es aber blitzschnell aufgeschlitzt hatte, war mir nicht mehr so feierlich zumute.. es war nämlich unangenehm leer, also: mein Freund stand hinter mir (weil er nämlich die Tage zuvor auch ständig meine ungesunde Fixierung auf den Briefkasten ertragen musste mitbekommen hatte und sich langatmige Lobpreisungen auf die tolle, die neue, die unglaublich luxuriöse Lidschattenpalette angehört hatte) und glubschte fast genauso erwartungsvoll wie ich in das schwarze Loch, nur um zu konstatieren "WIE, das ist es jetzt??"
NEIN; natürlich eigentlich nicht! Ich nahm leicht panisch alle Pappzwischendecken und schwarzes Raschelpapier auseinander und dachte in einem kurzen Moment geistiger Kosmetik-Umnachtung tatsächlich, so etwas Großes wie die Lidschattenpalette könnte durch eine der winzigen Lücken des Pakets geflutscht sein.. oder meine Postbotin hätte.. aber nein, die kenne ich (Angst vorm Hund, eher nicht geschminkt)!
Was mich zur einzigen, logischen Schlussfolgerung trieb, daß die einfach mal meine Palette vergessen hatten. WARUM; warum nur? Warum nicht eines der Gratis-Produkte, warum meine lang erwartete Palette?
Ein Blick ins Paket brachte aber auch nicht sofort Aufklärung: da lag nur ein Retourenschein, auf dem alles, außer der Palette vermerkt war (hä? Wer soll denn Gratis-Proben retournieren?) und auf der Rechnung stand nur... nein! NEI-EI-EIN!! Tut mir das nicht an! Da stand das böse Wort 'AUSVERKAUFT' hinter der Position der Lidschattenpalette. Und unten drunter, rotzfrech quietschfidel, "Sie haben Ihren Rechnungsbetrag bereits im Onlineshop beglichen...." Und ich vervollständigte im Kopf "Und danke für Ihr Geld und TSCHÜß!"
Das hatte Smashox nämlich hinbekommen, das Geld für ein Produkt von meinem Konto abzuziehen, was weder Smashbox hatte noch was ich also nun besäße.. TOLL! Ich hatte am Freitag bestellt und auch an dem Tag noch mit dem Kundenservice telefoniert (erst nach Stunden erreichbar, dann aber sehr nett, weil ich einen Tippfehler bei meiner E-mail Adresse gemacht hatte), der mir bestätigte, daß die Bestellung eingegangen war. Mein Geld abgebucht wurde am darauffolgenden Mittwoch und bekommen habe ich das Päckchen dann am Sonnabend. Wenn es früher angekommen wäre, hätte ich mehr Verständnis für diesen Fauxpas gehabt: aber zwischen Freitag und Mittwoch hatte es anscheinend keine Kommunikation zwischen Lager und Rechnungsstelle gegeben, so daß die einen den anderen sagen konnten: "Ähm, nix abbuchen, denn das, was ihr da gerade verkauft habt, das haben wir gar nicht mehr, also..."
Und selbst wenn DAS nicht klappt (warum auch immer), müßte es dann nicht möglich sein, im Lager selbst - oder von wo auch immer der Versand stattfindet - mir IRGENDWAS ins Päckchen zu legen, was die Situation zumindest auf einen Blick aufklärt und mir sagt, was ich nun zu tun habe zwecks Erstattung usw? Oder hätte der Mensch, der den Lieferschein reingelegt hat, auf dem stand, daß ich zwar NICHTS bekomme von meiner Bestellung, aber dafür ja bereits bezahlt habe, nicht zumindest sowas beigelegen können wie den Vordruck eines Entschuldigungskärtchens...... IRGENDWAS??
NÄ, das war alles NICHT möglich bei Smashbox, denn in meinem Paket lagen nur zwei Proben, aber sonst nur gähnende Leere.. und vor allem lag keine Erklärung oder gar Entschuldigung bei und auch keine Angabe darüber, was jetzt passiert.
Denn an mein Geld bin ich nicht wieder von allein gekommen, nein: Smashbox hat es nicht deswegen an Infos mangeln lassen, weil wie durch Wunderhand hinter den Kulissen bereits von ihrer Seite aus das Geld wieder auf mein Konto zurückgebucht wurde und weitere Erklärungen quasi unnötig würden..
ganz im Gegenteil: wir mussten natürlich den unbequemen Weg über den Kundendienst gehen und die Gegenseite erstmal darüber aufklären, daß sie ein Produkt verkauft hatten, was sie nicht mal besaßen, wofür sie aber Geld eingenommen hatten *insert annoyed emoji*
Welchen Einkauf?
Ich kann mir vorstellen (okay, eigentlich nicht, da ich noch nie im Vertrieb gearbeitet habe), daß - wie überall - auch mal Fehler passieren und dafür habe ich auch Verständnis; was ich nicht nachvollziehen kann ist,
a) wie langsam gearbeitet wird und
b) wie achtlos mit solchen Fehlern umgegangen wird.
Mit langsam meine ich die anscheinend lahme Kommunikation zwischen Verkauf und Versand, die sich innerhalb mehrerer Werktage nicht über Lagerbestand und Rechnungsstellung abstimmen konnte. Außerdem meine ich mit langsam, daß auch nach dem Versand, wo ja aufgefallen sein muss, daß was nicht stimmt, keine Nachricht von Seiten Smashboxs an mich als Kunden rausgehen konnte, die mich von sich aus über den Fehler informiert und die Rücküberweisung angekündigt hätte. Mit langsam meine ich außerdem, daß auch heute noch im Smashbox-Onlineshop die Palette als bereit zum Kauf steht und dort extra als reduziert beworben wird; wenn man sich dann aber zum 'SOFORT BESTELLEN' animieren läßt ---
wird man weitergeleitet und enttäuscht mit der Mitteilung, daß das Produkt ausverkauft ist. WAS SOLL DAS? GIBT ES NIEMANDEN, der die Website betreut??
Und mit achtlos meine ich schlicht den anscheinend nicht vorhandenen Kundenservice, auf deutsch auch Kunden-Dienst: denn wo hier ein DIENST am Kunden passiert sein soll, kann ich nicht erkennen. Nicht bloß, das von vorneherein anscheinend kein Plan darüber existiert, wie (hab ich schon mal die 'Vordrucke von Entschuldigungskärtchen' erwähnt ^-^) in so einer Situation verfahren werden soll, nein; auch im Nachhinein, wo der anscheinend verschlampte untergegangene Fehler durch unsere Reklamations-Email dann endlich mal auffiel, gab es eine Zeile der lauwarmen Entschuldigung.. und sonst nichts. Das war's. #Kundenvergraulen at it's best
Was mich außerdem noch an dem Ganzen stört ist nicht nur, wie sehr ich mich auf die Palette gefreut - und vom tollen Angebot, was Smashbox gemacht hatte, begeistert war - nur um dann SO enttäuscht zu werden; sondern vor allem auch, daß ich Werbung für sie gemacht hatte, die nicht im Entferntesten berechtigt war. Ich merke mir also ab jetzt für mich: nicht die Marke vor der Ankunft der Produkte loben!
Da das mein erstes Produkt von Smashbox gewesen wäre, wird das wohl nun auch das letzte gewesen sein: die Achtlosigkeit, mit der ich als zahlender (!) Kunde (für nüscht und wieder nüscht) vernachlässigt worden bin, hat mir die Marke tatsächlich verleidet. Dabei bin ich nicht mal soweit gekommen, ein Produkt von Smashbox auszuprobieren und zu entscheiden, wie das für mich performt, nein; meine Kaufabsicht ist schon an den Klippen des Kundenservice zerschellt, der in meinen Augen und in meinem Fall seinen Namen nicht verdient. Und das ist etwas, worüber sich jedes Unternehmen eigentlich im Klaren sein sollte, daß ein Bereich ausschlaggebend sein kann, der mit der Produktpalette - dem Kernbereich an sich - gar nichts zu tun hat, der aber eben auch mit 'ins Angebot' der Marke fällt. Und da es ja nun wirklich nicht zu wenig Auswahl auf dem Kosmetikmarkt gibt, ist die Auswahl der Produkte und die Entscheidung, zu welcher Marke ich mein Geld trage, in gewisser Weise auch eine Auszeichnung. Mit dem großen Angebot können wir alle es uns leisten, nicht nur nach harten Fakten wie Produkteigenschaften etc. zu entscheiden, sondern auch weiche Faktoren wie Service, o.ä. einfließen zu lassen.
Und ich werde Smashbox nach diesem Erlebnis wohl nicht mehr mit meiner Beachtung adeln, geschweige denn auch nur in Erwägung ziehen, bei ihnen etwas zu kaufen. Dabei wäre es so einfach gewesen, die zweite Chance für einen ersten Eindruck zu nutzen.. die gibt es nämlich. Immer! Und wie man das macht, zeigen andere Firmen mir immer wieder!
Zum Glück kann ich nämlich auch Beispiele anführen, wie positiv die Schnittstelle zwischen Hersteller und Endverbraucher (nämlich der Kundenservice) diese Beziehung gestalten kann: ↓
REVLON
Guter Kundenservice, Teil 1
Zum endlich auch bei uns erhältlichen, gut gehypten Revlon: colour stay Make-up normal/dry skin 150 buff/chamois habe ich noch vor einem Jahr auf Instagram geschrieben:
"Tut-es-nicht. TUT ES NICHT!! DENKT AN MEINE WORTE, wenn ihr trockene Haut habt und vor der neuen Revlon-Theke und demcolour stay Make-upsteht.. anders als nämlich versprochen, ist es NIX für "dry skin".. also, zumindest nix für meine Art von trocken."
Ich hatte außerdem selten so ein flüssiges Teintgrundierungs-Produkt gesehen, was auch dazu führt, daß die Deckkraft nicht sehr hoch war.. abschließend hatte ich deswegen noch versucht, das trockene, sich in Poren absetzende Grauen mit Fixing Spray von essence zu retten (auch bekannt als: der Glitsch aus der Spraydose)... aber nein: nix zu machen!
Zum Glück konnte ich sie nicht bloß problemlos bei Rossmann (siehe unten ↓) wieder zurückgeben.., nein: Revlon ist auch detaillierter Kritik gegenüber sehr aufgeschlossen und hat sich gleich wieder bei mir mit ein paar Gratis-Produkten eingekratzt! :-D
Auf meine Reklamations-Email bekam ich nämlich nicht nur prompte Antwort, sondern auch das Angebot, als Dank für die Schilderung meiner konkreten Probleme mit der Foundation ein kleines Produktpaket mit einer Auswahl von anderen Revlon-Produkten zu erhalten.. was ich gern angenommen habe. So habe ich nämlich zwei andere, sehr schöne Sachen aus dem Sortiment entdeckt, die mir sonst (nach meinem negativen, ersten Kontakt mit der Marke) sonst entgangen wären! DAS nenne ich mal positive Kundenbindung: danke schön! #kundenservice #derseinennamenverdient #keinbloggerdings #alleswiedergut
ab min 03:35
CATRICE
Guter Kundenservice, Teil 2
Ärgerlich war hier, daß ich einen Lidschatten nicht mal mehr testen konnte und mich davon überzeugen, ob er gut ist oder nicht, weil er einfach schon vor seiner Zeit von uns gegangen ist: im Klartext heißt das, mir ist ein nigelnagelneues Produkt, was stets fest verschlossen und in einer dunklen, kühlen Ecke gelagert wurde (hier: meiner Neuheiten-Kiste), innerhalb von 5 Monaten nach dem Kauf eingetrocknet.. auf eine bizarre Art und Weise. Seht es euch selbst an :)
Zum Ausgleich für das nicht verwendbare Produkt (und dafür, daß wir es auf eigene Kosten eingeschickt haben), konnte ich mir entweder einen Gutschein für kosmetik4less aussuchen oder aber ein von Catrice zusammengestelltes Überraschungspaket.. na, da wollte ich doch lieber die Überaschung! WUHU!! Zwei Dinge habe ich aus dieser Erfahrung gelernt: zum einen, daß mir die Lippenpflege im Pöttchen, die ich sonst in der Catrice-Theke nicht eines Blickes gewürdigt hätte, besser gefällt als gedacht und zum anderen, daß es sich immer lohnt, bei solch großen Firmen wie Catrice & essence unbrauchbare Produkte zu reklamieren. Es ist nämlich kein Problem und man bekommt am Ende dann doch noch was für sein Geld... und wieder gute Laune 😃 #großzügigewiedergutmachung
KNEIPP
Guter Kundenservice hoch drei!!
Auf Kneipp war ich zuerst richtig böse.. denn ich dachte, sie hätten uns für immer eine lila Wanne beschert!
Das Badewasser wurde durch die Kneipp: Badekristalle #läuftbeimirzwar nicht violett, sondern.. öhm, kuschelig braun XD, allerdings hinterließ das Badesalz nach Ablassen des Wassers lila Flecken auf dem Wannenboden. Und ich meine damit nicht kleine Ablagerungen, sondern richtig großflächige Verfärbungen.. die durch NICHTS wieder abgehen wollten! Das Kuriose an der Nummer war, daß ich genau diesen Badezusatz bereits das zweite Mal in Benutzung hatte und ich beim ersten Mal sowas nicht erlebt hatte; deswegen war ich fest davon überzeugt, daß es sich bei der Tüte um eine fehlerhafte Charge handeln musste. Ich ging also online auf die Suche nach einem Ansprechpartner.. und fand ganz ähnliche Erfahrungsberichte. Wir waren damit also nicht allein? War die fehlerhafte, lila Charge über ganz Deutschland ausgekippt worden.. MITNICHTEN!
Was ich in Online-Hausfrauen-Foren ("Wie kriege ich das wieder ab?") und auf der Kneipp-Seite selbst lesen mußte, erboste mich dann noch mehr, da anscheinend nur Besitzer einer nigelnagelneuen Wanne das fragliche Produkt benutzen durften ("..das Badewasser hat in der Wanne dort, wo Kalkablagerungen sind, einen lilafarbenen Film hinterlassen") und außerdem am besten alle ein ganz klar festgelegtes Anwendungsschema verfolgen sollten ("Badesalz immer VOR dem Einfüllen in die Wanne in einem separaten Gefäß in Wasser auflösen").. LEUTE, das ist doch hier nicht Raketenwissenschaft, ich will nur BA-DEN! Und wenn ich für den Einsatz eines Badesalzes das Vordiplom in Chemie brauche, sollte das doch zumindest GROß hinten drauf stehen, oder nicht?
DORT stand aber nur eines und auch das nur ganz klein gedruckt: 'nicht mit empfindlichen Materialien in Kontakt bringen': aber damit konnte ja wohl allen Ernstes nicht die Wanne gemeint sein? Das führt doch das Konzept des Badezusatzes ad absurdum! Sowas darf doch nicht auf den Markt?!
Ich war geplättet; von meinen Recherche-Ergebnissen, aber auch von den langwierigen Putzaktionen (ja, Plural, denn wir sind da mehr als einmal gegen die Flecken in den Kampf gezogen!), die wir unserer Wanne in den folgenden Tagen unterzogen haben, alle ohne Erfolg! Und mit WAS haben wir sie nicht alles abgeschrubbt: Badreiniger, Desinfektionsmittel, kochendes Wasser, Kloreiniger (*lol* das war nicht ich), Cillit Bang, Chlorreiniger.. und danach hatte ich es aufgegeben. Bis mein Süßer irgendwann meinte, wir können ja noch mal diesen Schmutzradierer ausprobieren, wie im Internet jemand geschrieben hatte ("Ich hab die lästigen Flecken, die sonst mit nix weggingen, mit dem Schmutzradierer aus der Wanne gekriegt"): ich legte keinerlei Hoffnung in diesen kleinen Schwamm, der ja ohne jegliches Reinigungsmittel auskommt, aber mir war auch schon alles egal.
Und - SIEHE DA: es klappte! DAS LILA GRAUEN gab auf! SIEG!! SIEG!!!
Da war die nette Antwort, die wir dann vom Kundenservice im Postfach hatten, quasi nur noch das Tüpfelchen auf dem I: aber gefreut habe ich mich doch sehr darüber, da sie als Hersteller des Produkts zum einen versucht haben, detaillierte Hinweise zu geben, mit was wir die Flecken selbst entfernen könnten, aber dann auch höchst professionell anboten, tatsächlich für geeignete Spezialreinigungsmittel aufzukommen. DAS IST MAL KUNDENSERVICE, der den Namen verdient!
Zu guter Letzt gab es dann noch ein kleines Produktpaket zur Entspannung oben drauf: aber ganz ehrlich, am meisten hat mich der sehr ausführliche E-Mail-Kontakt inklusive Beratung & Hilfestellung versöhnt. 👌 #sogehtkundenservice
Guter Kundenservice:
amazon: da muss man nämlich in keiner Warteschleife in einer Servicehotline warten, sondern gibt in einem Online-Formular die Nummer an, unter der man zurückgerufen werden möchte und wird dann angerufen (bei mir war das bisher immer so nach ein bis drei Minuten der Fall): großartig!
dm ist über jeden Zweifel erhaben, was die Freundlichkeit gegenüber dem Kunden angeht, ob nun per Telefon, E-Mail oder direkt im Laden: ich habe aber auch schon bei der direkten Konkurrenz Rossmann Produkte zurückgegeben (z.B. die die Revlon-Foundation) und es gab auch dort nie ein Problem damit.
Schlechter Kundenservice:
So sehr ich unseren Hermes-Mann schätze, der die Pakete immer direkt bis an die Tür bringt (trotz des Hundes), so wenig kann ich den Hermes-Service per Telefon empfehlen: ich habe noch nie so lange in einer so dummen Warteschleife mit so bescheuerter Dudelmusik gehangen wie bei Hermes, OHNE JEMALS IRGENDJEMANDEN ZU ERREICHEN! Wenn ihr irgendwann mal Probleme mit einem Hermes-Päckchen haben solltet, dann gnade Euch Gott Zeus, dass das von alleine wieder auftaucht, denn an die Strippe werdet ihr von den Götterboten niemanden bekommen .. ist wahrscheinlich unter ihrer Würde *harhar*#nicht #witzig
Um das noch mal ganz klar zu stellen: es geht mir nicht um Geschenke. Mir ist es am liebsten, wenn der Kundenservice von vornherein so gut funktioniert, das im Nachhinein keine wütenden Kunden mit Geschenken besänftigt werden müssen, um sie als Kunden zu behalten.
Und das war z.B. Kneipp - die billige Badetütchen verkaufen! - auch immens wichtig! Mehrmals wurde betont "...da es uns sehr wichtig ist, Sie weiterhin zu unseren zufriedenen Kunden zählen zu dürfen.... Sie liegen uns als zufriedener Kneipp Kunde sehr am Herzen...wir hoffen, Sie weiterhin zu unseren zufriedenen Kunden zählen zu dürfen (...)".
Und bei Smashbox? Nüscht. NICHTS in diese Richtung. Nicht mal eine Karte. Oder ein Alibi-3% Rabatt für den nächsten Einkauf. Oder zumindest ein feuchter Händedruck in Form einer etwas ausführlicheren Email, der NICHTS KOSTET...! Nichts.
Ich wünsche mir einen proaktiven Kundenservice. Nette Worte, bei denen ich manchmal vielleicht sogar glauben kann, daß sie ernst gemeint sind. Und nicht zuallererst Geschenkartikel..
"......Abends dann, im frühen Dämmern,
Basteln, kleben, sägen, hämmern,
und das erste Lichtlein brennt.
Schmücken, Basteln im Advent, Freude im Advent."
Außerdem gab es noch: Power-Shoppen, eine Engelwerkstatt und die alljährliche Lichter-Tour!